Und sonst so?

Die Zeit verstreicht.

Um uns herum tobt der Coronavirus. Bei Freunden, in der Kita und meinen Kollegen.

Wir selbst sind noch entspannt, hoffen auf die Immunität. Wenn aber „genesen, geimpft, geboostert, und wieder genesen“ nicht schützen, werden wir uns dennoch nicht eingraben. Meine Frau ist Erzieherin und hat es „berufsbedingt“ schon zwei mal mit nach Hause gebracht. Entweder wechselt sie den Beruf oder ich benötige meine eigene Wohnung 😉 Aber im Ernst, wir können es nicht wirklich ändern. Also leben wir damit 😉


Der Alltag ist da, Kinderbesuche hier und da, Kindergeburtstage hier und da 😉 Ostern steht vor der Türe, mit familiärem Besuch aus Bayern und dem Geburtstag unserer Tochter. Es wird in den nächsten Wochen dann wieder etwas turbulenter bei uns.


Sohnemann kann mittlerweile Fahrradfahren. Das haben wir meiner Frau zu verdanken. Ben wollte nicht Fahrrad „fahren“, empfand das Laufrad als bequemer. Das wurde aber zu klein und ein größeres zu kaufen war inakzeptabel. Wir hatten schon ein größeres Fahrrad für ihn. Und so kam meine Frau auf die Idee, die Pedale abzumontieren und dieses so lange als Laufrad zu nutzen. Letzte Woche montierte sie dann die Pedale daran, Schal um das Kind und nach zwei Nachmittagen fährt er nun Fahrrad.


Als Entschädigung für den ganzen Brassel mit dem Roller habe ich neben einer Garantieverlängerung auch ein zweites Ladegerät bekommen, ohne Kabel …….

Aber ich überlege dieses Montagsmodell ernsthaft zu verkaufen. Weil ich keine Lust mehr habe.
Ich habe ihn vor einem Jahr für 2999 Euro gekauft. Jetzt kostet er neu 3800 Euro. Da werde ich sicherlich kaum Verlust machen.

Und dann schaue ich mal, ob ich mir überhaupt noch einen Elektroroller kaufe. Ich bin es tatsächlich leid, ihn jeden Abend aufladen zu müssen, weil das Risiko da sein könnte, am Folgetag nicht überall hinzukommen. Strecken aus Köln raus sind gar nicht drin.


Ich habe angefangen, wenn ich keine Termine habe, zur Arbeit zu Fuß hin- und zurückzugehen. Das hatte ich damals schon mal versucht, aber selbst mit Musik im Ohr habe ich zu viel „nachgedacht“. Und dann war das eine Qual.

Jetzt höre ich Podcast. Wissenspodcasts vom Deutschlandfunk. Dokumentationen fürs Ohr. Damit habe ich gleich mehrere Probleme beseitigt. Da ich mich auf die Podcasts konzentriere, denke ich nicht über das Gehen nach. Und somit merke ich dieses nicht. Die 3 Kilometer vergehen wie im Flug. Auch bekomme ich was den Kopf frei, durch die Ablenkung. Das ist echt Qualitätszeit für mich geworden. Die gesamten ca. 70 Minuten, die ich dann gehe, sind perfekt für mein Übergewicht, Kreislauf, Blutdruck und Stressabbau.

Diese Woche hatte ich leider zu viele private Termine und ärgere mich, nur einmal „spaziert“ zu sein. Ich muss mal schauen, ob ich dies in meinen Abend Alltag einbinden kann. Ich hatte zwar vor 1~2-mal die Woche zum Sport zu gehen. Aber vielleicht ersetze ich das erst mal nur durch das Spazieren gehen. Allerdings gibt es da noch ein Problem, was ich jetzt noch nicht hier erläutern kann, was mich aber daran hindert. Mal schauen, wie ich das organisiert bekomme.


Am Samstag sind die Kinder auf einen Ausflug mit unseren Nichten. Wir sind noch in so einer Alltagsstrarre. Wir wissen noch gar nicht, was wir mit der temporären Freiheit anfangen sollen 🙂

Vielleicht gehen wir selbst einfach was raus oder machen einen Heimkinotag 😉

Keine Hupe mehr

Heute morgen fuhr ein Radfahrer quer über die Straße, weil er mich vermutlich nicht hat kommen gehört.

