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Liebe Stadt Köln!

Last updated on Oktober 17, 2015

Ich habe mich so an das Handyparken gewöhnt, das ich gar nicht mehr auf die Parkuhr schaue was es kostet, weil ich immer nur kurz parke.

Nun brauchte ich etwas aus unserer Innenstadt und bin dort mit meiner Frau für rund 3 Stunden ein kaufen gegangen.

Das kam dabei raus!

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Das war mir eine Lehre! 9 Euro für knapp 3 Stunden! NIE WIEDER!
Und normalerweise sind wir viel länger unterwegs, nur hatten wir dieses mal keine Zeit!

Die Stadt wirbt immer, man soll doch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, was ich aber aufgrund von Unpünktlichkeit, Null-Service-Qualität, Dreckiger Wagen und absoluter Gefährlichkeit konsequent ablehne. Bei meiner letzten Fahrt saß ein Obdachloser vor mir, der nach Kot stank. Als er ausstieg, sah ich auf seinem Sitzplatz eine kleine braune Pfütze! “Die trocknet dann irgendwann und der nächste setzt sich drauf” –  war da mein Gedanke. Ich entschied mich seit dem lieber zu stehen.…..

3 mal wurde ich schon in meinem kurzen Leben überfallen. Zwei mal folgte man mir von der Straßenbahn aus.
Seit dem sind die Öffis für mich gestorben. Dazu kommt mir die Priorität quer, welche unsere Kölner Verkehrsbetriebe – meiner Meinung nach – sich selber stecken.

Bei unseren öffentlichen Verkehrsbetrieben verdient man – meiner Meinung nach – lieber Geld – in dem man das Sicherheitspersonal 40 Euro Strafen an Biertrinker erteilen lässt sowie 20 Euro Strafen für Gäste mit etwas nichtalkoholischem sowie Essbarem , anstatt mal etwas für echte Sicherheit und Qualität zu sorgen.

Von Bangkok über Hamburg bis Wien konnte ich sehen, wie Millionen Metropolen gute Lösungen für Sauberkeit, Sicherheit und Service geschaffen haben. Nur unsere KVB schafft das nicht. Selbst in einer solch verrufenen Stadt wie Bangkok habe ich mich wohler, aufgehobener und sicherer in den Bahnhöfen gefühlt als bei uns.

Liebe Stadt Köln, durch solche Preise erreichen Sie bei mir und wahrscheinlich auch in Zukunft bei vielen anderen nur eines! Das wir unser Geld wo anders ausgeben werden. Selbst Einkaufszentren am Stadtrand haben einen Parkpreis von einem Euro pro 20 Minuten! Selbst fast vor meiner Haustüre, einem kleinen Stadtteil mit einer Apotheke und einem Blumenladen haben Sie für ein paar Parkplätze einen Parkautomaten aufgebaut!

Wenn ich demnächst wieder mit meiner Frau shoppen gehen möchte, dann fahre ich entweder in den Hürth Park (in Hürth), nach Kerpen oder in die schöne Innenstadt Bonn, wo mich das Parken von 3 Stunden neulich gerade mal 3 Euro gekostet hat!

Aber für 3 Stunden parken, auf einem öffentlichen, unbedachten und unbewachten Parkplatz zahle ich keine 9 Euro mehr!

Published inPrivates

2 Comments

  1. hiphappy hiphappy

    Aber das ist doch nichts neues, oder?

    Parkhaus Dom: 20 Minuten 0,70 ct.

    In der Lanxess Arena hab ich mich auch schon mal dumm und dusselig bezahlt, weil der Veranstaltungstarif halt nur bei Veranstaltungen in der Arena und nicht bei einer im Tanzbrunnen gilt.

    E-Werk weiß ich nicht mehr genau, der Parkplatz direkt von denen ging glaube ich sogar, aber die Parkscheinautomaten drumherum haben auch Mondtarife aufgerufen.

    Ich fahre daher auch nicht freiwillig zum Einkaufen nach Köln, da gibt es (für mich in gleicher Entfernung) zahlreichen kostengünstigere oder kostenlose (Centro Oberhausen) Alternativen.

  2. Cars10 Cars10

    Das Ess- und Trinkverbot finde ich hingegen gut! Sollte man auch in anderen (Groß)Städten einführen, auch in Regionalbahnen der DB. Ich finde es nämlich zum kotzen, wenn bei 35°C Außentemperatur und unklimatisierten Bahnen eine Qualle mit geschätzen 50 kg Übergewicht neben mir nieder sackt, und ihre Heringsbrötchen mit Zwiebeln/ Döner/ Schinkenbrötchen/ Mc Doof MaxiXXL-Tüten verspachtelt. Oder der verschwitzte Malergeselle seine 10 Bier aufdröseln, damit der Pegel nicht unter Normal-Null sinkt. Klar, dass er dabei einige Liter „Abgase“ frei setzen muss.
    Wasser trinken könnte von mir aus erlaubt sein und Essen aus „medizinischer Indikation“ ebenso (Traubenzucker für Diabetiker z.B.). Alles andere verbieten und sanktionieren! Wer meint vom Fleisch zu fallen, kann vor oder nach der max. 30 minütigen Fahrt essen, aber muss nicht andere mit seinen „Wohlgerüchen“ belästigen. Ich hätte auch nix dagegen, wenn jemand was geruchsneutrales isst, aber wie will man das im detail regeln? Und auf die Vernunft und Rücksichtnahme der Leute zu setzen, funktioniert sowieso nie.

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