Letztes Wochenende war ich mit meinen beiden Kindern und eine Truppe Väter auf einem Vater Kinder Wochenende. Organisiert von der Kirchengemeinde.
In der Eifel, in einem … sagen wir mal … alteingesessenen Schullandheim.
Ich grazile Gestalt in einem Schüler-Doppelstockbett passte nicht so ganz zusammen 😉
Zumal die moderne Spannbrett-Lattenrost-Variante mir nicht so lag.
Genauso wenig wie die 5 cm Stoffmatratze aus 1865… Wenn meine Kinder mal mit der Schule in ein Schullandheim fahren, bringe ich Ihnen die Bettsachen von zu Hause vorbei 😉
Aber was tut man sich nicht alles zu liebe der kleinen alles an?
Zum Beispiel 7 Kilometer bei 3 % Steigung mit einer Draisine in praller Sonne den Berg hoch raddeln.
Hat Spaß gemacht, war aber auch mega anstrengend. Aber dafür ging es dann zurück wieder Bergab.
Für die Kinder war er richtig toll. Das ganze Wochenende spielen und bespaßt werden. Auch wenn das Haus „etwas“ alt war, die Umgebung und auch das Gelände waren für die Kinder perfekt.
Samstagabends wurde gegrillt und die Kinder hatten ein Lagerfeuer.
Sonntag sind wir noch zu einer Talsperre gewandert, was aber für meine kleinen nichts Besonderes war. Strammen Schrittes ist noch nichts für sie. Sie wollen noch langsam die Umgebung erkunden.
Die Kinder waren ordentlich geschafft. Aber zufrieden geschafft. Und ich bin Sonntag Abend tot ins Bett gefallen.
Ich habe zwar seit 10 Jahren Spotify, aber wirklich warm werde ich damit nicht. Ich finde da nie die richtige Playlist für mich.
Die Radiosender haben in der Regel die richtigen Songs in der Playlist Rotation.
Bei den Greatest Hits sind unter anderem die von den 70ern bis heute alle Lieder in der Playlist, welche ich mag. Was ich nicht mag, ist die viele Werbung. Was ich noch viel weniger mag, ist die Moderation.
Schon ziemlich cool. Läuft ein Titel auf einem Radio Sende, so wird dieser automatisch in die Playlist auf Spotify gesetzt. In Echtzeit!
Ich habe dann einfach mal den Betreiber angeschrieben und gefragt, ob er meine Lieblingssender mit bei packen kann und siehe da, jetzt kann ich die Sender Playlisten über Spotify hören.
Spotify kann maximal 3000 Songs. Da die Liste in Echtzeit gehalten wird, hat man so immer die letzten 3000 Lieder aus der Rotation.
Kein Geplapper, keine Werbung, dafür die richtige Musik.
Diese Woche war Donnerstag Vatertag und ich hatte mir für Freitag einen Brückentag genommen.
Donnerstag habe ich erst mal bis 13 Uhr geschlafen und bin dann zu einem Spielplatz gefahren, auf dem unser Verein ein Vatertagsfest organisiert hat.
Ich hatte dann am „Dosen werfen Stand“ mitgeholfen. 10 Dosen auf einer Bierbank und drei Bälle. Im Sekundentakt die Dinger aufheben und wieder aufstellen. Den Kindern hat es tierisch Spaß gemacht, mir tat nach zwei Stunden alles weh 😉
Freitag hatte ich einen Freund besucht, welcher mich sehr lecker bekocht hat.
Am Nachmittag habe ich dann noch diverse Käufe getätigt und den Abend mit meiner Frau ausklingen lassen.
Samstag ging es meiner Frau nicht so gut und so habe ich beide Kinder mit zum monatlichen Naturabenteuer mitgenommen. Auch schon wieder ein Monat rum. Einfach Wahnsinn.
Da es Sonntag den ganzen Tag mieses Wetter war, spielten wir mit den Kindern drinnen und machten einen Kinoabend.
