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Ich sehe gerade, dass ich vor zwei Jahren über den „Roller gegen Fahrrad“ Tausch geschrieben habe.

https://www.derheiko.com/tausche-roller-gegen-e-bike/

Heute bereue ich es. In vielerlei Hinsicht. Ich wollte mich mehr bewegen, aber das mache ich mittlerweile anders und nicht auf dem Fahrrad. Ein Fahrrad ohne Motor hätte es auch nicht geändert. Ich bewege mich nicht wirklich mehr und die Fahrradtouren fahre ich auch nicht mehr.

Ich fahre das E-Bike zwar gerne, es ist schnell und man kommt in Köln überall schnell hin.
Aber es hat nach 1,5 Jahren über 400 Euro an Verschleißkosten gehabt.

Dafür, das so ein E-Bike 3000 Euro kostet, hätte ich mir dafür ein gebrauchtes Auto kaufen können.
Außer dem XXL Rahmen ist nichts besonders verbaut.

Obwohl ich mit Motor fahre und die Kraft auf Kette, Bremsen und co. wirkt, sind nur normale Fahrradkomponenten verbaut.

Zweimal neue Bremsbacken, eine neue Ritzel, ein neuer Motor (Kulanz), einmal neue Pedale und viele verschleiß Reparaturen. Und das bei „nur“ 6~8 Kilometer Werktags.

Der Roller war bei weiter weder in der Anschaffung noch im Unterhalt so teuer.

Und es schleift und klappert mittlerweile wieder an vielen stellen. Die Speichen müssen neu eingestellt werden. Die Kette mach Geräusche und die Gangschaltung springt.
Aber das ist mir jetzt egal. Das letzte Jahr rocke ich es noch runter.

Ich ziehe das letzte Jahr noch durch, aber wenn der Vertrag vorbei ist, dann verkaufe ich das Ding und hole mir wieder einen Roller. Meinen Helm habe ich noch.

Aber ich werde mir einen Elektroroller kaufen, einen wo man auch den Akku mit nach Hause nehmen kann.

Das hat noch Zeit bis Mitte nächsten Jahres, mal schauen was es dann so auf dem Markt gibt.

Mein Fahrrad war das letzte Mal vor einem halben Jahr in der Werkstatt.
Ich finde die Frequenz recht hoch, jedes halbe Jahr in die Werkstatt zu müssen.
Aber ich habe auch schon 3000 Kilometer auf dem Tacho.

Dennoch merke ich, dass die Komponenten am E-Bike in der Regel für normale Fahrräder sind.
Kette, Ritzel, Bremsbacken und Co. haben einen hohen Verschleiß.

Wenn die Schaltung mal nicht schnell genug nachkommt, hört man es richtig knallen.

Nun habe ich seit Donnerstagabend dieses wunderschöne Leihfahrrad.
Laut Plan hätte ich es Freitag zurückbringen sollen.

Aber bis jetzt (Samstag) hat sich keiner bei mir gemeldet.
Am Montag werde ich mal nachfragen, ob alles okay ist 😉

Da ist schon ein Jahr wieder vorbei.
Ein Jahr habe ich mein E-Bike schon und bereue es immer noch nicht.

In meiner Elternzeit bin ich nicht damit gefahren, daher kommen in 10 Monaten 2200 Kilometer zustande. Das liegt daran, dass ich alles mit dem Fahrrad abfahre. Zum Sport, zum Einkaufen und zu Arbeit.

Müde bin ich geworden, was die Diskussionen angeht, das es kein richtiges Radfahren ist. Von 0 Kilometer Bewegung auf 2000 Kilometer Bewegung ist mit und ohne Unterstützung der richtige Weg gewesen. Klar würde es mir noch mehr helfen, ohne Unterstützung zu fahren, aber dann bliebe das Fahrrad liegen. Da kenne ich meinen inneren Schweinehund zu sehr. Und schlanker würde es mich auch nicht machen. Bevor ich meinen Führerschein 2011 gemacht habe, bin ich alles mit dem Fahrrad abgefahren. Und wog 130 Kilogramm.

Gerne würde ich mehr Radtouren machen, aber dafür müsste ich mehr raus aus Köln. Dafür bräuchte ich dann eine Anhängerkupplung und Fahrradhalter fürs Auto. Kostet beides zusammen rund 700 Euro. Das ist es mir dann nicht Wert. Aber wenn ihr euch überlegen solltet auch mal ein E-Bike zuzulegen, dann macht das! Es tut gut!

