17 November 2016

Ich und mein Gewicht – ein wiederholter Anfang – Teil 1

Ich und mein Gewicht.

Etwas, was mich schon seit mittlerweile 10 Jahren beschäftigt.
Ja, vor 10 Jahren bin ich das erste mal zu den „Weight Watchers“ gegangen.
Da wog ich soviel wie heute wieder. Über 130 Kilo.

screenshot_1

Seit dem habe ich fast alles durch.

3x Weight Watchers, 3x Fitness Studio, 2x Almased, 1x Dreiecke zählen bei der Apothekenrundschau, 2x Leichter Leben in Deutschland, und vieles verschiedene mehr.

Alles hier im Blog nach zu lesen.

Den größten Erfolg hatte ich mit „LLID“.
Auf 95 Kilo bin ich damals gekommen.
Aber das auch nur durch 3x die Woche Kungfu und 2x die Woche Fitness Studio.

Das war weder auf dauer machbar für mich, noch lebenswert.

Almased war auch gut, aber ich esse einfach gerne.
Der Geschmack, das genießen und die Gemütlichkeit.
Das konnte der Shake nicht ersetzen.

Nun höre ich oft den Rat:

Keine Kohlenhydrate, nicht soviel Süßes, keine Cola, bewege dich mehr, Abends nichts mehr essen, ect.

Ich unterhalte mich mittlerweile nicht mehr gerne über das Thema, weil ich oft das Gefühl habe, dass die Leute einen eh nicht für ernst nehmen.

Mal im Ernst, bei mir gibt es ein Problem – aber ich liege bestimmt nicht jeden Abend vor dem TV mit Chips und Cola.

Das geht mir voll auf den Sack. Natürlich poste ich mal ein Foto von einem Burger.
Aber den Esse ich doch nicht jeden Tag.

Mein letzter Burger ist locker ein 3/4 Jahr her.
Die letzte Tiefkühlpizza als meine Frau vor 2 Monaten weg war.
Davor bestimmt schon einer Jahr.

Mein Frau kocht jeden Abend frisch für uns!

Seit einem halben Jahr trinke ich nur noch Wasser.
Zuckerhaltige Getränke ich schon seit 4 Jahren nicht mehr.
Cola light ist auch komplett weg.

Seit 3 Jahren esse ich diszipliniert nur noch meine drei Mahlzeiten am Tag.
Ich gehe hin und wieder zum Sport.

Und trotzdem nehme ich unaufhaltsam zu.

132 Kilo war mein zuletzt gewogenes Gewicht.

Das frustriert!

Anfang des Jahres war ich ja in dieser Adipositas Klinik. Dazu werde ich später noch was schreiben, aber das war für mich der größte Müll.

Und je älter ich werde, je schwieriger wird es für mich.
Aber so bleiben und es akzeptieren ist für mich völlig inakzeptabel.

Jeden Schritt auf der Treppe merke ich in den Knochen.
Ich will kein dicker Papa sein.

Wenn unsere kleine mal läuft, soll das nicht zu einem Problem für mich werden.
Ich will auch keine schlechtes Vorbild sein!

Geändert habe ich nun etwas, dazu später mehr.

Fortsetzung folgt ………

 


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Verfasst November 17, 2016 von Heiko in category "Privates

5 COMMENTS :

  1. By Cars10 on

    Kleine Schritte anpeilen, es gibt keine Wunder und somit auch keine Wunderdiät. Aber: über allem steht die Physik. Du kannst nur abnehmen, wenn Dein Energieverbrauch über der Kalorienaufnahme steht. Also doch: Kalorienzählen, im Sinne von Bilanzieren, was Du zu Dir nimmst. Das Leben ist unfair: die Hungerhaken haben halt einen Grundumsatz von > 3.000 Kcal, wir eher dicht an 1.000. Die können fressen, was sie wollen und nehmen nicht zu, wir „lassen uns gehen“, auch wenn wir nur die Hälfte der Kalorien zu uns nehmen wie die. Nein, es ist nicht fair. Aber so ist das Leben.

