Familien in Zeiten von Corona – Ein Interview mit uns

Im Rahmen eines Audiobeitrages zum Thema „Familien in Zeiten von Corona“ wurden wir interviewt.

Hier Einhörbar: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-das-feature/index.html

Und hier https://www.ardaudiothek.de/episode/wdr-5-neugier-genuegt-das-feature/familien-in-zeiten-von-corona/wdr-5/10344425/

Wir sind am Anfang und ab ca. Minute 17 zu hören.

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Ein Lob an meine Saugroboter

Als wir uns 2017 den Xiaomi Saugroboter aus China importiert haben, für rund 200 Euro, bin ich das Risiko der nicht vorhandenen Gewährleistung eingegangen.

Zu dem Zeitpunkt gab es die Dinger der Marke aber nicht in Deutschland.

Nun sah ich ihn am Wochenende durch unser Schlafzimmer fahren und fragte mich, was der schon alles in den letzten 5 Jahren alles gesaugt hat.

Also App geöffnet und gestaunt.

Wow. Was für Zahlen. Mit dem Umzug in die neue Wohnung habe ich dann vor zwei Jahren den Nachfolger gekauft, weil wir ihn nicht immer durch die Etagen schleppen wollten.

Dieser ist deutlich mehr in Betrieb, weil er im Wohnbereich fährt und auch er hat schon stolze Zahlen auf dem Buckel.

Ich bin über die Investition jeden Tag froh. Das spart uns jedes Mal viel Lebenszeit.

Doomscrolling und Kontrollillusion

Ich habe heute zwei neue Begriffe gelernt.

Doomscrolling

Doomscrolling oder Doomsurfing bezeichnet das exzessive Konsumieren negativer Nachrichten im Internet. Der gesteigerte Konsum von vornehmlich negativen Schlagzeilen kann gesundheitsschädliche psychophysiologische Folgen haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Doomscrolling

Die Kontrollillusion

Die Kontrollillusion ist die menschliche Tendenz, zu glauben, gewisse Vorgänge kontrollieren zu können, die nachweislich nicht beeinflussbar sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kontrollillusion

Ich finde das faszinierend und erschrecken zugleich. Mit Beginn der Pandemie habe ich schon angefangen, Leute zu entfreunden, die voll in der Verschwörungsblase steckten.

Aber der Befreiungsschlag kam erst im Oktober mit der digitalen Entgiftung.

Jetzt ist die eine Krise noch nicht vorbei, da steht schon die nächste vor der Türe. Und so beobachte ich, wie in meinem Umfeld die Menschen wie aufgescheuchte Hühner herumlaufen. Mir Fotos und Videos von den Geschehnissen zeigen, die sie zugeschickt bekommen haben. Oder irgendwo in ihrer Blase gesehen haben. Selbst in dem sonst privaten WhatsApp-Status posten Leute Bilder über Geschehnisse.

Wo ich in das „ins Verderben Scrollen“ vor einigen Jahren noch selbst aktiv betreiben musste, sich permanent eingraben in schlechte Nachrichten, so wird man heute unbewusst durch Algorithmen da durchgezogen, ob man will oder nicht.

Ja, es ist schlimm, was gerade in der Welt passiert, aber durch pure Angst kann ich nichts verändern. Es ist mir nicht egal, was den Menschen dort widerfährt, aber es hilft auch keinem, wenn ich mich mit schlechten Nachrichten zu bombardiere.

Ich schaffe es zwar noch nicht ganz mich von den Nachrichten fernzuhalten, aber 1-2 mal am Tag auf tagesschau.de reicht mir vollkommen. Hier und da noch N-tv.de und dann ist Schluss.

Aber keine Newsticker und Push-Benachrichtigungen auf dem Handy. Kein Stundenlanges durchgescrolle durch schlechte Nachrichten.

Da kommen wir dann zur Kontrollillusion. Unbewusst konsumieren wir oft diese Nachrichten, um das Gefühl zu bekommen, es eventuell kontrollieren zu können.

Kann ich aber nicht. Nicht indem ich am Handy sitze und uns stundenlang diese Nachrichten hereinziehe. Und mit Nachrichten meine ich nicht mal die Tageszeitungen.