Ich drückte auf die Hupe und hörte noch ein kurzes tut und dann war es vorbei.

Egal was ich dann machte, es Hupte nicht mehr. Also rief ich den Rollerladen an und man teilte mir mit, das wäre schnell erledigt.

Vorort schraubte er kurz die Front aus und tausche die Hupe aus.

Er drückte auf die Hupe und …… Stille…..

Ende vom Lied, nicht die Hupe ist kaputt sondern die Steuerelektronik. Bedeutet, er muss bei seinem Großhändler wieder einen Garantieantrag stellen und wir warten bis die Elektronik wieder da ist.

Ich weiß nicht, gefühlt greife ich immer bei sowas ins Klo. Das war schon bei den drei Jahren meines Elektrofahrrads.

Da erhielt ich auch innerhalb kürzester Zeit einen neuen Motor, eine neue Ritzel, und diverse andere Bauteile die innerhalb der Gewährleistung innerhalb kürzester Zeit kaputt waren.

Mal schauen wie lange es diesmal dauert …..

Da ist er wieder

Nach fast sechs Wochen ist mein Roller endlich wieder zurück.

Der Leihroller war deutlich tiefer, leichter und anders zu fahren. Ich musste mich wieder umgewöhnen.

Der Rollerladen meinte zwar vor zwei Wochen, wenn das Ersatzteil nicht nächste Woche kommt, dann bekomme ich einen neuen Roller.

Nach einer Woche kam es nicht und ich setzte noch mal eine Woche drauf. Natürlich ist es schön nach einem Jahr wieder einen neuen Roller zu bekommen, aber wem hätte ich damit geholfen? Das Risiko einer Umwandlung trägt zum größten Teil der Händler.

Die konnten aber am wenigsten für die Situation. Selbst wir merken auf der Arbeit jeden Tag das Ersatzteile einfach nicht geliefert werden. Aufgrund von Logistik und Ressourcen Problemen.

Meine Gewährleistung und Garantie wird um ein halbes Jahr verlängert, ich bekomme die Tage einen dicken Gutschein und dann ist das Thema für mich auch erledigt. Leben und leben lassen.

Dafür kann ich jetzt endlich wieder mit meiner gewohnten Geschwindigkeit fahren und bei den Sonnenstrahlen freue ich mich auch dass er wieder da ist.

Roller Update

Mein Roller ist immer noch in der Werkstatt.

Durch die viele Isolation habe ich gar nicht gemerkt, dass dies auch schon wieder 3 Wochen her ist. Heute wurde ich vom Inhaber angerufen und man hat sich vielmals entschuldigt. Das Ersatzteil, ein erneut neuer Kabelbaum, hängt beim Zoll fest.

Der Laden hat mit Niu nun ausgehandelt, dass entweder innerhalb einer Woche das Ersatzteil kommt oder ich bekomme einen neuen Roller.

Wenn das Ersatzteil doch kommt, dann bekomme ich die Garantie um 6 Monate verlängert und bekomme noch etwas Nettes aus dem Niu Store.

Ich bin da entspannt, da kann mein Roller-Laden nichts für. Der kann nicht alle Ersatzteile auf Lager haben und dass der Hersteller so etwas nicht in Europa hat, das musste er nun auch lernen 😉

Ich bin mal gespannt, wann ich ihn effektiv wieder habe. Aber ich habe ja den Leihroller, auch wenn dieser nur 45 km/h fährt. Aber für Köln reicht das.

Roller wieder da

Seit gestern habe ich meinen Roller wieder.

Das war wohl eine schwere Geburt. Ein defektes Steuerungsteil und ein Wackelkontakt haben dem Fehler verursacht.

Aber nun läuft er wieder richtig rund. Nun könnte das Wetter nur besser werden 😉

Leihroller

Mein Roller ist immer noch in der Werkstatt. Man hat zwar die komplette Beleuchtung ausgetauscht, aber das hat nicht geholfen. Es scheint am Kabelbaum zu liegen.

Nun habe ich, da es wohl noch was länger dauert, einen Ersatzroller bekommen.

Es ist zwar nur ein 45er-Roller, halb so groß und schwer wie meiner, aber der hat ordentlich Kraft.

Damit kann ich dann die nächsten Wochen meine Termine abfahren.

In Köln mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es zum Kotzen. Bin ich froh den Leihroller zu haben.