    Antworten
  2. By Ahoria on

    Hallo, ich glaube ich lese deinen Blog jetzt schon, seit es ihn gibt…ja ich bin hartnäckig.
    Ich habe jedesmal ganz aufmerksam deine „Diätversuche“ verfolgt, weil mein Mann auch ein solches, wenn auch größeres als dein, Problem hat.
    Wegen seiner Betablocker hat unser Arzt gesagt, das wird eh nix. Wir sind durch alles durch. Weight Watchers, Detlef D.Soost, keine Kohlenhydrate. Alles erfolglos.

    Bis vor 5 Wochen. Wir haben Amapur versucht. Das ist eine Mischung aus Shakes und Produkten von denen und „normaler“ Kost.
    Der Trick in unserem Fall ist aber nicht das Produkt, sondern das der ganze Plan auf 1200-1500 Kalorien am Tag verteilt auf 5 Mahlzeiten basiert.
    ich verwende nur noch die Shakes von Amapur, einfach weil sie ihm schmecken. Alle anderen Produkte von denen haben wir, weil sie auch sehr kostenintensiv sind, ersetzt durch selbst gebackenes Brot und Yoghurt mit Supermarktmüsli. ( Nicht das du denkst es ist eine Werbeveranstaltung

    5 Wochen, 12-15 Kilo ( wir wissen es nicht genau, die Waage spricht erst seit 10 Kilo mit uns 🙂 )

    Gib nicht auf….

    So, jetzt lese ich die nächsten 10 Jahre wieder schweigend mit 🙂

    Antworten
  3. By Meisterkind on

    Hallo Heiko,
    ich verfolge deinen Blog schon seit einigen Jahren. Es wird deutlich, dass du etwas an deinem Gewicht tun willst, aber nicht weißt wie. Diese Ratlosigkeit tut weh (musste ich lernen) und deshalb schreibe ich, auch wenn ich sonst nie kommentiere. Ich habe ein Buch kennen gelernt. Fettlogik überwinden. Das könnte was für dich sein. Mit dessen Hilfe habe ich selbst mein Gewicht ohne Mühe reduzieren können. Folgende Tipps habe ich mir mal zu den Thema zusammengestellt, wenn mich jemand nach meinem Rezept fragt. Vielleicht kannst du etwas damit anfangen. Aber eine unkontrollierte bzw. unerklärliche Zunahme ging es nicht. Habe ich durch das Buch gelernt und verstanden. Reine Physik.
    Letztlich kommt es – wie über mir schon geschrieben – auf die Kalorienbilanz an. Du nimmst wahrscheinlich immer noch zu viel Kalorien zu dir. Wie hoch ist dein Grundumsatz? (Der hat allerdings nichts mit Hungerhaken zu tun oder nicht)
    Da würde ich anfangen. Falls du Fragen hast, meine Mail hast du ja.

    „Einfache Tipps zur Gewichtsabnahme

    Buch: „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann
    ( https://www.amazon.de/gp/aw/d/3548376517/ref=tmm_pap_title_0?ie=UTF8&qid=&sr= )
    Blog: https://fettlogik.wordpress.com (mit Beiträgen zu aktuellen Artikeln oder Studien)

    1) Kalorienbilanz beachten. Dazu den Grundverbrauch berechnen ( http://www.bmi-rechner.net/grundumsatz.htm ). Möglichst darunter oder zumindest nicht drüber sein.
    2) Täglich – oder zumindest öfter – wiegen. Gibt einen hilfreichen Überblick. Für die Motivation: Gewicht in eine Grafik eintragen. Ich nutze dazu die App WeightDrop.
    3) In der App FooDDB kann man Kalorienanzahlen für die üblichen Portionen anzeigen lassen. Jedes Lebensmittel für den Überblick anschauen.
    4) Bewegung in den Alltag integrieren (Treppe statt Aufzug/Rolltreppe)
    5) Proteinhaltig ernähren. Macht satt. (Proteinhaltige Lebensmittel unten. Wert in FooDDB einsehbar)

