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Und es ging weiter

Die Nacht war noch lange nicht vorbei. Gegen 4 Uhr gab es einen Wehentropf.

Und für mich eine Pritsche, auf der ich neben meiner Frau was dösen konnte.

Um 7 Uhr entschied dann die neue Hebamme, dass wir erst einmal aufhören. Meine Frau solle in Ruhe frühstücken gehen und ich nach Hause etwas schlafen.

Meine Frau sollte unterdessen nach dem Frühstück noch mal runterkommen um mit nächsten Einleitung zu beginnen.

Ich fuhr nachhause und legte mich was hin. Nach 4 Stunden Schlaf wurde ich plötzlich wach. Wir hatten kurz vor 12 Uhr. Ich schaute auf mein Handy, aber kein Anruf.

Ich fragte mich warum ich noch nichts von meiner Frau hörte Punkt. Da ich sie nicht eventuell wecken wollte fuhr ich gleich zum Krankenhaus.

Dort erfuhr ich dann, das die Kreissäle voll sind und wir zur nächsten Einleitung erst um 15 Uhr wieder kommen sollten.

Das taten wir dann auch. Auch dieses mal klappte es nicht, zu wenig Hebammen.

Evtl. spontan am Abend an sonsten erst am nächsten Morgen.

Also entschied ich mich meine Tochter abzuholen und Mama besuchen fahren.

Und dann ging alles ganz schnell

Nach dem Besuch bei meiner Frau (mit Schwiegermutter und Tochter) ging es wieder zurück nach Hause.

Ich entschied noch unterwegs beim Lidl anzuhalten um noch ein paar Getränke für die nächsten Tage zu kaufen.

Plötzlich klingelt mein Telefon.

Schatz, kommst du bitte zurück. Ich glaube er kommt gleich.

Ich überlegte noch einen Moment meinen Einkauf zu Ende zu tätigen und dann in Ruhe ins Krankenhaus zu fahren.

Bei der letzten Geburt hat es letztendlich 14 Stunden im Kreißsaal gedauert. Und auch die letzten Tage machte es nicht den Anschein als würde es schnell gehen.

Aber meine innere Unruhe trieb mich dazu sofort meine Tochter auf den Arm zu nehmen und ihren sowie meinen Einkaufswagen samt Inhalt stehen zu lassen und zum Auto zu flitzen.

Im Auto saß noch meine Schwiegermutter. Zu ihr meinte ich nur noch „Baby kommt“, machte den Motor an und flitzte los.

Was eine verzerrte Zeitwahrnehmung ist erfährt man, wenn man an einer roten Ampel steht und man auf Grün wartet während die Frau im Kreißsaal liegt. Es dauert ewig bis die Ampel grün wird.

Ich bin jetzt nicht sonderlich verkehrswidrig gefahren. Aber so erlebt man mich normalerweise nicht auf der Straße.

Auf dem Parkplatz angekommen drückte ich meiner Schwiegermutter den Autoschlüssel in die Hand und rannte zum Kreißsaal.

Wie gut dass ich mich von meiner inneren Unruhe habe treiben lassen. Als ich im Kreißsaal ankam vergingen noch weitere zwei bis drei Minuten und unser Sohn war geboren.

Und somit bin ich ab sofort zweifacher Papa.

Später durften dann meine Schwiegermutter und Tochter auch dazu.

Ein wirklich wundervoller Moment.

Am späten Abend ging es dann wieder mit meiner Schwiegermutter und Tochter zurück nach Hause.

Warten,warten warten

Heute war bis jetzt ein langer Tag.

9.30 Uhr waren wir schon im Krankenhaus.

Dieses mal hat es auch gleich funktioniert mit der Anmeldung. Danach kam meine Frau an das CTG.

Dann wurden wir über die Einleitung aufgeklärt. Es wurde alles eingeleitet und danach wurde das nächste CTG gemacht.

Soweit war alles ruhig und so ging es dann erst einmal in das Zimmer.

Im vergleich zur letzten Geburt im anderen Krankenhaus war das Zimmer hier etwas spärlich ausgestattet.

Kein Tv, kein Radio. Schlüssel vom Schrank nicht vorhanden. Tresor im Schrank defekt. Türe quietscht so lauter wie jede Schlosstüre.

An ein Familienzimmer war nicht zu denken. Völlig überbelegte Station.

Ich fuhr zur Familie meiner Frau, holte unsere Tochter und fuhr mit ihr ins Krankenhaus. Am Abend brachte ich sie zurück, fuhr nach Hause und legte mich was auf die die Couch. Eine Stunde konnte schlafen. 22 Uhr klingelte das Telefon. Sie glaubt es geht los.