Sondern die vielen sozialen Netzwerke, in denen bis zum Detail jeder einzelne Schritt dokumentiert wird. Egal, ob YouTube, Instagram, Facebook, TikTok oder Foren wie Reddit und 9Gag.

Letzte Woche standen meine Nachbarn völlig verängstigt vor mir, weil sie in der Nacht zuvor mit bekamen, dass auf Atomkraftwerke geschossen wurde.

Sie konnten nicht verstehen, dass mich das nicht bewegt. Aber unterm Strich hat ihre Sorge genauso wenig bewegt wie meine Unwissenheit. Nur, dass ich deutlich zufriedener und glücklicher bin.

Die Coronazeit hat meinen Kindern schon schwer zugesetzt, dann muss ich diesen Krieg nicht auch noch an sie ran lassen.

Ich bin froh Abstand von den ganzen negativen online Dunst kreisen gewonnen zu haben und bin deutlich entspannter und zufriedener.

Eine Abstinenz zu digitalen blasen und Nachrichten kann ich vollstens empfehlen 😉

Geburtstag 4.4

Unser Sohn wurde vor ein paar Wochen vier Jahre alt. Durch Corona feierten wir erst unter uns, dann mit meiner Familie, dann mit seinen Freunden und heute mit der Familie meiner Frau.

Meine Frau hat den dritten Saurier Kuchen gebacken 😉

Ich habe den Grill ausgemottet und angeworfen.

So schön es auch in der Sonne ist, bei den Temperaturen auf dem windigen Balkon schaffte es der Elektrogrill kaum Temperatur zu halten.

Und es gab wieder allerlei Leckereien.

Nun ist alles vorbei und bald geht der Geburtstag unserer Tochter los 😉

Wilder Samstag

Am Samstag war ich zum zweiten Mal mit meiner Tochter beim Wilden Samstag.

Einen Naturabenteuer, organisiert durch unseren Verein für Väter, mit einer Naturpädagogin. Jeden Monat in einer anderen Lokation in Köln.

Drei Stunden volle Aktion. Es war sehr schön und meiner Tochter hat es sehr gefallen. Für den Sohnemann ist das noch nichts.

Orthopädie, Physio und co

Ich war vor zwei Wochen noch mal bei meinem Orthopäden.

Keine Ahnung warum ich nach 3 Wochen noch mal dorthin sollte. Er wusste nicht mehr als schon bei unserem letzten Termin nach dem MRT.

Aus lauter Verzweiflung haben wir noch mal eine Spritze in die Schulter gejagt. Diesmal statt mit Traumel, diesmal Kortison.

Gebracht hat es meiner Meinung nach nichts. Genauso wenig wie die Physio die letzten Tage. Ich bin in drei Wochen noch mal da, aber eine erneute Spritze lasse ich mir nicht geben.

Nachdem ich das Bett meiner Tochter abgebaut, nach Hause geschleppt und wieder zusammengebaut habe, waren die Schmerzen größtenteils weg.

Ich trage die Hoffnung, wenn ich jetzt gezielt den Arm trainiere, dass die Schmerzen so langsam verschwinden.

Zahnarzt Checkup

Bei all dem Trubel habe ich in meiner jährlichen Vorsorgerunde den Zahnarzt ganz vergessen.

Und so hatte ich heute den Termin zur Reinigung und check-up.

Alles in Ordnung 😉 Die Brücke von letztem Jahr, nach der Corona Infektion, hält immer noch super.

Ich hoffe auch, dass ich nicht dieses Jahr noch mal dahin muss 🙂

Mit der Zeit gehen

Wenn ich an Schleich Spielzeug Figuren denke, dann an einen friedlichen Ponyhof.

Und diese Schleich „Figur“ hat meinen Sohn geschenkt bekommen.

Ich finde das nicht schlimm, im Gegenteil, sowas hätte ich mir als Kind auch gewünscht 🙂

In echt sieht der noch viel cooler aus.

Aber schon krass wie sich Schleich Figuren geändert haben. Auch die müssen wohl mit der Zeit gehen.

Da ist er wieder

Nach fast sechs Wochen ist mein Roller endlich wieder zurück.

Der Leihroller war deutlich tiefer, leichter und anders zu fahren. Ich musste mich wieder umgewöhnen.