Leichtkraftrad Versicherung am 2022

Heute habe ich Post von meiner Versicherung für den Roller bekommen.

Für Haftpflicht und Vollkasko zahle ich nächstes Jahr nur noch 76,94 €.

Dafür, dass ich dieses Jahr mit SF0 angefangen habe, ist das ein toller Wert.

Ich hatte schon die Befürchtung, dass es deutlich teurer wird, weil sie so langsam Erfahrung mit den Geräten haben. Aber es scheint wohl nicht viel damit zu passieren.

Neue Spiegel für den Roller

Die Spiegel, welche beim Roller von Haus aus geliefert wurden, waren mir zu kurz.
Das ist irgendwie immer bei dieser Art von Roller.
Da sieht man nur seine Schultern.

Also habe ich mir bei Louis neue Spiegel geordert und nun angebracht.

Nicht die schönsten, wenn sie so weit auseinander stehen, aber mir geht es hier mehr um Sicherheit.
So kann ich sehen was hinter mir passiert 😉

Noch ein Jahr

Ich sehe gerade, dass ich vor zwei Jahren über den „Roller gegen Fahrrad“ Tausch geschrieben habe.

Heute bereue ich es. In vielerlei Hinsicht. Ich wollte mich mehr bewegen, aber das mache ich mittlerweile anders und nicht auf dem Fahrrad. Ein Fahrrad ohne Motor hätte es auch nicht geändert. Ich bewege mich nicht wirklich mehr und die Fahrradtouren fahre ich auch nicht mehr.

Ich fahre das E-Bike zwar gerne, es ist schnell und man kommt in Köln überall schnell hin.
Aber es hat nach 1,5 Jahren über 400 Euro an Verschleißkosten gehabt.

Dafür, das so ein E-Bike 3000 Euro kostet, hätte ich mir dafür ein gebrauchtes Auto kaufen können.
Außer dem XXL Rahmen ist nichts besonders verbaut.

Obwohl ich mit Motor fahre und die Kraft auf Kette, Bremsen und co. wirkt, sind nur normale Fahrradkomponenten verbaut.

Zweimal neue Bremsbacken, eine neue Ritzel, ein neuer Motor (Kulanz), einmal neue Pedale und viele verschleiß Reparaturen. Und das bei „nur“ 6~8 Kilometer Werktags.

Der Roller war bei weiter weder in der Anschaffung noch im Unterhalt so teuer.

Und es schleift und klappert mittlerweile wieder an vielen stellen. Die Speichen müssen neu eingestellt werden. Die Kette mach Geräusche und die Gangschaltung springt.
Aber das ist mir jetzt egal. Das letzte Jahr rocke ich es noch runter.

Ich ziehe das letzte Jahr noch durch, aber wenn der Vertrag vorbei ist, dann verkaufe ich das Ding und hole mir wieder einen Roller. Meinen Helm habe ich noch.

Aber ich werde mir einen Elektroroller kaufen, einen wo man auch den Akku mit nach Hause nehmen kann.

Das hat noch Zeit bis Mitte nächsten Jahres, mal schauen was es dann so auf dem Markt gibt.

Donk-EE – Leihlastenrad, Roller und Fahrrad verkauft, warten auf das E-Bike

Letzes Wochenende hatte ich die Gelegenheit meinen Roller und auch mein altes Fahrrad zu verkaufen.
Zwar habe ich mein E-Bike noch nicht, aber die Gelegenheit wollte ich mir vor Session ende nicht entgehen lassen.

Ein wenig trauere ich meinem Roller schon nach. Damit war ich echt schnell in Köln an allen Orten und er hat mir sehr treue Dienste geleistet.
Aber ich brauche mir Bewegung und wahrscheinlich ist es ganz gut so, dass er schnell weg ist.

Und so bin ich dann die Woche über mit den Leihfahrrädern gependelt.
Bin ich froh wenn mein E-Bike kommt!

So ein Leihbike ist ja für zwischendrin ganz nett, aber sie haben null Komfort und sind ziemlich ausgelutscht.

Bei einem Spaziergang mit meiner Tochter habe ich heute noch was tolles entdeckt.

Ein Leih-Lastenbike.

Im Gegenzug zum Leihbike haben diese einen festen Platz wo man sie abholt und wieder zurück bringt.
Dafür haben wir aber eine Station fast vor der Haustüre.

