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Belek (City Center) – Touristenfalle?

Während unseres Urlaubes erfuhr ich, dass wir am Rand von Belek waren und rund 15 Minuten der „Stadtkern“ entfernt war. und neben einem Wochenmarkt auch ein kleines „Einkaufsmeilchen“ hat.

Aber es fuhr kein Dolmus darunter (später wusste ich auch warum) und mit dem Taxi kostete es rund 35 Euro mit vier Stunden Aufenthalt.

Also hakte ich es ab, zumal wir ja noch in Serik unterwegs waren.

Freitags waren wir zusammen mit der männlichen Hälfte des einzigen Paares – welches wir im Hotel kennengelernt hatten – in Serik.

Er wollte danach noch mal nach Belek, weil er sich dort noch ein Polohemd holen wollte, was er schon Tage vorher erstanden hatte.

Also schloss ich mich der Fahrt an. Mit dem Taxi waren wir rund 15 Minuten später da.

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Es enttuppe sich doch tatsächlich für mich als ein kleines Abzock Touristendörfchen.

Eine kleine „künstlich“ angelegte Stadt. Nur für den Touristen Konsum.

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Ich musste lachen als ich den Anhänger für das Touristen anschleppen sah.

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Das Taxi fuhr in die „Stadt“ rein. Da viel mir schon auf dass dies nur einem „Taxi“ möglich war. „Normale“ Autos konnten dort nicht rein.

Das Taxi hielt vor einem Geschäft, der vermeintliche Geschäftsinhaber begrüsste uns und zog uns in den Laden mit der Info, wenn wir wieder zurück wollen – dann ruft er uns das Taxi.

Und weg war das Taxi.

Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Geile Masche. Alleine schon der reguläre Preis von 35 Euro für die 15 Minuten fahrt ist für Türkische Verhältnis eine Frechheit. Aber er lässt sich das Rauslassen vorm Laden auch gleich mit bezahlen.

Meine Begleitung meinte:

Das hat der Taxifahrer vorgestern auch gemacht. Nur dieses mal ist es ein anderer Laden. Dann muss ich mal schauen wo der Laden vom letzten mal ist.

Also gingen wir von Ladenzeile zu Ladenzeile wo wir dann „seinen“ Laden gefunden hatten.

Und vor jedem Laden dieses

„Pst, guckst du. Alles Billig hier“.

„Hallo der Herr“, kommst du kucken, alles ganz tolle billge Sachen. Genau das richtige für sie!“

Kleiner Tipp, geht nicht auf dem Gehweg zwischen Laden und den „Verkäufern“ sondern geht auf der Straße entlang. Keine Ahnung warum, aber dann wurde ich egal wo in der Türkei von diesen Typen nicht angequatscht.

Angekommen im Laden machte ich es mir mit einem Cay gemütlich.
Schon Interessant. Wir wurden gefragt was wir trinken wollen.

Dann ging einer raus, rief was und 2 Minuten später stand einer mit Cay vor mir.
Und hinten hatte er ein Funkgerät in der Hose.

Wahrscheinlich perfekt vernetze Touristen Abzieher.

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Diese ganze „Stadt“ erinnerte mich an das Outlet Center Roermond.
Nur eben Fakezeugs zu horrenden Preisen.

Aber ich kann die „Menschen“ dort auch verstehen. Während meines Aufenthalts in dem Laden ging ein Zeugs zu Preisen über die Theke, kein wunder dass die mir nichts für 5 oder 10 Euro verkaufen wollten, wenn andere Touristen locken 20 bis 35 Euro pro Hemd, T-Shirt oder Polo locker machen.

Aber ich bin da einfach zu geizig für. Danach ging ich noch in eine Kneipe, wir tranken ein Bier dort und dann ging es zurück ins Hotel.