Der Rollerladen meinte zwar vor zwei Wochen, wenn das Ersatzteil nicht nächste Woche kommt, dann bekomme ich einen neuen Roller.

Nach einer Woche kam es nicht und ich setzte noch mal eine Woche drauf. Natürlich ist es schön nach einem Jahr wieder einen neuen Roller zu bekommen, aber wem hätte ich damit geholfen? Das Risiko einer Umwandlung trägt zum größten Teil der Händler.

Die konnten aber am wenigsten für die Situation. Selbst wir merken auf der Arbeit jeden Tag das Ersatzteile einfach nicht geliefert werden. Aufgrund von Logistik und Ressourcen Problemen.

Meine Gewährleistung und Garantie wird um ein halbes Jahr verlängert, ich bekomme die Tage einen dicken Gutschein und dann ist das Thema für mich auch erledigt. Leben und leben lassen.

Dafür kann ich jetzt endlich wieder mit meiner gewohnten Geschwindigkeit fahren und bei den Sonnenstrahlen freue ich mich auch dass er wieder da ist.

Geburtstags Marathon

Da wir nun alle wieder gesund aus der Isolation sind, konnten wir endlich „offiziell“ den Geburtstag unseres Sohnes feiern. Am Freitagnachmittag kamen meine Schwester und Schwager zu Besuch.

Sonntag hat meine Frau dann die Freunde meines Sohnes eingeladen. Er hatte sich eine Dinoparty gewünscht, welche er auch mit viel liebe meiner Frau bekommen hat.

Angefangen über eine Dino-Geburtstagstorte, Dino Pippi und flüssiger Lava zum Trinken.

Danach spielten die Kinder eine Weile. Dann ging es raus zu einer Dino-Schnitzeljagd.

Auf einem Spielplatz fanden sie am Ende dann bei Ausgrabung echte Dinosaurierknochen, die jetzt ins Museum gehen 😉

Am Abend gab es dann Dinosaurier Nuggets

und Marshmallow grillen im Innenhof.

Tatsächlich ziehe ich meinen Hut vor dem Einsatz meiner Frau. Mit wie viel Liebe zum Detail und Freude für die Kinder. Ich selbst habe mich allerdings daraus gezogen. Mich überfordern solche Geburtstage, bzw. fremde Kinder. Und ich muss nicht alles mitmachen. Bei den Vorbereitungen hat eine Freundin geholfen und den Geburtstag selbst hat sie mit einer Mutter gestaltet.

Nächste Woche kommt noch die Familie meiner Frau zu Besuch.

Und dann ist schon fast der Einhorn Geburtstag meiner Tochter …… 😉

Etwas Normalität

Heute, am Karnevalssamstag, war wieder Väter Café.

Auch wenn immer noch eine Pandemie herrscht und ein Krieg geführt wird, die Kinder benötigen ein Stück Normalität.

Und so hat unser Vorstand heute ein wenig Karnevalsstimmung in das Väterfrühstück gebracht. Mit Kinderschminken, Karnevalsmusik und Luftschlangen.

Und das war nicht nur wichtig, sondern auch toll. Die Kinder hatten viel Spaß und mal eine Ablenkung vom depressiven Alltag. Schade, dass unser Ossendorfer Karnevalszug nicht durch die Straße gezogen ist.

Hoffentlich nächstes Jahr, zusammen mit dem Vätercafe, wird das ein Highlight.

Zimmer fertig

So, jetzt ist das Zimmer unserer Tochter so gut wie fertig.

Vorher

Die alten Schränke neu angeordnet. Fest aneinander und mit der Wand verschraubt.

Jetzt mit schönen Schrank Tattoos, damit auch etwas Farbe ins Zimmer kommt.

Da hatte meine Frau eine tolle Idee mit den Schränken und den Tattoos.

Das alte Bett ist schon über Kleinanzeigen verkauft.

Und sonst so?

Heute ist Schnapszahltag. 22.02.2022 🙂

Bis gestern war ich mit den Kindern zu Hause. Seit heute dürfen sie wieder in den Kindergarten.
Wenn da nicht seit heute Morgen die Kita zu wäre, weil alle Pooltests positiv waren ….

