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Im Netz gibt es einen Online Möbel Händler, der sich Home24 nennt.

Wenn man dort etwas bestellt und wieder zurückschickt, dann landet es in einen der Outlet Stores. Als vergünstigte B-Ware.

Einen dieser Outlet-Stores haben wir hier in Köln und waren dort im Januar uns für die neue Wohnung Möbel anschauen.

Für die Wohn und Spielecke im Küchenbereich hatten wir eine Zweisitzer-Couch im Retro Stil gefunden, die uns gut gefiel.
Wir wussten aber nicht, ob sie reinpasst und wollten warten, bis wir umgezogen sind.

Der erste Lockdown kam und der Outlet-Store stellte sein Sortiment in einem Online-Katalog vor.

https://sortiment.home24-outlet.de/koeln

Aber, dass Zweisitzer-Sofa war vergriffen und seitdem nicht mehr dort eingegangen.

Seit März habe ich dann jeden Tag Online nachgeschaut, ob es verfügbar ist.

Vorgestern Abend wurde es dann dort eingestellt. Ich nahm gleich Kontakt auf.

Gestern haben wir es dann abgeholt, für die Hälfte des Neupreises.

Wenn der Tannenbaum in der nächsten Woche abgebaut wird, kommt dort die Couch da hin.
Jetzt ist sie erst mal provisorisch im Wohnzimmer geparkt.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass die genau zum Ende meiner Quarantäne eingestellt wurde 😉
Ein Weihnachtsgeschenk an uns 😉

Seit gestern darf ich endlich wieder vor die Türe.

Ich bin erstmal 30 Minuten zu Fuß zum Fahrradladen, um mein Fahrrad aus der Werkstatt zu holen. Das hatte ich einen Tag vor der Quarantäne abgegeben.

Das war höchste Zeit, weil es der letzte Öffnungstag war. Dann schließt der Fahrradladen aufgrund von umbauarbeiten bis Ende Januar.

Mit der kleinen Radtour ging es dann wieder nach Hause.

Zu Hause angekommen war ich total aufgeputscht. Da habe ich erst mal gemerkt wie sehr mir die Bewegung die letzte Woche gefehlt hat.

Auch fühlte ich mich nach dieser Bewegung deutlich besser als die letzten Tage.

Dann bin ich noch viel einkaufen gefahren für die nächste Woche. Interessantes Gefühl, zwar mit Abstand und Marke, aber zu wissen dass ich erstmal nicht mehr betroffen bin.

Montag ist Wiegetag. Macht ein Minus von 2 Kilo.

Schwierige Situation. Eigentlich bin ich stolz auf das Ergebnis.
Ich habe trotz aller Widrigkeiten mich zusammen gerissen.

In der Quarantäne, bei der nervlichen Belastung mit den Kindern und Frustration nicht über sämtliche vorhandenen Süßigkeiten herzufallen, hat viel Disziplin gekostet.
Vor allem bei dem ganzen Plätzchenbacken meiner Frau 😉

Auf der anderen Seite war ich krank und sicherlich spielt dies hier eine große Rolle mit.

Aber ich wollte, das bis jetzt erarbeitete nicht kaputt machen, wollte wenigstens nicht zunehmen.
So schnell unter die 110 Kilo kommen ist schön, aber ich bin noch skeptisch 😉

Laut der Waage habe ich 1,3 Kilo Skelettmuskulatur abgenommen.
Ich glaube, hier liegt der Grund.
Das viele sitzen und liegen während der Erschöpfung hat die Muskulatur ordentlich schrumpfen lassen.

Sobald ich wieder raus darf, wird auch das Gewicht wieder nach oben gehen.
Aber das ist ok, dann weiß ich woher es kommt.

Interessanterweise habe ich jeden Tag mehr Schritte auf der Uhr als sonst im Alltag.
In der Wohnung hier schaffte ich bis jetzt jeden Tag über 10.000 Schritte 😉

Rechtzeitig vor der Quarantäne hatten wir schon fast meinen neuen PC Platz fertiggestellt.

