Zum Inhalt

441 search results for "foto"

Doch nicht so gut geschützt

Ich hatte mal über einen Kameralinsenschutz von meinem Handy geschrieben. Nun ist es wieder passiert.

Mein Handy hatte ich auf dem Fahrradsattel abgelegt. Mit dem Display nach unten. Es rutschte runter, macht dabei eine Drehung. Beim Aufschlagen hörte ich ein „kracks“.

Voll auf die Kamera gefallen. Ich sah den zersplitterten Kameralinsenschutz und dachte, puh – gut, dass der darauf war. Ich machte ihn ab, uns sah das:

Mist dachte ich im ersten Moment. Der Schutz hat dieses Mal nicht viel gebracht. Vielleicht ist das Handy auf ein Steinchen gefallen und das Panzerglas hat den Druck noch verstärkt.

Egal, mit einem Displayriss kann ich leben, aber mit schlechten Fotos nicht. Ich fotografiere so viel am Tag. Nö!

Dann fiel mir ein, dass ich eine Versicherung dafür habe und dann war das Thema abgehackt. Mittlerweile habe ich mein Austauschgerät und auch auf dem ist wieder ein Glasschutz über der Kamera drauf.

Mal schauen wann es mir wieder passiert 😉

Comments closed

4 Jahre Ossendorfer Gartenhöfe

Ja krass. Es ist 4 Jahre her, dass wir umgezogen sind. Ende März 2020.

Und unser altes Zuhause abgerissen wurde.

Wo ich in meiner Galerie die Fotos sehe, kommt es Wehmut auf. Es war eine echt tolle Zeit.

Lange habe ich gebraucht, in der heutigen Wohnung anzukommen. Dabei lag es nicht an der Wohnung.

Wir sind mit einer Pandemie eingezogen, das groß Werden der Kinder, der wirkliche Stress mit Kindern und Arbeit, und auch der schleichende Zusammenbruch fanden die letzten 4 Jahre statt.

Es fehlen im Gegengewicht die tollen Erlebnisse, welche wir mit der alten Wohnung erlebt haben.

Aber das kommt. Wir arbeiten an allen Fronten daran und ich bin tatsächlich froh, dass wir uns diese Wohnung ausgesucht haben. Nachbarn, Vermieter und Miete sind Top für die Lage und wir haben viel mehr Platz.

Comments closed

Unmenschliche Verhältnisse

In einem Fotoalbum aus alten Zeiten habe ich ein Foto von meinem Kinderzimmer entdeckt.

Wenn ich mir die „Zockerzimmer“ der Twitchkinder von heute anschaue, waren das zu meiner Zeit noch fast“unmenschliche“ Verhältnisse.

Ich musste auf einem Klappstuhl sitzen! AUF EINEM KLAPPSTUHL! STUNDENLANG!

Und es hat mir nichts ausgemacht. Weil es normal war. Genau so der kleine Fernseher, an dem man den Brotkasten anschließen musste. Da konnte man während des Spielens nicht TV schauen. Handys gab es auch keine 😉

Über die Grafik, Ladezeiten und den Klang wollen wir erst gar nicht anfangen zu klagen 😉

Und wenn man zuschauen oder zusammen spielen wollte, dann sah es so aus:

Da war ich noch völlig achtsam, mit voller Fantasie und ablenkungsfrei im Spiel. Das, was ich derzeit bei meinen Kindern erlebe, wenn diese Switch spielen. Einfach in einer anderen Welt verschwunden. Keine Ablenkung durch TV, Handy, etc.

Zu der Zeit der Fotos war ich schätzungsweise 12~13 Jahre alt. Also rund 34 Jahre alt.

Ich fand diese Zeit toll und mag die Erfahrung nicht mehr missen. Aber ich bin dennoch froh heute auf meinem gemütlichen Drehstuhl vor einem Gaming Monitor Odyssey G5 (34″) zu sitzen.

4 Comments

Mit Papa böllern

In meiner Fotogalerie habe ich noch ein Bild entdeckt.

Ich war an Silvester mit den Kindern im Kidsclub Tablets bemalen. Dort hat mein Sohn dann das „Böllern“ mit seiner Schwester und mir verewigt.

Es freut mich, dass er so viel Freude am Kinderfeuerwerk hatte 😉

Comments closed

Nun ist er weg

Es war seine letzte Nacht bei uns.

Gestern Abend haben die Kinder noch ein paar Plätzchen vor die Türe gestellt. Und ein Geschenk.

Heute Morgen war die Türe weg.