Und Zack ist das Wochenende wieder vorbei. Der Alltag steht mit großen Geklopfe an der Türe.
Freitags hatte ich mir Urlaub genommen. Ein Marathon stand mir bevor und ich benötigte etwas Erholung davor.
Erst Mal ausgeschlafen bis 10 Uhr, dann lecker Frühstücken gegangen. Danach ging es nach Hause, Duschen und Haare schneiden.
Danach ging es an die Vorbereitungen für unser erstes und wohl alljährliches Nachbarschaftsfest.
Aber durch die Unwetterwarnungen war uns fast klar, dass es ins Wasser fällt. Wir haben ein wenig aufgebaut, aber als es anfing zu regnen, hörte es auch nicht mehr auf.
Dennoch verirrten sich ein paar Menschen zu uns und so hatten wir noch einen schönen Abend. Danach hieß es noch alles abbauen und sauber machen, weil am nächsten Tag das Vätercafe in der Früh anstand.
Früh aufstehen, einkaufen, vorbereiten und durchziehen 😉
Nach zwei Stunden wieder alles abräumen und sauber machen, weil dann stand die nachträgliche Geburtstagsfeier meiner Frau an.
Meine Frau hat zusammen mit einer weiteren Freundin dort nicht nur ihren Geburtstag gefeiert, sondern auch ein Wiedersehen aller Freunde nach den zwei Coronajahren.
Zeitweise kam ich mir vor wie bei der Wohnungsvorstellung, wenn ich einen Nachmieter suchen würde. Einem Pärchen nach dem anderen zeigten wir unsere Wohnung, in der wir nun schon seit zwei Jahren wohnten und bei der man uns beim Umzug ja nicht helfen konnte.
Dazwischen sorgten wir mit Speis und Trank für eine gesunde Grundlage und ich betreute nebenbei noch unsere und die Gastkinder.
Der Abend ging lang, bis 2 Uhr morgens.
Ich selbst hatte nichts getrunken, den Vortritt habe ich meiner Frau gelassen. Ich finde immer, einer sollte in der Lage sein in Notfällen reagieren zu können. Schließlich haben wir zwei Kinder.
Und ich wusste, was noch an Arbeit am nächsten Tag auf uns zukommt. Neben den Kindern auch das Aufräumen des Raumes.
Ich hatte mich darum auch schon gegen 0 Uhr aus der Veranstaltung gezogen und schlafen gelegt.
Die mitfeiernde Freundin, die auch Geburtstag hatte, war dann schon um 9 Uhr bei uns vor der Tür, um mit aufzuräumen.
Meinen tiefen Respekt, ich wäre nicht nach so einem langen Saufgelage in der Lage gewesen, am nächsten Morgen so früh zum Aufräumen bereitzustehen.
Ich bereitete ein Katerfrühstück vor, wir aßen und parkten dann die Kinder vor dem TV.
Meine Frau habe ich ausschlafen lassen und mit der Freundin komplett allein den Raum durch gereinigt. Am Nachmittag habe ich dann noch etwas mit den Kindern gespielt und sie meiner Frau übergeben. Auf das ins Bett bringen hatte ich jetzt keine Lust mehr und habe dafür den Grill angeworfen.
Meinen Optigrill liebe ich immer noch. Den Elektro Weber Grill habe ich für das Nachbarschaftsfest rausgeholt und ein paar Würstchen gegrillt.
Das Reinigen danach war wieder so nervig, dass ich denke, dass der wirklich nur noch für so Großveranstaltungen in Anspruch genommen wird.
Alles andere erledige ich nur noch mit meinem Optigrill. Weil danach er einfach nur in die Spülmaschine geht und Ende.
Das Wochenende ist herum und durch gezielte Energiepausen geht es gleich doch recht entspannt ins Bett. Auf in die nächste Woche 😉
Ich habe mir schon oft anhören müssen, warum ich mir nicht selbst die Haare schneide? Bei meinem Igelschnitt wäre das kein Problem.