Da ein Hitzeproblem in der Ecke bei dem PC für mich absehbar war, hatte ich mir eine Wasserkühlung geholt und brauchte auch infolgedessen ein neues Gehäuse.

Ich bin zwar ein Allrounder im Thema IT, aber was die komplette Umrüstung von Hardware angeht, habe ich schon immer einen Rückzieher gemacht.

Aber man muss nicht alles können, sondern nur Leute kennen, die einem helfen können 😉

Die Mehrzahl meiner Freunde habe ich online kennengelernt und verbringe auch dort die meiste Zeit mit ihnen.

Im echten Leben sieht man sich zwar dann nur wenig im Jahr, aber das ist auch nicht wichtig.
Ich habe schon viele Diskussionen in meinem Leben führen müssen, ob es wirkliche Freunde sind.

Für mich sind Freunde Menschen, die da sind, wenn man sie braucht.
Mit denen man viel Zeit verbringen kann ohne, dass es langweilig wird.
Mit dem man über alles reden kann und zusammen lacht.
Und ja, das sind meine online Freunde.

Das soll meine offline Freunde nicht mindern. Im Gegenteil.
Gerade jetzt während der Pandemie bin ich froh, dass einer meiner besten Freunde die Ecke rum wohnt.
Uns zusammen mit seiner Familie unterstützt. Egal ob Einkäufe oder Müll wegbringen.

Ich habe zwar nur eine Handvoll offline Freunde, aber auf die ich niemals verzichten möchte oder gegen mehr Freunde eintauschen würde.

Während vielen derzeit das „Social Distance“ ein Riesenproblem verursacht, weil ihnen die Zwischenmenschlichkeit fehlt, hatte ich damit keine Probleme zwei Wochen in der Wohnung zu bleiben.
Durch Video-Meetings und Sprachkonferenzen habe ich so viel Kontakt.
Da ich das auch schon immer vorher gemacht habe, bereitet mir die sozialen Kontakte Abstinenz keine Probleme.

Und so brauchte mein Freund auch nicht vorbeizukommen, um mir zu helfen.
Ich baute meinen Laptop mit Kamera auf und verband mich via Discord mit ihm.

Er zeigte mir an welchen Stellen ich was wo einstecken muss und er konnte mir via Kamera zu gucken.
Er suchte die Handbücher und technischen Blätter raus und zeigte mir via Fernwartung wo was ist. 

Daraus wurde ein geiler PC.

Und so hatte ich nach einigen Stunden wieder einen funktionierenden PC.

Perfekt für mein Home Office und Zockerplatz.

Danke lieber Medivian für deine nächtliche Unterstützung 😉

 

Die Virusinfektion scheinen wir mittlerweile ganz gut überstanden zu haben, aber die Erschöpfung Symptome sind immer noch immens.

Von jetzt auf gleich fühlte ich mich gestern Abend müde und habe dann fast 13 Stunden am Stück durchgeschlafen.

Auch habe ich immer noch Husten und Schnupfen, wenn auch nicht mehr so stark.

Um uns herum schlagen die Corona Nachrichten auch weiterhin ein. Eine befreundete Person, welche vorerkrankt ist und seit Monaten nur für Krankenhaus besuche die Türe verlässt, ist an Covid-19 erkrankt. Gestern habe ich erfahren dass ein Nachbar von uns infolge von einer Covid-19 Infektion an einer Lungenentzündung verstorben ist und beerdigt wurde.

Aus eigener Erfahrung heraus kann ich nun sagen dass man diesen Virus definitiv nicht in sich haben sollte. Ich bin grundsätzlich ein kerngesunder Mensch und bin statistisch gesehen nie krank.

Das letzte Mal so flach habe ich bei der Schweinegrippe gelegen und das ist schon rund zehn Jahre her.

Auch lasse ich mich jedes Jahr Grippe impfen.

Mal hier und dann Schnupfen oder leichtes Fieber, aber dieser Virus ist mehr als nur ein einfacher Grippevirus.