In seinem letzten Brief stand:

Lieber Ben und liebe Lea Christin,

vielen Dank für die Abschiedsplätzchen und das
Wasserbrett für meinen Urlaub in der Sonne 😉

Gerne hätte ich euch noch, wie letztes Jahr,
angemalt und Fotos von uns gemacht 😊

Aber da ihr krank seid, wollte ich mich nicht anstecken.
Ich habe doch jetzt Urlaub 😉

Darum habe ich mich in den Computer von eurem Papa
gezaubert. Dort habe ich die schönsten Fotos
von meiner Zeit bei euch herausgesucht.
Um sie euch als Erinnerung an unsere tolle Zeit dazulassen.

Ich freue mich schon sehr auf nächstes Jahr mit euch.

Auf Wiedersehen

Euer Leopold

Die Kinder halten sie in Ehren. Sie sind zwar traurig, dass er nun weg ist. Aber sie wissen, er kommt wieder – so lange sie nur an ihn glauben.

Comments closed

Zurück zur Maßnahme?

Erst wird mir erzählt, dass (um es datenschutzkonform auszudrücken) jemand Kontakt zu jemandem hatte, der Corona hat. Dann erfahre ich das mir bekannte Corona haben.

Ich habe keine Angst vor Corona, schließlich hatte ich es dreimal. Sogar beim ersten Mal noch in voller Dröhnung und ohne Impfung in der ersten Welle.

Ich mache mir eher Sorgen darüber, ob wir bald wieder anfangen und diese Maßnahmen ertragen müssen. Ausgangssperre am Abend, überall Masken tragen, Abstand und Personenzahl begrenzung. Keine Aktivitäten in der Öffentlichkeit.

Oder ob es nur meine selektive Blase ist und wir es diesen Winter als „Grippe“ abhaken.

Aber gut, ich habe noch Tests und Masken hier. Dann habe ich sie nicht umsonst aufbewahrt.

Das Schild habe ich die Tage fotografiert. Es hängt immer noch hier.

Mal schauen, ob auch diese Buden wieder kommen.

17 Comments

Legoland Feriendorf – Ninjago Quartier

Als zweiten Zwischenstopp nach Bayern haben wir das Legoland mitgenommen. Zum eigentlichen Park später mehr, erst mal muss ich mich über das Feriendorf auslassen.

Genauer sagt, über die Zimmerchen. Wir hatten lange überlegt, was wir nehmen. Hotel, Ferienunterkunft oder gleich ein Zimmer am Park. Preislich waren die Spannen immens.

Wir entschieden uns für das teuerste, nahmen das Ninjago Zimmer vor Ort. Wir wollten den Kindern eine besondere Freude machen. Aber egal, ob aus der Sicht der Erwachsenen oder aus der Sicht der Kinder, es war ernüchternd.

Ein enges Kabuff mit Ninjago Tapete ….

Das mag auf den Fotos erst einmal toll aussehen. Aber ist vor Ort ernüchtern. Nach dem ersten Wow hatten die Kinder langeweile. Das Zimmer war nicht sonderlich groß um zu spielen, das Lego war recht schnell bespielt:

Und der Rest der Bude war nicht sonderlich zum Toben und Spielen geeignet.

Wir haben uns etwas anderes darunter vorgestellt. Ich bin später noch im Feriendorf herummarschiert und habe dann noch das Piratenhotel besucht. Das war mit Taverne und Restaurant deutlich schöner und günstiger.

Zum Vergleich, der Spielplatz für Ninjago

Es gab nicht mal einen Wasserkocher im Zimmer, den musste ich anfordern ….

Beim Legospielzeug auf dem Zimmer hatte ich mit etwas aus dem Ninjago Thema gerechnet. Bei dem Preis hätte es dem Park nicht weh getan, ein kleines Set zu verschenken. Wie im Playmobilpark. Aber es gab „nur“ klassische Steine, die auch da bleiben sollten.

Ich war über die Badezimmer Schließfunktion überrascht. Kannte so was nur aus dem Teleshopping 😉

Einzig die „Ninja Schwerter Kleiderhaken“ fand ich cool. Aber die gab es dort leider nicht zu kaufen.

Am Ende gab es noch ein Rätsel für die Kinder, womit sie dann den Tresor im Kinderzimmer öffnen konnten.

Drin waren als „Belohnung“ 4 gelbe Legosteine, auf denen 15 Jahre Legoland draufstand.

Das Legoland hat mittlerweile 20 Jahre …….

Sollte es noch mal dazu kommen, dass wir das Legoland besuchen, was ich nicht denke (dazu später mehr in einem anderen Post), dann suchen wir uns ein Hotel in der Nähe.

