Jahresübergang 2023/2024

Silvester haben wir in Cochem verbracht. Von Freitag an bis Montag. In einem Ferienpark.

Ein Großteil der Familie meiner Frau hat sich zusammengetan und dort zwei 12 Personen Ferienhäuser gemietet. Wir haben uns dann gleich mal ein Vierbettzimmer gebaut 😉

Was ich sehr schätzen gelernt habe über die Jahre, ist die Art, wie man solche Festlichkeiten innerhalb der Familie meiner Frau handhabt.

Das ganze Gewusel und Essen. Einfach toll. Wir hatten viel zu lachen, lecker gegessen und toll gefeiert.

Die Kinder kamen auch nicht zu kurz. Es gab einen Kidsclub, bei dem ich jeden Tag mit ihnen war. Dort haben wir gemalt und gebastelt.

Ich habe mir im Park einen Bollerwagen ausgeliehen und bin kurz vor 0 Uhr in Ruhe aus dem Park gewandert und habe mein Feuerwerk aufgebaut.

Fürs Feuerwerk konnte ich meine beiden Kinder auch begeistern. Dieses Jahr war ihr zweites richtiges Silvester. Vergangenes Jahr war es ihnen zu laut. Für dieses Jahr habe ich Ohrschützer besorgt.

Die Raketen waren nicht für mich, ich habe mich dieses Jahr daran gehalten und auf die Raketen verzichtet.

Ich war zufrieden mit meinem Feuerwerk und auch mit dem Jahresübergang.

Nun haben wir 2024 und das Hamsterrad dreht sich weiter. Ich freue mich auf hellere und sonnigere Tage, auch wenn es noch etwas dauert. Aber jetzt habe ich erst mal etwas ruhe im Privaten. Keine Vorbereitungen für etwas. Kein Besuch. Kein Wegfahren.

Erst im Februar geht es mit Karneval und Sohnemanns Geburtstag weiter.

Rückblick 2023

Diese Jahr bin ich nicht dazu gekommen, alles zu bloggen. Gerade die zweite Jahreshälfte. Das hole ich mit meinem Jahresrückblick nach.

Januar

Es fing nicht so gut an. Am 1.1 kehrte ich vormittags die Straße, das ganze Böllerzeugs weg, da stand ein Nachbar von gegenüber vor mir und beschwerte sich, dass bei ihm mehrere Raketen im Innenhof gelandet sind. Und eine durch das Oberlicht geflogen ist.

Ich schaute mir das an und musste feststellen,

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Nun ist er weg

Es war seine letzte Nacht bei uns.

Gestern Abend haben die Kinder noch ein paar Plätzchen vor die Türe gestellt. Und ein Geschenk.

Heute Morgen war die Türe weg.

In seinem letzten Brief stand:

Lieber Ben und liebe Lea Christin,

vielen Dank für die Abschiedsplätzchen und das
Wasserbrett für meinen Urlaub in der Sonne 😉

Gerne hätte ich euch noch, wie letztes Jahr,
angemalt und Fotos von uns gemacht 😊

Aber da ihr krank seid, wollte ich mich nicht anstecken.
Ich habe doch jetzt Urlaub 😉

Darum habe ich mich in den Computer von eurem Papa
gezaubert. Dort habe ich die schönsten Fotos
von meiner Zeit bei euch herausgesucht.
Um sie euch als Erinnerung an unsere tolle Zeit dazulassen.

Ich freue mich schon sehr auf nächstes Jahr mit euch.

Auf Wiedersehen

Euer Leopold

Die Kinder halten sie in Ehren. Sie sind zwar traurig, dass er nun weg ist. Aber sie wissen, er kommt wieder – so lange sie nur an ihn glauben.

Weihnachten 2023

Unser Heiligabend war voll mit besuchen.
Am Vormittag kam eine befreundete Mutter mit ihrem Sohn zum Frühstück vorbei.

Am Mittag ging es dann zur Kirche, unsere beiden Kinder haben am Krippenspiel teilgenommen.

Am Abend haben wir dann meine Schwester und meinen Schwager zum Essen geladen.

Das Christkind war selbstverständlich auch wieder da und hat die Kinder reichlich beschenkt.

Am Ende gingen alle zu Frieden schlafen und der erste Tag war geschafft 😉

Wichtel Endspurt

Die letzten Streiche und Stunden vom Wichtel sind angebrochen. Nach dem Heiligen Abend zieht er wieder bei uns aus. Was aber nicht bedeutet, dass es ruhiger geworden ist.

Im Gegenteil.

Auch ist ihm wohl gestern Abend Malheur passiert.

Mal schauen, was er uns zum Abschied noch schreibt und wie seine letzten Streiche aussehen.

Wichtelblog

Ich komme mit dem bloggen gar nicht mehr hinterher, bei dem, was hier zu Hause passiert.

Leopold machte zwar noch seine Streiche,

schrieb uns aber nicht mehr. Jetzt wussten wir, warum. Sein Computer war defekt.