Ich brauche aber auch so bald wie möglich wieder meinen Alltag und die Routine zurück. Ich merke wie mich die ganzen Nachrichten runterziehen. Ich brauche die täglich Ablenkung von dem ganzen Thema. Es macht einen auch seelisch fertig. Vor allen Dingen in der Quarantäne.

In vier Tagen darf ich mit den Kindern endlich wieder vor die Türe. Dann werden wir erstmal einen ausgiebigen langen Waldspaziergang machen.

Gestern bin ich nicht zum bloggen gekommen. 
Hole ich hiermit Rückdatiert nach. 😉

Ich habe das Ergebnis für mich bekommen. Covid-19 positiv.

In der App habe ich immer noch kein Ergebnis. Der Anruf kam vom Gesundheitsamt.

Uns geht es weiterhin Stück für Stück besser. 

Die Kinder halten uns auf Trapp und wir zählen jeden Tag, bis wir mit ihnen wieder raus dürfen.
Aber wir haben eine schöne Wohnung, wo viel Platz für noch mehr Beschäftigung ist. 

Ermüdungserscheinung ist immer noch stark ausgeprägt und ich habe immer noch Kieferdruck, wie nach einer Zahnoperation. Aber auch das wird langsam besser. 

Generell empfinde ich die Corona-App als nutzlos.
Meine Frau hat bis heute keinen Pin oder Barcode erhalten, um die Infektion in der App einzutragen.

Meine Infektion, die ich laut Gesundheitsamt seit letzter Woche Donnerstag habe, ist immer noch nicht drin.

Bei einem Familienmitglied vor einem Monat, welches Positiv getestet wurde, gab es auch keinen Barcode mehr.

Generell merke ich gerade selbst, wie das seit Wochen propagierte 

Infektionsketten durchbrechen….. 

um mich herum gescheitert ist. Das funktioniert für mich überhaupt nicht.

Dienstag letzte Woche, hat sich die Kontaktperson, welche meine Frau angesteckt hat, mit starken Symptomen testen lassen und krankgemeldet.  
Da hätte meine Frau (meiner Meinung nach) als engen Kontakt bis zum Ergebnis schon in eine temporäre Quarantäne gemusst.
Wenn der Test dann Negativ verlaufen wäre, gerne sofort wieder raus.
Aber nein, sie musste bis zum Ergebnis Donnerstag morgen weiter machen.

Dafür kann weder Sie, noch der Arbeitgeber was für. 
Hier muss der Staat sofort einspringen.  

Als dann das Ergebnis der Kontaktperson positiv war, ging sie Automatisch in Quarantäne. Obwohl die Person als Hochanstecken galt, gibt es keine Pflicht auf Testung für die Kontaktperson 1 – also meine Frau. Sie hat sich dann vorher noch „freiwillig“ testen lassen. Sie arbeitet schließlich im sozialen Bereich, da trägt der Arbeitgeber das. 

Am Abend hatte sie Symptome. Wäre sie meinen Weg gegangen, so hätte sie den Abstrich er mit Symptomen zu Hause gemacht. 
Sprich frühstens Freitag. Und dann das Ergebnis Sonntag.

Aber weil sie sich hat sofort testen lassen, hatten wir das Ergebnis schon Freitag. Somit bin ich dann in Quarantäne versetzt worden.

Ich hatte Samstag die ersten Symptome. Dadruch erhielt ich dann endlich meinen Test. 

Durch den Test am Sonntag und das Ergebnis erst am Dienstag – ist die eine Kontaktperson 1 von mir erst diesen Dienstag in Quarantäne versetzt worden.

Sollte meine Kontaktperson 1 nun auch erkrankt sein und ich sie Donnerstag angesteckt haben, so hat meine Kontaktperson 1 evtl. ohne es zu wissen den Donnerstagabend, Freitag, Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag Vormittag Spreader gespielt…..

Wisst ihr, worauf ich raus möchte?