Das ist nicht nur günstiger. Man muss auch nicht 10 Minuten vom Zimmer durch einen Wald laufen, um in den Park zu kommen. Ich dachte erst es wäre ein Witz, ich kannte bis dato keinen Park wo man nicht direkt angeschlossen ist. Im Gegenteil. Manche Parks belohnen einen durch die Übernachtung im Park mit früherem Eintritt.

Aber nicht das Legoland.

Das Einzige, was wirklich gut war, war das Frühstück. Aber dafür zahle ich nicht noch mal so viel Geld!

1 Comment

Playmobil Funpark 2023

Dieses Jahr waren wir erneut im Playmobil Funpark. Das lag auf unserer Route nach Bayern.

Wir waren vor zwei Jahren schon mal da, aber noch mit Pandemie. Und das war weniger schön. Dennoch hatte uns der Park damals sehr imponiert und so freuten wir uns auf einen erneuten Besuch.

So wie vor zwei Jahren hatte es auch dieses Jahr an beiden Tagen geregnet. Dieses Mal konnten die Kinder wenigstens drinnen spielen. Aber auch das wurde am zweiten Tag langweilig.

Drinnen habe ich keine Fotos gemacht, weil wegen des Wetters Unmengen von Kindern drin waren und spielten. Da laufe ich nicht herum und mache Fotos 😉

Aber es war alles frei zum Spielen ausgestellt, was Playmobil zu bieten hat.

Bezüglich des Wetters haben wir das Beste daraus gemacht und so viel mitgenommen im Regen, wie ging, mit Ponchos und Wechselsachen.

Der Park als solcher ist kein klassischer Freizeitpark. Eher ein riesiger Abenteuerspielplatz. Keine Fahrgeschäfte, dafür ganz viel zu bespielen und zum Entdecken.

Der Kommerz ist sehr gering. Im Gegenteil. Keine Verkaufsstände, dafür sogar Spielstationen wo es kostenlos Itmes gab.

Wo das Glas Wasser im Legoland 5~6 € gekostet hat, kostete es dort nur 2 €. Es gab kostenlose Trinkbrunnen, kostenlose Trockner und Föhns an den Wasserstationen (Lego Land kostet das Föhnen 2 Euro) und viele saubere Toiletten. Schade, dass wir so was nicht in Köln haben. Da würde ich mir eine Dauerkarte kaufen.

Natürlich gibt es am Eingang/Ausgang einen obligatorischen Shop, dessen Ausgang aber wohl absichtlich raus aus dem Park führt.

Wir hoffen, dass wenn wir noch mal in der Nähe sind, dass das Wetter besser wird. Um dann auch wirklich alles richtig nutzen zu können.

2 Comments

Neue Knirschschiene

Am 13. April habe ich eine neue Zahnschiene für die Nacht bekommen. Zwei Tage später habe ich dieses Foto geknipst.

Da sieht man, dass ich mit meinem rechten Spitzenzahn nach zwei Tagen schon eine gute Kerbe reingedrückt habe.

Drei Wochen später sieht es so aus.

Ich weiß, woher das kommt, was mich in der Nacht so beschäftigt, aber so extrem habe ich das nicht für möglich gehalten.

Ich bin froh, das über die Zahnschiene zu kompensieren, statt auf den Zähnen.

Comments closed

Von Google zu Apple

Ich habe mich mittlerweile entschieden, bei Apple zu bleiben.

Ein Fanboy werde ich nicht. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wenn ich ein Google Gerät nehmen würde, dann nach wie vor Samsung, weil diese mit deren Modifikationen ein Google Gerät deutlich aufwertet. Auch kommen regelmäßig Updates, die nicht vieles zerstören, wie damals bei meinem Xiaomi und Co.

Bei Apple ist es egal. Auf jedem Gerät, egal welches Modell und welches Alter sind immer die gleiche Version und Funktionen drauf. Wenn es keine Hardware abhängige Funktion ist, sind alle Funktionen gleich. Das muss man Apple zugutehalten. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob das Handy ein oder sieben Jahre alt ist. Auch der Grund, warum sie so Preisstabil sind.

Aber mein erster Grund, zu Apple zu wechseln, war tatsächlich die Apple Watch.

Bei den gefühlt hunderten Smartwatches, Fitnesstracker und Benachrichtigungsbändern, die ich über die Jahre für mich getestet habe, ist die Apple Watch für mich wirklich eine Smartwatch. Und das muss man Apple lassen, auch wenn man in diesem goldenen Käfig sitzt, untereinander funktionieren die Geräte perfekt. Und das macht mir so viel Freude. Ich kann mich auf die Uhr verlassen. Mein Handy bleibt meistens in der Tasche, weil ich nun 80 % von der Uhr aus mache.