Aber zum Friseur fahren, war bei mir immer mehr.
Ich mochte die gesamte Dienstleistung. Man wird freundlich begrüßt, ich bekam die Haare gewaschen und eine kleine Kopf- und Nackenmassage. Dann einen Kaffee und während des Schneidens wurde gequatscht. Oft war das einer der wenigen Orte, wo ich alle 2~3 Wochen mal „runter“ kam.
Es kam Corona, kein Kaffee mehr, keine Massage und keine Gespräche. Dann machten die Friseure zu. Als sie wieder aufmachten, war alles sehr verhalten. Meine Friseurin wechselte die Branche und ich stand wieder am Anfang.
Nun ist es alles etwas lockerer geworden, man benötigt keine Maske mehr. Aber die letzten zwei Friseure – welche ich besucht habe – sind immer noch in Corona starre.
Kein Kaffee, keine Gespräche. Schnell durchhuschen. Und mein Maschinenhaarschnitt kostet mittlerweile 28 Euro. Mit Trinkgeld bin ich dann alle 2~3 Wochen 35 Euro los.
Das wird mir nun auch zu teuer. Und wie es der Zufall will, schickte mir mein bester Freund ein Foto, auf dem sein neuer Haarschnitt zu sehen war. Den hatte ihm seine Frau gemacht. Mit einer Haarschneidemaschine vom kleinen amerikanischen Buchhändler für 33 Euro.
Ich kaufte sie mir auch und habe Stück für Stück die Zeit genommen, mir selbst damit die Haare zu schneiden. Oben 12 cm, an den Seiten 6 cm. Und ein Übergang dazwischen.
Das Ganze vor dem Spiegel und der Dusche. Und ich bin echt überrascht.
Mittlerweile habe ich 5 runden durch und es drauf komplett mir selbst die Haare zu schneiden. Ein wenig tut mir die Branche leid, aber für mich ist die Schmerzgrenze erreicht.
Ich habe noch was mit meinen Wirbeln zu kämpfen, vor allem wo ich die Bänder von der Maske trage. Aber das war schon beim Friseur ein Kampf. Da werde ich noch was experimentieren.
Wir wohnen nun im dritten Jahr hier und endlich konnte das erste Nachbarschaftsfest stattfinden.
Blöd nur das ausgerechnet heute Unwetter mit Tornado und Hagel angekündigt wurde. Die Stadt schickte die Kinder um 11.30 Uhr nach Hause, die Kitas und Schulen machten zu.
Und so fiel dann auch unser Nachbarschaftsfest sprichwörtlich ins Wasser.
Wir waren trotzdem da und ein paar wenige haben dann noch mit uns bis in den Abend rein im Gemeinschaftsraum gequatscht und gegessen.
Vielleicht haben wir nächstes Jahr besseres Wetter 😉
Die Krankenkasse zahlt mir im Jahr ganze zwei Staubfilter für mein Apnoegerät.
So sieht ein Filter nach 4 Wochen aus. Oben neu, unten alt.
Ich habe mir im Internet eigene Filter gekauft, die ich monatlich auswechsel. Mal abgesehen vom Geiz der Krankenkasse, schon krass wie viel Staub da in der Nacht gefiltert wird.
Aufgetautes essfertiges Siedegebäck mit 6,2% Bestreuung
Mal abgesehen von den für mich mehr als fragwürdigen Zutaten fand ich die Produktbeschreibung ungewöhnlich detailliert 😉 Aber am Ende war ich immer noch nicht schlauer 😉
Letzte Woche habe ich von meinem F&K ein Waschbecken für unseren Garten bekommen. Das habe ich dann zusammen mit Paletten in den Garten geschleppt und es provisorisch zusammen gebaut.
Wenn ich in den nächsten Wochen mal wieder Lust und Zeit habe, werde ich das noch in „schön“ fertigstellen.