Ich war überrascht. Wenn die Straßen leer sind, brauche ich nur 10 Minuten bis dahin. Tagsüber 25 Minuten.

Angekommen hing sie schon am CTG. Aber die wehen waren noch zu schwach.

Zwei Stunden spazieren gehen wurde verordnet. Das taten wir dann auch bis um kurz vor 1 Uhr.

CTG war immer noch nicht zufrieden stellend. Also weitere Maßnahmen und ein weiterer Spaziergang.

Wir haben jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, 3 Uhr in der Früh.

Es ist und war bis dahin eine lange Nacht. Mal schauen wie lange es noch dauert.

Aber der Kaffee ist zumindest kostenlos 😉

Kreißsaal heute geschlossen

Heute waren wir pünktlich um kurz vor 15 Uhr im Kreißsaal.

Wir trafen sogar Leute wieder die wir gestern schon gesehen haben.

Nach drei Stunden teilte man uns mit, dass das wohl heute leider auch nichts wird.

Sie wären nur zu zwei Hebammen und eine hätte sich nun krank gemeldet. Und dann dürften Sie diesen Kreisssaal nicht weiter betreiben. Und somit wurde er abgemeldet.

Ein Pärchen, das mit uns wartete wurde gestern schon eingeleitet. Die durften jetzt mit eigenem Auto in das nächste Krankenhaus fahren.

Wir wurden auf morgen vertröstet. Und sollte etwas in der Nacht sein, so müssen wir ein anderes Krankenhaus ansteuern.

Die Ärztin nahm sich aber noch die Zeit alles zu überprüfen. Dem Baby geht es gut. Es hat mittlerweile die vier Kilo Grenze erreicht.

Wir machen jetzt das Beste daraus. Unsere Tochter ist diese Nacht bei Familie und so werden wir uns jetzt einen gemütlichen Serienabend zu Hause machen.

Und sonst so?

Im Moment ist es ruhig. Das ist auch gut so.
Die Gürtelrose ist weg, meine Frau und Tochter habe ich nicht angesteckt.

Meiner Frau und dem Baby geht es auch sehr gut.
Die kleine Op verlief gut und nun heißt es warten.

Bis spätestens zum 10.02, dann wird eingeleitet.

Die Fotos vom Babyshooting sind eingetroffen. Sehr schön geworden.
Sobald ich die Erlaubnis der Fotografin habe, werde ich auch das eine oder andere hier (wie damals schon) veröffentlichen.

Meine Tochter hat den Sturz nach wie vor gut überstanden, die Wunde im Mund ist gut am verheilen.
Die Zahnärztin meinte, dass die zwei fehlenden Schneidezähne nicht schlimm sind.
Kinder können trotzdem damit sprechen ohne zu lispeln und der Kiefer verformt sich dadurch auch nicht.

Im Mai haben wir erst den nächsten Termin zur Kontrolle. Eine „kosmetische“ Schiene für die Schneidezähne ist frühstens ab dem dritten Lebensjahr möglich, weil dann erst alle Zähne so da sind um daran diesen Platzhalter zu befestigen.

Mir selber geht es auch gut, allerdings war die letzte Zeit auch für mich stressiger als ich mir zugeben wollte.
Und so habe ich mich auch wieder gehen lassen, in einer Richtung die ich das letzte mal 2005 hatte.

Nun braucht meine Frau ab dieser Woche meine Unterstützung am Nachmittag/Abend nicht mehr, sie muss sich nicht mehr schonen. Somit habe ich keine Ausrede mehr Zuhause am PC zu gammeln 😉
Somit komme ich nun wieder Abends zum Sport.

Parallel habe ich dazu wieder angefangen mein Essen zu „zählen“.

Wir sind froh wenn unser Sohn endlich da ist und unser normales Chaos weiter gehen kann 😉

Vorgespräch

Heute hatten wir unser Vorgespräch in der Geburtsklinik.

Da der Kreißsaal überfüllt war, wird der Ultraschall und auch die kleine OP (welche noch aussteht) morgen erst gemacht.
Und dann heißt es warten……

 

Für heute war es das

Die kleine mag heute nicht. Die Cocktails haben leider nicht viel bewirkt.

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Und somit es ab morgen 06.30 Uhr weiter. Dann mit Tabletten.