1. Schneller in Quarantäne.
Sobald jemand Symptome zeigt und getestet wird, die Kontaktperson 1 – welche bei positivem Ergebnis sowieso betroffen ist – in eine Art temporäre Quarantäne. Nicht in eine freiwillige! Wenn ich beruflich ausfalle, dann braucht der Arbeitgeber und ich finanzielle Unterstützung.

2. Wenn jemand positiv ist, dann sollte auch die  Kontaktperson 1 sofort getestet werden. So, dass nicht deren  Kontaktperson 1 wie bei mir 5 Tage weitere Personen unwissentlich infiziert. 

Aber was weiß schon ich … Ich bin nur betroffen und frage mich wie es hätte verhindert werden können. 

Der neue „Lockdown“ ist ganz gut, hätte aber immer noch nicht das Problem behoben. Weil Kitas auf sind und meine Frau sich dort angesteckt hat. 

Das freiwillige nicht abgeben bringt meiner Meinung nach nur wenig. 

Das wichtigste aber ist und bleibt, wir werden langsam wieder gesund. 

 

Heute ging es uns allen schon deutlich besser.

Am Abend zuvor hatte ich noch 39.3 Grad Fieber. Was auch immer mein Körper damit abtöten wollte, heute morgen war es weg und es ging mir schon besser.

So dass ich auch von Zuhause gearbeitet habe. Mein Chef meinte zwar ich solle mich ausruhen, aber die Ablenkung tat ganz gut und war notwendig. Einfach ein Stück Alltag.

Ich habe einen Zahn der mir weh tut, was wohl auf das hohe Fieber zurück zu führen ist.

Mein Testergebnis lag bis zum Abend immer noch nicht vor.

Meine Frau hat mit den Kindern den Weihnachtsbaum geschmückt.

Dieses Jahr haben wir das erste Mal Batteriebetriebene Kerzen ohne Kabel gekauft.

Das hat die Ganze Sache etwas leichter gemacht, wenn auch nicht so hell wie die Kerzen mit Glühlampen.

Am Mittag hat sich das Abstrich Mobil gemeldet, man wolle die Kinder testen.

Das haben wir dann abgelehnt. Sie sind mit mir eh in Quarantäne bis einschließlich 23.12.2020. Nur für unsere Gewissheit brauchen wir das Erlebnis den Kindern nicht antun.

Wenn das schon die Spitze war und es nicht noch Mal hoch kommt, dann haben wir das ganze gut überstanden.

Vielleicht auch, weil ich kein Raucher mehr bin, mich gegen Grippe geimpft habe und auch deutlich schlanker bin als vorher. Vielleicht auch nur, weil es so war wie ist verlaufen ist. Wer weiß.

Ich bin auf jedenfall froh dass wir alle den Umständen entsprechend gesund sind und es so gering verlaufen ist.

Jetzt heißt es die Quarantäne Tage herum zu bekommen. Alleine mit meiner Frau wäre das ein Traum. Den ganzen Tag Serie schauen. Aber mit zwei Kindern sieht der Alltag anders aus.

Aber auch das bekommen wir gemeistert 🙂

Montag ist Wiegetag, trotz Quarantäne und trotz vermutlicher Covid-19 Erkrankung.

Macht ein Minus von 0,9 Kilo.

Aufregende Woche, aber trotzdem am Ball geblieben. Außer gestern Abend.
Da habe ich mir was vom KFC bringen lassen und im Bett bei 39.3 Grad Fieber noch einen Schoko Mann vertilgt.
Bis dato habe ich keine übermäßige Schokolade mehr gegessen.

Aber bevor ich meinen Geschmackssinn verliere, wollte ich noch mal Schokolade essen 😉
Interessanterweise habe ich hier in Quarantäne am Tag mehr schritte und Bewegung als sonst im Alltag.
Was vermutlich an den Kindern liegt, die einen fordern 😉

Das Minus tut gut, so das ich mich auch weiterhin an meinen Plan halte.

Heute Morgen hat das Gesundheitsamt bei uns angerufen und gefragt wie es uns geht.
Meine Frau geht es wieder besser, mein Sohn hat keinen Schnupfen mehr.
Dafür meine Tochter husten und ich bin platt.
Kopfschmerzen, leichte Gliederschmerzen und schnupfen.