Nachdem ich mein Rad aus der Inspektion hatte, fing der Motor ein paar Tage später an, ein lautes Schleifgeräusch zu machen.

Der Motor war über die letzten Monate grundsätzlich etwas lauter geworden, was ich aber als Verschleiß deutete. Aber so laut war mir neu.

Als würde eine Scheibe mitschleifen. Je fester ist in die Pedale trat, je lauter wurde es.
Am Ziel angekommen stellt sich das Rad ab und auf dem Rückweg war das Geräusch dann komplett wieder verschwunden.

Letzte Woche Mittwoch trat das Geräusch dann wieder ganz leicht auf.
Da ich keine Lust hatte mir meinen Motor kaputt zu fahren, bin ich damit zur Fahrradwerkstatt gefahren.
Ich bekam ein Leih-eBike zur Verfügung gestellt und man meinte zu mir das der Motor eingesendet wird.

Gestern erhielt ich dann die Meldung, dass der Motor ausgetauscht wurde und mein Rad abholen kann.

Nun kann man darüber streiten, ob es komisch ist, dass der Motor schon nach rund 1300 km / einem halben Jahr kaputt geht.

Aber ich bin froh, mich für das Bike entschieden zu haben, wie ich es jetzt habe.

Kaputt gehen kann immer etwas und mir ist es dabei wichtiger, das mir schnell geholfen wird.

Unter einer Woche wurde das ganze abgewickelt und ich habe einen neuen Motor bekommen.
Ohne wenn und aber.

Das Leih E-Bike hatte einen Bosch Motor. Gegenüber meinem Impuls Motor war das eine Krücke.
Auch bin ich froh, das ich mich für eine Kettenschaltung entschieden habe.

Es gibt für mich nichts schlimmeres als eine Rücktrittbremse.

Eigentlich wäre meine nächste Fahrradinspektion erst im November.

Aber ich hatte in dem halben Jahr e-bike hinten schon die Bremsbacke soweit runter, das ich in die Werkstatt musste.

Ich bekam dann auch ein tolles Leihfahrrad. Das verdiente den Titel Drahtesel.

Damit musste ich aber zum Glück nur einen Tag fahren.

Ich bin Handwerklich völlig unbegabt und froh ein All-Inkl. Vertrag zu haben.

Neue Ritzel war notwendig, da alte verschließen und die Kette ohne Schalten sprang.

Die Fahrradkette wurde in einem Rutsch auch mit ausgetauscht, da sie auch schon verschlissen war.

Das linke Pedal knackte schon seit Monaten beim treten und wurde auch endlich ausgetauscht.

Der Scheinwerfer vorne flackerte auch schon seit ein paar Wochen. Da war wohl ein Wackelkontakt im Kabel.

Mit frischen 5 bar Druck ging es dann heute Nachmittag wieder nach Hause.

Jetzt fährt mein Bike wieder deutlich besser.

Jetzt, wo das Wetter am verlängerten Wochenende schön sein soll, werde ich auch die Gelegenheit nutzen direkt damit eine Radtour zu machen.

Nun habe ich mein E-Bike seit Oktober bzw. über 620 Kilometer.

Ich bereue keinen Tag, ihn gegen meinen Roller eingetauscht zu haben. Vor allem gegen ein Ebike. Eines nach dem anderen.

Beginnen wir mit dem Kauf.

Ein „normales Fahrrad“ hatte ich zwar, aber ich kenne mich. Wusste – dass ich erst meinen Roller verkaufen muss, um darauf umzusatteln.
Auch kenne ich mich, dass ich beim ersten Gegenwind damit nicht mehr fahren werden.

Was ich vor allem gar nicht mag, dass man nie die richtige Kleidung tragen kann.

Ich habe es gehasst, bei minus Graden unter den Winterklamotten und unter den Regenklamotten bei schlechtem Wetter zu schwitzen.

Dieses ständige umziehen oder irgendwo verschwitzt anzukommen.

Mit dem Gedanken ein E-Bike zu kaufen, war ich schon Anfang des Jahres in Kontakt gekommen.
In einem Artikel stand, dass dies oft unterschätzt wird und gerade für Übergewichtige geeignet ist.

Aber der Preis schreckte mich immer wieder ab.
Und so bin ich erst deutlich später mal zum Fahrradgeschäft und bin dort einiges Probe gefahren. Und war sofort verliebt.

Hier habe ich Glück, einen guten Fahrradladen vor der Türe zu haben.
Häufig war ich da, habe mich viel beraten lassen und bin noch mehr Probe gefahren.

Durch mein Übergewicht musste ich mich für ein XXL E-Bike entscheiden.