Oder unser Sohn – der heute Morgen zum Kinderarzt musste, weil er seit gestern röchelt wie ein Asthmatiker. Es ist aber „nur“ ein Virusinfekt. Lunge und co sind frei. Wo auch immer er sich das bei der Quarantäne die letzten vier Wochen eingeholt hat und wir nicht ….. Long Covid?

Nun ist meine Frau zu Hause.

Mal schauen auf wie viel Tage wir dieses Jahr kommen. Die Krankenkasse hat uns für das Finanzamt die Zahlen von 2021 geschickt, und die waren nicht wenig.

In Köln steht der Karneval vor der Türe, als gäbe es keine Pandemie. Und so hat die Kita ab Donnerstag sowieso nur Notbetrieb.

Ich war heute Morgen endlich beim Kardiologen, nach dem ich den Termin mehrfach verschieben musste wegen der Isolation. Nun habe ich ein Gerät an mir hängen, was ich morgen zurückbringen darf.

Dann werten sie es aus und senden die Daten an meinen Hausarzt. Mal schauen ob meine SmartWatch recht hatte mit dem ständigen vorhofflimmern.

Ich wurde vor Wochen gefragt, ob ich dieses Jahr wieder an Karneval im Sicherheitsdienst arbeiten möchte. Ich habe früh genug abgesagt, was jetzt die richtige Entscheidung war. Diesen Stress ab Donnerstag brauche ich nicht noch obend rauf.

So schön das auch ist, zu Hause mit den Kindern Zeit zu verbringen, aber der Spagat zwischen meiner Verantwortung auf der Arbeit und dem Betreuen der Kinder zollt ihren Tribut. Das Gleiche gilt auch für meine Frau.

Wir brauchen dringend Urlaub. Nicht nur einen Tag. Und vor allem benötigen wir jemanden, der uns die Kinder mal abnimmt. Eine evtl. übergangsweise neue Babysitterin haben wir schon gefunden. Sobald Sohnemann wieder gesund ist und unsere Tochter verschont bleibt, werden wir das in Angriff nehmen.

Am Samstag steht der Kindergeburtstag meines Sohnes vor der Tür und Sonntag der Familienteil.

Ich hoffe, dass dann danach die Woche alles wieder seinen geregelten Gang geht.

Ein neues Bett für Lea Christin

Freunde von uns hatten ein gut erhaltenes Hochbett von Ikea abzugeben.

Da dies super in das Zimmer unserer Tochter passt und sie dadurch etwas mehr Platz bekommt, haben wir es am Sonntag gleich abgeholt.

Vorher

Nachher

Somit hat sie unter dem Bett deutlich mehr Platz. Was wir alles daraus machen, das werden wir noch in den nächsten Tagen schauen, zusammen mit unserer Tochter.

Auch fehlen noch ganz viele Sticker auf dem Bett 🙂 Und ein Leuchtesternenhimmel.

Der alte braune Schrank, sowie eine weiße Hälfte werden auch daraus verschwinden.

Bei der neueren Version von dem Bett sind an der Leiter Einkerbungen zum Festhalten. Die fehlen noch.

Ich werde heute Nachmittag noch mal zu IKEA fahren und schauen, ob ich Griffe bekomme, die ich außen anschrauben kann.

Geburtstagsgeschenk hängt

Sohnemann hatte sich von uns zum Geburtstag eine Liane für sein Dschungelzimmer gewünscht.

Also haben wir ein Schwungtuch mit Deckenhalterung bestellt.

Wahrscheinlich hätte das auch mit der 2 Schraubenhalterung gehalten, die dabei war.

Aber ich habe dann noch eine separate bestellt, mit 4 Betonanker, die gesamt 500 Kilo halten.

Mich trägt es, also auch meine Kinder. Allerdings nicht ohne unsere Anwesenheit. Das Risiko, dass sie sich daran strangulieren im Spiel, ist mir zu hoch. Ich denke auch, wir werden es irgendwann durch eine Korbschaukel ersetzen, oder durch einen Boxsack 🙂

Und so lange wird es von uns hochgebunden.

Aber es macht ihnen tierischen Spaß und meine Tochter wünscht sich jetzt so was auch für ihr Zimmer 🙂

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