Gegen Mittag kam das Mobile Abstrichteam zu uns nach Hause.
In kompletter Montur 😉

Alter ist das unangenehm. Erst tief in den Rachen und dann in die Nase.
Gab auch gleich einen Anruf aus der Nachbarschaft, die nachfragten, ob alles ok ist 😉

Das Ergebnis dauert nun 48 Stunden.
Ich habe den Barcode in die Corona-App gespeichert, so soll das Ergebnis schneller angezeigt werden.

Wir stellten schon mal den Baum auf,

ich legte mich was schlafen und meine Frau backte mit den Kindern Plätzchen.

Die Müdigkeit ist echt immens. Ich fülle mich richtig schlapp. Wie bei einer Grippe.

Am Abend brachte mir meine Schwester und ihr Mann uns was vom KFC mit, was uns sehr freute.

Heute gehe ich was früher schlafen, sollte es mir besser gehen, werde ich von zu Hause aus arbeiten.

Dafür habe ich mir die Duschstange genommen und einen Vorhang eingefädelt.

So habe ich zumindest etwas Ruhe an meinem Arbeitsplatz.

Ich bin mit den Kindern um 20 Uhr zusammen schlafen gegangen. Ich war echt erschöpft.
Die Sorge um meine Frau, der Stress um die ganze Situation, dazwischen die Kinder und Arbeit waren etwas zu viel für mich.

Heute ausgeschlafen,

ging es in Tag 2 der Quarantäne.
Meine Frau hat noch mal bis vormittags ausgeschlafen.

Ihr geht es aber schon besser, wenn auch der Geruchssinn verloren gegangen ist
Das haben wir erst gemerkt als die Windel unseres Sohnes voll war, sie das aber als einzige nicht riechen konnte.

Wir machten in den eigenen Vierwänden das Beste aus der Situation.

Heute gab es erst mal wieder Kinder Kungfu vor per Zoom, um die Kinder was auszupowern.

Freunde und Familie versorgten uns mit Einkäufen und ich bin ganz froh zu wissen, dass wir nicht alleine sind.
Auch brachte mein Freund mir noch den Müll weg.

Selbst so banale Dinge kann man ohne Freunde nicht mehr erledigen.
Da bin ich echt froh drum einen Freund mit Familie zu haben, auf den ich zählen kann. Danke!

Auch die Hilfe die unsere Familie, Freund und Nachbarn angeboten war riesig.
Schön zu wissen, dass wir nicht alleine sind.

Im digitalen Tagebuch haben wir angegeben, das es meiner Frau schon deutlich besser geht.
Dennoch haben wir „verschlechtert“ angekreuzt.
Mein Sohn hat seit heute Schnupfen, ich leichte Kopfschmerzen und hier und da Husten.

Das hat dann auch keine Stunde gedauert und das Gesundheitsamt hat sich gemeldet.

Nun kommt in den nächsten drei Tagen ein Abstrichmobil vorbei und macht einen Test bei mir.
Da ich auch bis Donnerstag noch Kontaktpersonen hatte, vernümpftig.

Fieber hatte ich bis nachmittags keins. Am Abend kam ich auf 38 Grad.
Mal schauen wie es uns morgen geht.

Ich habe dann noch am Abend was gezockt und meine Frau TV geschaut.
Morgen heißt es dann wieder von 07 Uhr an Kinderbetreuung bis 20 Uhr 😉

Da denkst du nichts Böses und plötzlich steht Covid-19 vor der Türe und kommt ungefragt rein.

Meine Frau musste Donnerstag zum Corona Test und wurde vom Arbeitgeber in häusliche Obhut geschickt.
Sie hat dann die Kinder aus der Kita geholt, sicher ist sicher.

Ich hatte im Gespür, das dies nicht gut ausgeht und bin alleine einige Einkäufe erledigen gefahren.
Essen, Windeln und ein Tannenbaum.

