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Im Alltag, zwischen Kindergarten und Arbeit, haben wir Ben (2.5 Jahre) nicht trocken bekommen. Meine Frau hat es schon öfter versucht, an Wochenenden die Windel ausgelassen. Aber es wollte einfach nicht.

Dann kam im Dezember die Quarantäne und Feiertage. Während der Quarantäne hat meine Frau ihm die Windel ausgelassen und es mit einem Pipi Töpfchen versucht. Nach etlichen Pannen schaffte er es dann rechtzeitig drauf zu kommen.

Und während er da sahs, hatte Lea Christin (4.5 Jahre) die Idee einer Pipi Fee. Sie nahm ein Gummibärchen und legte es im unter das Kopfkissen.

Dann ging sie zu ihm und erzählte dass die Pipi Fee da war. Wie bei ihren Zähnen die Zahnfee schonmal. Und das sie was da gelassen hat.

Ben schaute und war nun motiviert auf die Toilette zu gehen. Und von jetzt auf gleich klappte es. Er merkte es kommt, rief laut Pipi und rannte zur Toilette. Kindersitz drauf und ab.

Dann rannte einer von uns zu seinem Bett und legte was drunter.

So lustig das Eingangs war, so entwickelte es sich aber auch zur Tourtour.

Zum einen rannten wir mehrfach am Tag zum Kopfkissen und er ging teilweise alle fünf Minuten auf Klo und weinte bitterlich weil kein Pipi kam.

Am dritten Tag haben wir ihm dann gesagt, dass die Pipi Fee jetzt nicht mehr jeden Tag kommt. Sie hätte sehr viel zu tun. Das verstand er dann auch.

Und so war nur noch jedes 3-4 Mal was drunter. Am 5 Tag habe wir dann nichts mehr drunter getan und nun, nach fast 4 Wochen klappt es super.

Da haben wir unserer viereinhalb Jahre alten Tochter und ihrer unorthodoxen Methode ist zu verdanken dass nun unser Sohn trocken ist 😉