Mein zweiter Grund ist die Transkription bei Apple.

Ich diktiere sehr viel mit dem Smartphone. Ich hasse es zu tippen und Sprachnachrichten mag ich nicht. Da hat Apple definitiv die Nase vorn. Die Diktierfunktion mit Punktierung funktioniert um Längen besser als bei Google.

Ich vermisse allerdings meine Samsung Kamera. Mein S21 Ultra ist jetzt 2 Jahre alt.
Mein iPhone 14 Pro Max macht immer noch nicht so gute Fotos. Die Fotos mit dem iPhone sind o. k. und reichen mir für den Alltag aus. Aber perfekt waren sie für mich mit dem S21 Ultra.

Auch vermisse ich den „zurück“ Button von Google am unteren Bildrand. Die Wischgesten sind ganz nett, gibt es bei Google auch, aber bei dem großen Bildschirm und meinen kurzen Fingern benötige ich oft zwei Hände zum Navigieren. Ich habe einen kurzen Daumen, was schon beim Handschuhkauf nervt 😉 Aber bei den Gesten funktioniert er oft nicht 🙂

Die Akkulaufzeit beim iPhone und der Smartwatch ist bei den aktuellen Modellen gleich wie bei den Top Google Geräten.

Was die Bedienbarkeit und die App Auswahl angeht, unterscheiden sich die beiden Monopolisten auch nicht viel. Allerdings finde ich bei Apple manche Apps liebevoller umgesetzt, intuitiver als bei Google. Dafür sind die Apps teils deutlich teurer als bei Google.

Ich habe auch Google Mail, meinen Google Kalender und auch mein Google Drive problemlos implementiert bekommen und muss da auch keine Abstriche machen. Ich war sogar überrascht, dass Google Fotos mit der Apple Cloud synchron arbeitet.

Die Assistenten tun sich auch nicht viel. Ich finde Siri funktioniert und versteht mich deutlich besser als der Google Assistent. Dafür spuckt der Google Assistent bessere Ergebnisse aus. Aber ich kann auf dem iPhone beide Assistenten betreiben.

Wovon ich mich verabschieden musste, war die „Freiheit“ mir das Gerät so zurechtzubiegen, wie ich es wollte. Eigenen Launcher gibt es nicht. Widgets bei Apple sind so lala. Benachrichtigungsleiste wie bei Google gibt es nicht. Apple entscheidet auch, welche Apps dringlich sind und welche nicht. Wenig Modifikationen gibt es bei Apple. Dafür funktioniert es einen minimalen Tick schneller und zuverlässiger.

Wenn ich gefragt werde, was ich empfehle, dann beides 😉 Es ist absolute Typsache, ob Google reicht oder ein was von Apple her muss,

2 Comments

Et is wie et is

Hui, was für turbulente Tage 😉

Heute vor drei Jahren habe ich dieses Foto online gestellt: https://www.derheiko.com/karneval-im-sicherheitsdienst/

Heute dieses 😉

„Ich mache nie wieder Sicherheitsdienst. Und vor allem nicht an Karneval!“

Und jedes Jahr mache ich es doch 😉 So dann nach drei Jahren auch wieder dieses Jahr an Karneval. Nur etwas ruhiger.

Donnerstagnachmittag auf einer Veranstaltung und Rosenmontag an einer Tribüne.

Dazwischen Karneval mit unseren Kindern und der Geburtstag unseres Sohnes.

Aber es hat auch wieder Spaß gemacht, auch wenn die Füße dampfen.

An Weiberfastnacht stand ich vor der Veranstaltungshalle, bei der wir 2100 Gäste hereingelassen haben und dachte, was eine verrückte Zeit.

Vor 3 Jahren stand ich das letzte Mal davor. Und weniger Tage später war die Welt eine andere. Neben unserem Umzug der Wohnung standen wir plötzlich in einer Pandemie.

Da dachte ich noch, wow – so viele Menschen haben gefeiert und nichts ist passiert. Ein Jahr später konnte ich mir nicht vorstellen, dass wir noch mal so feiern. Nun, 3 Jahre nach der Pandemie ist alle wie beim Alten. 2100 Menschen in einem überfüllten Saal ohne Abluft, Haut an Haut, mit alkoholisierte feuchter Aussprache.

Ich bin froh drum, lieber so als die Angst und Sorgen wie vor eins und zwei Jahren.