Notiz am Rande: Ein hoch auf kostenloses Wlan, Tablet und Amazon Prime Video 😉

Nestbau Instinkt und einen neuen Arbeitsplatz

Derzeit ist alles ruhig um die Schwangerschaft.
Die Schwangerschaft bei uns beiden verläuft wie gewollt.
Was den Kullerbauch angeht, so  habe ich allerdings meine Frau schon längst eingeholt.

In meinen Büchern wird die Schwangerschaft als sehr wild für den Mann beschrieben.
Von Gefühlsschwankungen in den ersten Monaten, Fressattacken und sonstigen Schwangerschaftswehwechen wird dort berichtet.

Auf mich trifft das voll zu. Aber meiner Frau merkt man nichts an.

Bis dann vor zwei Wochen.

Wir fuhren diverse Möbelhäuser ab, um nach einem neuen Lowboard zu schauen.
Das jetzige ist für den Fernseher zu hoch.

Wir schauten auch gleich mal nach einer Wickelkomode.

Da kam meiner Frau die Wundervolle Idee gleich die ganze Wohnung neu einzurichten.
Unser Wohnzimmertisch würde ihr nicht mehr gefallen, der Küchentisch auch nicht mehr.
Die Sitzbänke und Seitenschränke sowie so nicht. Die Kleiderschränke müssen auch ausgetauscht werden.

Ich verstand das ganze nicht. Wir werden in 2~3 Jahren umziehen. Dann würde ich mich auch neu einrichten. Das was wir jetzt haben, hatten wir uns nach unserer Hochzeit günstig für den Übergang geholt. Es ist nicht das schönste, aber alles noch Top in Schuß und voll intakt.

Ich war verwundert und erzählte das beiläufig Tags drauf meinem Freund und Kollegen.

Der meinte gleich:

Ja klar, deine Frau entwickelt Ihren Nestbau Instinkt. Das ist normal in der Schwangerschaft.

Und er hatte recht. Ich vergesse manchmal das wir Schwanger sind. Weil ich bei meiner Frau davon nichts merke. Auch meine schlauen Bücher beschreiben dieses „Phänomen“.

Aber wie damit umgehen?

Wir haben uns dann so geeinigt, das mein PC Raum nach oben auf die Mansarde wandert, der Raum zum Kinderzimmer umgeräumt wird. Manche Schränke mussten nach oben, manche in einen anderen Raum.

Durch unsere Wohnliche Situation haben wir sehr viel Platz. Zu viel Platz. Viel zu viel Platz.
Und so schmeißen wir nix weg, sondern lagern ein.

Manchmal mag ich nicht an einen Umzug denken, bei all den ganzen Sachen.
Vor 3 Jahren haben wir das erste mal entmisstet. Beide Dachböden/Speicher sowie das gesamte Treppenhaus. 3qm Sperrmüll 😉

Vor etlichen Wochen habe ich dann alles zusammengesucht was wir nicht mehr brauchen.
Alles für den Tröddelmarkt. Was dann nicht verkauft wird, wollte ich dem BFO spenden.
Zusammen kamen 8 Ladungen Klappkisten und diverse Taschen voll mit Zeugs.

Leider hatte es von Samstag Abend bis Montag früh so stark geregnet das wir Sonntags nicht hingefahren sind. Seit dem liegen die Kisten im Keller.

Dieses Samstag haben wir dann – wie oben beschrieben – die Zimmer um und ausgeräumt.
Zusammen mit zwei Freunden den ganzen Tag lag. Das haben wir auch ausgenutzt weiter auszumisten.

Ihr könnt euch nicht vorstellen was da immer noch zusammen kam.

Wir haben sortiert nach Brauchbarkeit und Unbrauchbarkeit.
Alles was unbrauchbar ist fahre ich im Laufe der Woche zur Kippe.
Ganze 4 Rappelvolle Blaue Müllsäcke Schrott und Gerümpel kamen zusammen.

Alles was brauchbar ist, liegt jetzt im Keller bei den Flohmarktsachen.

In ein paar Wochen zieht ein Junger Mann aus der Nachbarschaft in seine erste eigene Wohnung. Alles was er braucht – kann er von uns Geschenkt haben. Der Rest geht zum BFO.

Am Sonntag haben wir dann alles wieder auf und eingeräumt. Es ist nicht nur echt befreient vom ganzen Plunder erlöst zu sein. Jetzt habe ich auch einen schönen PC Platz gewonnen!

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Die Matratze Rechts ist so gut wie neu und wird auch dem Nachbarn zur Verfügung gestellt. Jetzt haben wir endlich alles raus was wir nicht mehr brauchen, unsere Wohnung ist auf unsere Tochter vorbereitet und wir sind Glücklich.