    Gut zu wissen:
    – Ein Kilogramm Fett hat 7.000 kcal. Diese Menge muss für die Abnahme eingespart werden. Schneller geht es nicht.
    – Grundverbrauch durch Muskeltraining erhöhen

    Proteinhaltige Lebensmittel (u.a.)
    -Proteinpulver
    -Thunfisch
    -Magerquark
    -Eiweißbrot
    -körniger Frischkäse
    -Kidneybohnen
    -Hähnchenbrust
    -Putenfleisch
    -Lachs
    -Linsen“

    Antworten
    1. By cars10 on

      @ sog. Meisterkind: Ich weiß ja nicht, aber Du klingst wie ein Leptosom, der es trotzdem geschafft hat, zu zunehmen. Wo liegt Dein Grundumsatz? Bei >3.000 kcal wahrscheinlich. Dicke Kinder schaffen es immer, zu zulegen.
      Und was soll diese Nebelkerze? “ Wie hoch ist dein Grundumsatz? (Der hat allerdings nichts mit Hungerhaken zu tun oder nicht)“
      Natürlich ist der Grundumsatz hochgradig von der persönlichen Prädisposition abhängig. Und genau der scheiß Grundumsatz macht den Unterschied. Leptosomen wie Du können essen ohne Ende ohne zu zunehmen.
      „Mit dessen Hilfe habe ich selbst mein Gewicht ohne Mühe reduzieren können.“ Witzig. Niemand reduziert massives Übergewicht ohne Mühe. Das ist ein Kampf, der erst gewonnen werden muss. Aber wie gesagt, Du bist Leptosom…. Du hast kein Problem.

      Antworten
      1. By Meisterkind on

        Hallo cars,
        ich habe keine Ahnung, ob du diese Antwort noch liest, ich habe deine Reaktion leider jetzt erst gesehen. Aber ich hoffe, dass zumindest Heiko diese noch mitbekommt.

        Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was ein Leptosom in diesem Zusammenhang sein soll. Es ist keinesfalls so, dass ich essen kann ohne Ende. Ich habe aufgrund meiner eher kleinen Körpergröße sogar eher einen geringen Grundumsatz. So um die 1.500 kcal.
        Inwiefern soll meine „persönliche Prädisposition“ da maßgebend sein? Der Grundumsatz ist abhängig von der Größe einer Person und dessen aktuellem Gewicht. So hat Heiko, weil er eben etwas größer ist, bestimmt einen Grundumsatz über 1.500 kcal. Das müsste man jedoch ausrechnen. Den Link hatte ich oben erwähnt.
        Deinen Einwand bezüglich der Nebelkerze habe ich leider nicht verstanden. Es ist ja nun mal so, dass eine große Person einen höheren Grundumsatz hat als eine kleinere Person. Genauso wie eine dicke Person einen höheren hat als eine schlanke.

        3.000 kcal würde ich mir wünschen, das „ohne Mühe“ war vielleicht missverständlich ausgedrückt. Gemeint war lediglich, dass ich erstmals verstanden habe, dass Abnehmen eigentlich ganz einfach ist. Wenn man sich ein wenig mit den Kalorienangaben beschäftigt.
        Letztendlich weniger rein als raus, wie der erste Komentator schon schrieb.
        Einfach ist das nicht, nur eben „ohne Mühe“. Ich habe versucht, immer unter dem Grundumsatz zu bleiben. Alles, was ich darüber verbraucht habe, habe ich also abgenommen.

        Heiko macht es mit seiner glutenfreien Ernährung ja ähnlich. Durch den Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel wird „automatisch“ ein Kaloriendefizit hergestellt, da solche Sachen wie Brötchen etc. nun mal eine hohe Energiedichte aufweisen (Kaloriengehalt). Für eine negative Kalorienbilanz ist eine glutenfreie Ernährung allerdings nicht zwingend notwendig. Jeder muss aber den Weg finden, der für einen persönlich am besten ist. Und wenn das hier über den Verzicht auf Gluten funktioniert, wieso nicht 😉

        @Heiko
        Fragen können gerne per Mail gestellt werden.

        Antworten

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