Den mussten wir reparieren. Zwischenzeitlich haben wir Pfannkuchen gemacht und festgestellt, dass er die Milch verzaubert hatte.

Heute Morgen lag wieder ein Brief im Kasten, er bedankte sich für die Reparatur.

Ben hatte ihm einen Käfer vor die Tür gestellt, um ihn zu erschrecken.

Das ging nach hinten los. Unser Wichtel schrieb, dass er eine Verbindung zu allen Tieren hat. Und so suchten sie noch weitere und machten sich einen schönen Abend in unserem Wohnzimmer mit einem Film.

Auch bat er uns um dringende Hilfe. Rudi ist gestern Abend auf einem See eingebrochen und jetzt in einem Eisklotz eingesperrt.

Also brachten Kinder ihn schnell zum Waschbecken und tauten ihn auf.

Wir sollen noch für den Wichtel Holz sammeln, damit er es sich aufwärmen kann.

Weihnachtsbaum 2023

Dieses Wochenende haben meine Frau und unsere Kinder den Weihnachtsbaum fertig geschmückt.

Ich musste an eine Anekdote meines Opas denken. Er hat damals nach jeder Kugel, die er aufgehängt hat, einen Schnapps getrunken. Meine Oma hat dann am nächsten Morgen die letzten Kugeln neu aufgehängt 😉

Wie sich die Zeit ändert.

Wichtel Geschenk

Heute Morgen haben die Kinder vom Wichtel ein besonderes Geschenk bekommen.

Da hat er doch einfach die Toilette in Geschenkpapier eingepackt. Die Kinder hatten echt große Freude an dem Streich und konnten es kaum erwarten das einfach aufzureißen 😉

Wichtel Bäckerei

Gestern morgen stand im Brief,

Hallo ihr beiden,

ich hoffe, mein Schneechaos hat gestern nicht zu viel Ärger auf der Treppe gebracht.
Der Plätzchen-Duft in eurer Wohnung riecht sooo lecker, aber Plätzchen hatte ich keine gesehen, also habe ich mir auch welche gebacken. Die waren echt lecker.

Ich habe eine Bitte an euch.
Könnt ihr mir eine Decke für die Elche besorgen, denn war es gestern zu kalt?

Am Wochenende würde ich gerne endlich mit euch zaubern.
Für den Zauber benötige ich von euch schöne handgroße und runde Steine.

Da ich mitbekommen habe, dass ihr gerne reimt und dichtet, wäre ich euch dankbar, wenn ihr mir bei einem Zauberspruch helft.

Diese Wörter sollten in dem Zauberspruch sein:

Stein, Kristall, Klein und Groß

Ich freue mich schon darauf.
Euer Leopold

Ganz schöne Sauerei da vor seiner Türe.

Dann sind wir gespannt, was da als Zauber auf uns zukommt.

Weihnachtszauber gerettet

Ich habe heute mit der Person gesprochen und es handelte sich um ein Missverständnis. Die Kinder waren im Gespräch und einer meinte, der Weihnachtsmann wäre von Coca-Cola erfunden worden. Daraufhin meinte die Person, dass es „diesen“ Weihnachtsmann nicht gibt.

Also hat der Wichtel heute Morgen folgendes zurückgeschrieben:

Hallo *****

vielen Dank für das große Blatt.

Ich habe mit dem Christkind gesprochen
und gefragt, ob es den Weihnachtsmann gibt.

Ja, es gibt ihn und nein, es gibt ihn nicht.
Jetzt bist du bestimmt ein wenig durcheinander?

Lass mich es dir erklären.

Bei uns hier gibt es den Weihnachtsmann nicht!
Wir Wichtel bereiten das Weihnachtsfest mit dem Christkind vor.

Wir haben auch noch nie den Weihnachtsmann gesehen.
Daher sind die meisten Wichtel der Meinung, es gibt
den Weihnachtsmann nicht.

Allerdings habe ich Wichtel kennengelernt, die meinten, sie würden mit dem Weihnachtsmann das Fest vorbereiten. Die haben noch nie
das Christkind gesehen. Sie denken, dass es das Christkind nicht gibt.

Auch ich habe den Weihnachtsmann noch nie gesehen, aber
wenn du mich fragst, denke ich, dass es den Weihnachtsmann gibt.
Nur eben nicht bei uns.

So wie jede Familie in ihrem Glauben ihr eigenes Fest feiert,
so glaubt auch jeder für sich entweder an das Christkind,
dem Weihnachtsmann, den Heiligen Drei Königen,
den Engeln oder was auch immer wichtig
für die Familie ist.

Das Wichtigste ist, dass wir alle friedlich
ein schönes Weihnachtsfest haben
und jeder an sein Weihnachtsfest
glauben darf.

So, dann wäre das geklärt. Bis zum Osterhasten 😉

Weiter lügen?