Ich telefonierte mit meinem Arbeitgeber, der mich Vorsichtshalber ins Homeoffice versetzte.
Was auch ganz gut war.

Am nächsten Morgen (Freitag) ging es meiner Frau schlechter.
Fieber stieg an, Gliederschmerzen, schmerzhafter Husten und Müdigkeit.
Es kam am Vormittag der Anruf von der Teststelle, sie hat auch Corona. Auch hoch ansteckend.
Das Gesundheitsamt würde sich später melden.

Was nun? Meiner Frau ging es immer schlechter.
Darf sie Paracetamol nehmen? Oder Hustensaft?

Ich rief unter der 116117 an, aber ein Arzt war derzeit nicht anwesend.
Ich rief den Hausarzt an, aber der hatte keine Zeit.

Da fiel mir ein, dass meine Krankenkasse eine Arzthotline hat.
Dort erreichte ich dann eine Ärztin, die mir diverse Tipps gab.

Ich bestellte bei der Apotheke Vitamin C und D, alles andere hatte ich hier.

Meine Kollegen waren so lieb und Übernamen meine Arbeit, so das ich mich um die Kinder zu Hause kümmern konnte.

Zwei Stunden später rief das Gesundheitsamt bei uns an, stellte auch die Kinder und mich offiziell unter Quarantäne.

Die Dame dort war sehr nett und beantwortete alle unsere Fragen und nahm die Kontaktpersonen 1 meiner Frau auf.

Wenn Sie positiv auf Covid-19 getestet wurden, erfassen Sie hier bitte alle Ihre Kontaktpersonen 1. Grades, zu welchen Sie 2 Tage vor Symptombeginn – wenn Sie keine Covid-19 Symptome haben, 2 Tage vor Testung – Kontakt hatten. Dieser gilt als relevant wenn er insgesamt kumuliert länger als 15 Minuten ohne MNS (=Mund-Nasen-Schutz) stattgefunden hat oder wenn Sie länger als 1 Stunde mit einer Person im gleichen Raum waren, auch mit MNS.

Dadurch, dass wir die Gefahr schon länger ernst nahmen, hatte meine Frau außer auf der Arbeit und uns keine Kontaktpersonen seit Montag gehabt die unter diese Regel fielen.

Vor einigen Wochen sind zwei Tanten meiner Frau, in folge einer Covid-19 Erkrankung, verstorben und so waren wir noch mal deutlich vorsichtiger.

Theoretisch muss das Gesundheitsamt jeden Tag anrufen und fragen wie es uns geht.
Aufgrund der vielen Fälle ist dies nicht möglich.
Also wurden wir gebeten, jeden Tag ein digitales Tagebuch zu führen.

Wo wir angeben, wie es uns geht. Wenn wir hier ankreuzen, dass es einem von uns schlechter geht, dann ruft man uns an.
Sollte ich zum Beispiel Symptome haben, so kommt dann das Gesundheitsamt mit einem Mobilen Abstrich Fahrzeug vorbei und testet mich.

Wir bekamen eine Rufnummer der Stadt Köln, wo jederzeit ein Arzt erreichbar ist, wenn Fragen aufkommen, da die Hausärzte mit der Situation derzeit überfordert sind.
Und für Notfälle sollten wir sofort den Rettungswagen rufen.

Meine Frau hat den ganzen Freitag bis abends durchgeschlafen.
Danach ging es ihr schon etwas besser.

 

Sohnemann hat bis vor Kurzem noch mit Schlafsack geschlafen.
Der Grund, warum wir bis dato ein Treppengitter oben montiert hatten.

Er liebte es mit Schlafsack zu rennen und sich fortzubewegen.
Und auch gerne, wenn er wach wurde Richtung Treppe.

Dann bekam er vor vier Wochen einen Spiderman Schlafanzug.
Ab da wollte er keinen Schlafsack mehr. Seitdem schläft er mit Decke.

Beim Umbau vor einer Woche mussten wir das Türgitter entfernen.

Seitdem haben wir es auch weggelassen und es funktioniert trotz meiner Einwände. 