Da bleibt dann nicht mehr viel Auswahl und die hat ihren Preis.
Aber dafür hält es auch einiges aus.

Gerade bei uns in Köln, wo Radwege zu einem Erlebnisausflug werden.

Ich hatte mich dann für ein Kalkhoff Endeavour entschieden, weil es mir optisch sehr gut gefiel.
Das Akku ist im Rahmen verbaut.

Dieses gibt es mit drei verschiedenen Motoren.
Bosch, Kalkhoff und Shimano.

Der hauseigene Kalkhoff Impuls Motor gefiel mir am besten. Dieser ist deutlich leiser und hat richtig Power.

Nun dachte ich immer, dass Bosch Modertoren die besten sind. Als ich den direkten Vergleich gefahren bin, war vor allem beim „Berg auf“ der Unterschied zu merken.

Bis Oktober musste ich warten, weil ich die neue Serie für 2019 haben wollte.

Jetzt, 600 Kilometer später muss ich sagen, alles richtig gemacht.

Egal ob Wind, Regen oder Kälte – es macht immer noch Spaß.
Und ich bewege mich deutlich mehr.

Ich habe schon unendliche Diskussionen bezüglich der Vorbehalte gehört.
„Selbstbetrug“ und kein richtiges Rad waren die häufigsten Gegenargumente.

Bei dem Thema frage ich immer gerne, wo den der beginnt und wo er aufhört?
Bewegen möchte ich mich, aber komfortabel vorankommen.
Weil mein Zweirad einen Motor hat, ist es jetzt „Selbstbetrug“? Und beim Roller hört der Betrug auf?
Ist ein Fahrrad nicht schon Selbstbetrug? Ich könnte ja auch laufen!

Bis ich 2011 meinen Führerschein gemacht habe, bin ich alles mit dem Fahrrad gefahren!
Trotzdem wog ich zwischenzeitlich über 130 Kilo! Die kurzen Strecken machen nicht schlank!

Das Gewicht hatte ich erst mit Sport und Ernährungsumstellung verloren.

Jetzt gibt es für mich die beste Lösung.
Wenn ich zuhause bin, habe ich immer die Wahl zwischen Auto und E-Bike.
Nehme zu 99 % das E-Bike.
Hätte ich einen normalen Drahtesel, so wäre die Quote umgedreht.

Ich fahre damit Einkaufen, besuche Freund und klappere meine Termine ab.

Und so beende ich dieses Kapitel mit: Wer vorbehalte hat, sollte es ausprobieren!

Allerdings habe gibt es auch Kritik.
So verstehe ich nicht, warum man in ein solches Bike nicht eine Wegfahrsperre einbaut.

Bei meinem Bike kann man nicht das Display abstecken. Es ist fest verbaut.

Das Bedienpanel kann ich auch nicht „abschließen“. Somit kann jeder mein Bike bedienen. Man kann es einschalten, im Menü alles „Werkseinstellung“ setzen und einfach mal die Radgröße verändern oder sonstiges trollen. Verhindern kann ich das nur, in dem ich, dass viel zu große und viel zu schwere Akku jedes Mal raus hole und mit schleppe. Warum nicht einfach eine abschließbare Möglichkeit, Pin eingabe oder sonstige Lösungen.

Ein E-Bike ist teuer und so wäre ich für eine feste GPS Lösung. Jetzt habe ich eines selber nachgerüstet.
Aber ich finde, so was sollte mit dazu gehören.

Als Gimmick fände auch ein USB Anschluss nett, um bei Radtouren sein Handy mit laden zu können.

Aber alles im allen bin ich sehr zufrieden. Die Entscheidung war die richtige und ich freue mich auch wieder auf längere Sonnentage. So ab März werde ich dann wieder ausgiebige Radtouren fahren.

Seit einer Woche habe ich mein Fahrrad wieder.

Die neue Fahrradlampe ist echt hell.

Ich bin froh nicht mehr mit den Leihbikes fahren zu müssen. Endlich wieder schnell und vor allem komfortabel fahren.

In unserer lokalen Klickbait Presse habe ich die Tage auch gelesen, warum ich so oft kein Fahrrad nicht finde:

https://mobil.express.de/koeln/trotz-gps-ortung-suche-nach-kvb-leihrad-bleibt-oft-erfolglos—-aus-nervigem-grund-31570574

Das ist echt nervig. Nun hoffe ich, dass erst mal nichts mehr passiert und ich in Ruhe fahre kann.