Unsere Tochter hat heute dem Wichtel einen Brief geschrieben, mit der Frage, ob es den Weihnachtsmann wirklich gibt, da ihr ein Erwachsener, dem sie vertraut, gesagt hat, dass es den nicht gibt.

Die Person ist für uns erst Montag greifbar, um zu fragen, wie es dazu kam und was ungefähr das Gespräch war. Dann müssen wir weiter entscheiden, ob wir sie aufklären oder für dieses Jahr sie noch im Glauben lassen.

Sollte ersteres eintreffen, dann wird es das erste schwere Gespräch mit unserer Tochter, vor dem ich fast schon Angst habe.

Als Antwort heute früh gab es erst mal dieses vom Wichtel:

Hallo ihr beiden,

euer Waschbecken hat mir richtig Spaß gemacht.
So sehr, dass ich vergessen hatte euch zu schreiben.

Vielen Dank für eure Wunschzettel.
Diese werde ich umgehend weitergeben.

Lea Christin, du hast mir die Frage gestellt, ob es den
Weihnachtsmann gibt.

Gerne werde ich dir die Frage in den nächsten
Tagen beantworten, dafür brauche ich ein
größeres Blatt.

Kannst du mir eines besorgen?  

Was denkt ihr beiden denn?
Gibt es den Weihnachtsmann
und das Christkind?  

Euer Leopold

Damit haben wir uns erst mal ein wenig Zeit geschaffen. Aber wenn, lege ich großen Wert darauf, dass wir sie aufklären! Denn dann machen wir reinen Tisch und das braucht einfühlsame Eltern mit viel Zeit.

Wichtel Poolparty

Heute Morgen war die Aufregung wieder groß.

Im Badezimmer hat der Wichtel wohl in der Nacht eine Poolparty gemacht.

Er hat sich eine Holzleiter genommen, um dort an Becken überhaupt heranzukommen.

Wir hoffen, er hatte seinen Spaß 😉

Letzte Weihnachtstour Aachen

Dieses Jahr hatte ich Lust, an meinem Geburtstag noch mal eine Aachen-Tour zu machen. Das habe ich früher jedes Jahr Weihnachten gemacht. Erst zum Lindt Werksverkauf, dann zum Bahlsen Werksverkauf und dann auf den Aachener Christkindlmarkt.

Ich denke, das war für die nächsten Jahre die letzte Fahrt dorthin. Beim Lindt Werksverkauf hat man die Preise mal eben verdoppelt. Teilweise waren dort die Preise höher als bei uns im Supermarkt.

Ich war schon überrascht, dass auf dem Hinweg vom Parkplatz zum Werksverkauf, mir wenige Menschen mit einzelnen Tüten statt gefüllten Kartons entgegenkamen.

Beim Bahlsen Werksverkauf war der Preis auch angestiegen. Ich war sogar überrascht, vereinzelte Fremdprodukte zu finden.

Lidl, Edeka und Rewe. Am Ausgang lagen früher noch kleine Teller zum Probieren. Selbst die waren nicht mehr da.

Danach ging es auf den Christkindlmarkt. Es war kalt und es hat geregnet. Ich kam überhaupt nicht ansatzweise in Stimmung, dort ein Glühwein zu trinken. Oder überhaupt dazubleiben.

Es war auch voll und ein Riesen Gewusel.

Meine Lieblings-Nugat-Bude gab es nicht mehr, ich habe nur noch den Zentis-Stand gefunden. Der mit 1,30 EUR die 100g Marzipan wiederum zu meiner Überraschung den Preis nicht angehoben hat.

Wir sind dann kurz nach Mittag wieder nach Köln gefahren, um dort wenigstens einen schönen Abend zu verbringen.

PS/2-Schnittstelle

An einem neuen PC habe ich die zwei „klassischen“ PS2 Anschlüsse gesehen.

Ich war kurz davor, meine Kugelmaus und vergilbte Cherrytastatur auszukramen 😉

Mal im Ernst, wer benötigt den Anschluss noch? Und selbst wenn, dafür gibt es USB Adapter. Die ollen PS/2 Anschlüsse kosten auch Geld in der Herstellung. Nach 30 Jahren dürfte man die sicherlich mal in Rente schicken 😉

Rudi ist wieder da und neuer Zauber

Rudi ist wieder da, seit Donnerstagnachmittag.

Eine Mitschülerin hat ihn gefunden und der Lehrerin gegeben. Leopold schrieb unseren Kindern, dass er sich darüber freut, aber leider nicht viel Zeit hat. Er ist bis Freitag auf einen Wichtel treffen.

Heute Nacht kam er zurück. Er schrieb uns, dass er neue Zauber gelernt hat. Die Kinder sollten danach suchen. Sie fanden nichts und gingen sich die Zähne putzen.

Da war die Überraschung groß.

In beiden Badezimmern hat er die Wasserhähne verzaubert, der Schelm.

Mal schauen, was er morgen ausheckt.

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