Und es ist ein E-Lastenbike.

Finde ich cool und habe mich gleich mal registriert.

Wir haben zwar einen Croozer, aber so für zwischen durch eine nette Alternative.

Ich hoffe ja, das mein Bike was früher kommt als angekündigt.

Bis Ende Oktober ist echt noch lang 😉

Tausche Roller gegen E-Bike

Meinen Roller habe ich nun 4 Jahre schon.

Fast 10.000 Kilometer sind es auf dem Tacho.

Seit rund anderthalb Jahren versuche ich immer wieder mal mit meinem Fahrrad meine Erledigungen zu machen.

Auch versuche ich damit immer wieder zur Arbeit zu fahren.
Aber der innere Schweinehund siegt und ich nutze zu 99, 99% meinen Roller.

Da bin ich ehrlich, spätestens wenn ich den ersten guten Gegenwind habe, habe ich keine Lust mehr.

Anfang des Jahres hatte ich einen Artikel gelesen, indem geraten worden ist, dass übergewichtige Menschen sich ein E-Bike zulegen sollen.
Dem ganzen stand ich skeptisch gegenüber und hakte es für mich erst mal ab.

Aber ich bin an einer Gewichtsklasse angekommen, in der ich mich zwingen muss etwas zu tun.
Roller verkaufen und mich auf das Fahrrad zwingen? Nö, dafür reicht meine Motivation nicht.

Auch habe ich schnell Probleme mit meinem Knie bekommen.

https://www.derheiko.com/knie-diagnose/

Das wiederum meinem Gewicht zu verschulden ist.

Und so bin ich dann vor 2 Wochen einfach mal in einen Fahrradladen und habe mich beraten lassen.
Nachdem ich die ersten Modelle gefahren bin, war ich sehr angetan.

Treten muss man selber, man wird eben nur unterstützt, wenn man Gegenwind oder Steigungen hat.
Und das ist genau das, was ich benötige.

Die letzten zwei Monate habe ich dann mit mir gehadert, ob ich diesen Schritt wagen sollte.
Für mich war klar, sobald ich ein E-Bike habe, muss der Roller weg.

Nun habe ich mich für ein E-Bike entschieden.
Dieses organisiere ich zusammen mit meinem Arbeitgeber über Businessbike.
Quasi ein Arbeitgeber Leasingbike.

Mein Roller und mein altes Fahrrad sind schon verkauft und gehen in den nächsten Tagen weg.

Ich werde davon nicht wirklich viel abnehmen, aber darum geht es mir auch nur Zweitrangigkeit.

Zustand jetzt: Ich stehe auf, gehe zum Roller – fahre zur Arbeit und sitze 8 Stunden – fahre mit dem Roller nachhause und sitze wieder.
Mit den Kindern bewege ich mich zwar mehr, aber es hält sich in grenzen.

Wenn ich nur noch ein Fahrrad habe, dann muss ich zumindest jeden Tag zur Arbeit hin und zurück.
Dann muss ich alle Erledigungen damit machen und bewege mich zu 100% mehr als jetzt.

Da dieser Vertrag mit meinem Arbeitgeber für mindestens drei Jahre geht und auch kein Roller mehr da sein wird,
habe ich auch keine Alternative mehr.

Leider kommt es erst Anfang Oktober. Ich freue mich aber schon darauf.

Er bremst wieder

Ich habe meinen Roller wieder zurück.
Teuer Spaß.

Bei der letzen Inspektion wurde schon angemeldet, dass bald neue Bremsen benötigt werden.

Da nun der Seilzug gerissen war, wurde der Rest gleich mitgemacht.

Nun rollert er wieder und ich hoffe ohne weiteren Schaden diese Session durch.

Bremsseil gerissen

Beim Bremsvorgang auf eine Kreuzung machte es plötzlich Klack.

Zum Glück herrschte Stop auf Go und ich habe noch rechts eine Bremse.

Jetzt ist der Roller über Ostern in der Werkstatt. Ob das normal ist, dass der Zug nach knapp 10.000 Kilometer reisst kann ich nicht beurteilen. Aber es wird teuer.

Weil auch eine neue Bremsscheibe notwendig ist. Mal schauen  was der Kostenvoranschlag nächste Woche bringt.

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