8 Jahre ist es nun her, da hatte ich angefangen meinen Motorradführerschein zu machen.

Ich habe ihn dann aber abgebrochen, weil ich auf der Landstraße ein Erlebnis mit einem Lkw hatte, was mich zum Umdenken gezwungen hatte.

Dennoch hatte es mich immer gestört nur 45 km/h fahren zu dürfen. Ich möchte nicht Autobahn fahren oder mit 100 über die Landstraße.
Mir hätten schon einfach 50 km/h gereicht, damit dieses blöde 45 km/h Rechtsfahrgebot auf den Straßen wegfällt.

Nun kann man seit diesem Jahr einen „kleinen Motorradführerschein“ machen.
125 Kubikzentimeter und 15 PS darf man fahren, wenn man einen Autoführerschein länger als 5 Jahre besitzt.

Die dafür notwendigen vier Theorie und fünf Praxis Stunden habe ich vor knapp 3 Monaten gemacht.
Fast zwei Monate auf einen Termin beim Amt gewartet, beantragt und dann noch mal einen Monat auf den Lappen gewartet.

Jetzt habe ich ihn endlich.
Nächster Schritt, im Frühjahr nächsten Jahres oder Sommer werde ich mir einen E-Roller zulegen und den gegen mein Fahrrad eintauschen.

Gestern Abend habe ich bei den Druckvorlagen von Thingiverse.com eine Halterung gefunden, die das Beschlagen von Brillen über der Maske verhindern soll.
Eine Anti-Beschlag-Nasenklammer.

Gleich mal ausgedruckt und heute den Tag über ausprobiert.

Perfekt, damit beschlägt sie wirklich nicht mehr.
Coole Sache! Bin richtig stolz auf die Druckergebnisse.

Gleich noch mal eine ganze Serie davon gedruckt 😉
5 Stück brauchen rund 1,5 Stunden.

Montag ist Wiegetag und ich bin mal wieder überrascht.
Minus 0,7 Kilo.

Die Woche hatte gut angefangen.
Aber Freitag überkam es mich.
Mittags bekam ich einen solchen Heißhunger auf Junkfood.

Also habe ich kurzerhand mir einen Gyros-Salat bestellt.
Somit hatte ich was Junkfood und was gesunden.
Allerdings auch Käse gefüllte Pizzabrötchen.

Den restlichen Tag verbrachten wir mit dem Umbau und so überkam es mich am Abend und ich holte mir eine dicke Portion Gyros mit Pommes und Mayo beim Griechen.

Allerdings habe ich dies alles aufgeschrieben.
Mir bewusst gemacht, was ich dort essen und es mir schmecken lassen.

Am Samstag habe ich dann mich zusammen gerissen.
Tatsächlich habe ich erst Samstagabend wieder Hunger gehabt und auch dort wieder was gegessen.

Für den Appetit zwischen durch greife ich dann immer auf Obst zurück.

Der Sonntag verlief wieder nach Plan und somit freut es mich, trotz des großen Cheat Day abgenommen zu haben.

Ich denke, hier verhält es sich wie bei dem Spruch

„Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Silvester zu, sondern zwischen Silvester und Weihnachten“.

So habe ich die Tage davor und danach wieder im Plan gelebt.
Und, ich habe nicht noch mit Süßem nachgestopft.

Das „macht jetzt auch nichts mehr“ habe ich tief in mir gestrichen.

Ich bin auf jeden Fall glücklich und zufrieden.

Ich bin mit Christkind groß geworden, nicht mit dem Weihnachtsmann.
Und so lange meine Kinder noch daran glauben, führe ich diesen Brauchtum auch bei uns zu Hause weiter.

Meinen Kindern habe ich irgendwann erklärt, dass bei manchen der Weihnachtsmann kommt und bei anderen das Christkind.
Aber ich denke, das Christkind wird in den nächsten Jahren aussterben.

Um so überraschter war ich heute, das im Buch-Adventskalender meines Sohnemannes dieses noch erwähnt wurde.

Es gibt noch Hoffnung 😉