Jetzt muss ich mir erst mal eine Mütze für unter den Helm holen, weil es mir bei den kalten Temperaturen zu kalt um die Ohren ist. Früher habe ich sowas nicht gebraucht.

Keine Ahnung ob es an der Ebike Geschwindigkeit liegt oder das ich im Alter Kälte empfindlicher werde.

Samstagabend bin ich mit dem Rad nach Hause.
Ich hielt kurz bei Rewe, kaufte noch was zu Essen und fuhr weiter.
Es war kalt und ich überlegte kurz anzuhalten und mir meine Handschuhe raus zu holen, für die letzten paar Minuten.

Noch während ich den Gedanken zu Ende dachte, passierte es schon.

Wir haben bei uns im Stadtteil in Bodeneingelassene Strassenbahnschienen.

An die habe ich nicht mehr gedacht. Mit dem Roller und Auto ist dies kein Thema.

Und während ich überlegte, realisierte ich plötzlich das was nicht stimmt.
Scheiße Bahnsch…. Baam – da schlug ich mit dem Kopf schon auf den Boden.

Es ist komisch zu beschreiben, aber ich habe nicht mehr „bewusst“ gehandelt.
Ich erinnere mich nur an den Moment, wo ich realisiere, dass da was nicht stimmt,
dann der Sturz auf den Kopf und dann wie ich zum Bordstein krabbel – weil ich Angst habe, dass ein Auto oder die Bahn kommt und mich im Dunkeln nicht auf dem Boden sieht.

Während dessen japste ich nach Luft.

Erst jetzt merke ich, dass ich kaum Luft bekomme und versuche zu atmen.
Es wurde langsam von Atemzug zu Atemzug besser.

Dann stand ich auf und holte mein Rad von der Straße.
Zum Glück trug ich meinen Helm, sonst hätte ich wahrscheinlich mehr als nur die Kopfschmerzen während ich diese Zeilen schreibe.

Ich rappelte mich weiter auf, schaute und sah das mein Rad soweit in Ordnung war, nur das vordere Fahrradlicht hatte es nicht überlebt.

Und meine Jacke.

Alle Knochen konnte ich noch bewegen und wirklich weh tat mir nichts.

Ich fuhr weiter nach Hause, legte mich auf die Couch und schaute Serie.

Von Stunde zu Stunde bekam ich einen Druck auf der linken Brust zu spüren.

Und mein Ellenbogen fing mir an weh zu tun.

Ich legte mich schlafen. Die Nacht war sehr kurz, die Brust tat mir immer mehr weg.
Drehen im Bett, bücken im Stehen und gar aus dem Bett aussteigen war mit Schmerzen verbunden.

Also zog ich mich an und fuhr mit der Straßenbahn zum Krankenhaus.

Respekt liebe Kölner Verkehrsbetriebe.
Selbst sonntags morgens fallen Bahnen aus und kommen zu spät.

Beim Notarzt war ich dann rund 2,5 Stunden.

Es wurde geröntgt, erhielt einen Ultraschall und eine Urinprobe wurde genommen.
Alles gut. Nichts richtig gebrochen.

Nur stark geprellt und an einer Stelle leicht eingerissen.

Das könnte auch schon was älter sein.

Ich soll mich viel bewegen, frische Luft, nicht rauchen sowie Tief „Ein und Ausatmen“.
Sonst droht mir eine Lungenentzündung.
Ich hatte echt einen Schutzengel.

Der stoß auf die Brust kam wohl daher, das sich mein Lenker sofort in den Schienen verkeilt hat.
Dadurch bin ich von rund 26 km/h auf 0 km/h in 0 Sekunden. Meine Handyhalterung war komplett verbogen.
Ich vermute mal das ich, durch das abrupte abbremsen, gegen den Lenker geknallt bin und dann auf den Boden. Meine Fettschicht hat meine Rippen vor schlimmeren bewahrt.

Heute, am Monat geht es mir schon besser, wenn auch noch alles drückt und zieht.

Aber die Ärztin meinte auch, ich habe da noch die nächsten zwei bis drei Wochen was von.

 

Meine ersten 300 Kilometer mit meinem E-Bike habe ich voll.
Das Rad muss nun zum ersten Mal in die Inspektion.

Samstag habe ich rund 50 Kilometer davon gefahren.
Bei schönstem Sonnenschein.

Erst habe ich einen Freund in Nippes besucht, dann bin ich den Rhein runter bis nach Langel, von dort nach Weiler,, Chorweiler und wieder nach Hause.

Die 2,7 Kilometer mit dem Auto sind ein Fehler, keine Ahnung warum Google meint ich wäre mit dem Auto oben auf die andere Seite gefahren 😉

Die Tour war echt schön.

Auch konnte man sehen wie erschreckend tief der Rhein derzeit ist.

Selbst die Fähre kann nicht mehr an Ihrem eigentlich An/Ableger starten.

Ab nächster Woche wird das Wetter deutlich schlechter. Schade, ich wäre gerne noch ein paar Touren gefahren.
Aber solange es trocken bleibt, werde ich dies auch weiter hin tun.

 

Schon wieder eine Woche rum.
Unsere Tochter ist wieder Fit und Gesund, ab Montag kann sie wieder zum Kindergarten.
Ich bin wieder voll in der Arbeit.

200 Kilometer habe ich auf dem Tachostand des E-Bikes.
Dafür, dass ich es seit 2 Wochen habe und seit einer Woche fahre, eine für mich tolle Zahl.

Alleine gestern bin ich einfach so 30 Kilometer durch Köln gefahren.
Es war für mich genau die richtige Entscheidung vom Roller auf das Bike umzusatteln.
Eine gesunde Mischung schnell von A-B zu kommen und dennoch ein Mindestmaß an Bewegung einzuhalten.

Auch bekommt man so in Köln mal echt schönes Ecken zu sehen.

Am Rhein herrscht richtig Tiefstand.

Draußen ist es, wie ich in meiner Blog Rückschau feststellen musste, wie jedes Jahr ein goldener Herbst, was auch zum Radfahren einlädt.

Ben wird jeden Tag aktiver und leider dadurch auch die Nächte kürzer.

So langsam geht es strammen Schrittes Richtung Weihnachten zu.
So langsam kann man sich Gedanken über Geschenke und Organisation machen.

 

Am Samstag bin ich bei schönstem Wetter mit meinem Freund und Kollegen eine Radtour um Köln gefahren.

Dafür habe ich mir die App Komoot runtergeladen.
Die hat uns Ecken in Köln gezeigt, die kannten wir gar nicht 😉

Für die erste Runde mit dem neuen Bike, war es eine schöne Fahrt.
Wir sind vom Bilderstöckchen über Longerich nach Fühlingen.
Von dort nach Merkenich den Rhein entlang bis zur Bastei und dann von dort Richtung nach Hause.

37 km hatte ich auf dem Tacho, als ich zuhause ankam.

Das Rad hat einen Eco, Sport, Power und Ultra Modus.
Im Eco kommt es laut Anzeige 120 km weit. Im Ultra „nur“ noch 60 km.

Allerdings bin ich zu 90% der Strecke nur im Eco Modus gefahren.
Das reicht auch. Es unterstützt dann nur, wenn man abbremsen muss – um wieder schneller zu werden.

Wer der Meinung ist, das man beim E-Bike nicht treten muss, der kann gerne meine Nassen Klamotten abholen.
Der Vorteil für mich beim E-Bike ist, das ich relativ zügig schnell bin.
Ab 25 km/h ist eh Schluss, dann muss man selber treten.

Das, wo sich ein E-Bike bemerkbar macht ist, wenn man viel Berg auf und ab fahren muss, so wie Stop und Go in der Innenstadt.
Da fahre ich dann auch im Sport oder Ultra Modus. Um schnell von der Ampel los zu kommen und um besser überholen zu können.

Meine Kniescheibe dankt es mir. Weil die tut mir selbst jetzt nach 37 km nicht weh.
Dafür nehme ich die wenigeren verbrauchten Kalorien gerne in Kauf.

Alles ist sowie so mehr, als vorher – als ich nur Roller gefahren bin.

Mein E-Bike ist immer noch nicht da. Das kommt, wenn ich Glück habe, in zwei Wochen.

Dass ich meinen Roller jetzt schon verkauft habe, war die richtige Entscheidung. Ich fahre mittlerweile sehr gerne Fahrrad und ehrlich gesagt fehlt mir der Roller nicht.

Wäre er noch da, würde es wohl anders aussehen.

Samstag morgen bin ich z.b. zum Friseur gefahren.

Ich bin ein gemütlicher Fahrer, der auch brav an jeder Ampel anhält.

Dennoch bin ich gut vorangekommen und die Sporteinheit hat gut getan.

Das mag für einen erfahrenen Radfahrer sicherlich kein Sport sein, aber wenn ich mir meinen Puls anschaue, bin ich schon der Meinung dass das definitiv mehr bringt als das Rollerfahren vorher.

So froh ich um die Leihfahrräder bin, umso mehr freue ich mich auf mein eigenes Fahrrad.