1 Comment

Thermopapier Sofortbild Kamera

Am Wochenende war ich mit meiner Tochter ihre neue Kamera ausprobieren.

Eine Sofortbildkamera mit Thermopapier. Diese hat sie für die sehr guten Noten in der Schule von uns bekommen.

Tolles Teil.

Dabei ist auch dieses Foto entstanden:

Das erinnert mit an einen Blogbeitrag von vor 4,5 Jahren.

Wie die Zeit vergeht 😉

Comments closed

Rund 28 Jahre später – (k)ein Klassentreffen

Am Freitagabend hat die Heinrich Böll Gesamtschule in Chorweiler, wie vor der Pandemie, am letzten Freitag im November auf ein Klassentreffen aller Jahrgangsstufen eingeladen. Ich bin da vor rund 28 Jahren abgegangen.

Zwei Freunde, die ich schon seit der Grundschule kenne, fragten mich, ob ich auch dort hin möchte.
Sie fragten auch über die WA Gruppe, ob noch jemand kommt. Also bin ich mit hin.

Vor Ort stellte ich fest, es hat sich die letzten 28 Jahre so gut wie nichts geändert.
Der Fußboden war noch der gleiche wie vor 30 Jahren.

Meinen Respekt an das Material und den Bodenleger 😉

Auch die Kunstwerke, die während meiner Zeit dort von den AGs erstellt wurden, waren immer noch vorhanden.

Das bedeutete für mich auch, dass die letzten 30 Jahre keiner mehr so richtig aktiv war.

Eine Stunde später tauchte einer unserer Lehrer an unserem Tisch auf. Mittlerweile 75 Jahre alt, seit 10 Jahren in Pension, aber immer noch aktiv. Einer der letzten Lehrer mit Herz und Seele. Durch ihn wurde damals auch das regelmäßige ehemalige Treffen ins Leben gerufen.

Er bestätigte auch, dass sich nach uns nicht mehr viel getan hat. So hingen bis vor wenigen Jahren noch unsere Fotos von einer AG Woche am Klassenzimmer, die wir mit dem Klassenlehrer gemacht hatten.

Das war ein Ausflug, an den ich mich selbst heute noch gut erinnern kann.

Wir sind im Winter, mit dem Fahrrad in eine unbeheizte Grillhütte über Stunden in die Eifel gefahren. Am nächsten Tag haben wir eine Wanderung in ein Städtchen gemacht. Zurück wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt. Eine mit einer Karte und eine mit Kompass. Und dann waren die Lehrer weg und wir durften den Weg allein erkunden. Es wurde spät und dunkel 😉 Ich muss da so rund 15~16 gewesen sein. Was ein Abenteuer.

Ohne Handy 😉 Heute undenkbar. Und davon wurden Fotos gemacht, die wohl bis vor kurzen noch am Klassenzimmer hingen.

Es war schade, dass sonst keiner kam. Aber so gesamt betrachtet, es waren „nur“ 5 Jahre meines Lebensabschnittes. Früher waren Klassentreffen noch etwas Besonderes. Weil man sonst keinen Kontakt mehr hatte.

Durch die sozialen Netzwerke hat sich dies geändert. Erst mit Stayfriends, später mit Facebook.

Meine Nichte (rund 20 Jahre alt), welche auch auf der Schule war, ist gefühlt nach den Jahren dennoch mit jedem immer noch in Kontakt. Nicht im echten Leben, aber deren Generation ist komplett in den sozialen Netzwerken gefangen und mit jedem „verbunden“. Dadurch ist es für die nichts mehr Besonderes, jemanden nach den Jahren wieder zusehen.

Ich fand es persönlich sehr schade, dass sich in den vielen Jahren nichts mehr an meiner alten Schule getan hat. Das wird sicherlich nicht nur am Geld liegen. Auch an der Motivation der Lehrer und teils Online degenerierten Generation Schüler.

Mal schauen, wohin die Reise bei meinen Kindern hingeht.

Comments closed

Neue gebrauchte Logitech Harmony Fernbedienung

Meine Logitech Harmony Fernbedienung ist nun nach 7 Jahren defekt.

Der lauter machen Button funktioniert nicht mehr. Aber sie hat auch viel mitgemacht in den letzten 7 Jahren 😉 So oft wie ich darauf drücke.

Das ist ein regelrechter Tick. Die habe ich immer in der Hand/Nähe. Wird es im Film/Serie lauter, mache ich sofort leiser und umgedreht. Und nun hat uns die lauter Taste verlassen 😔

Nun hat Logitech vor einem Jahr angekündigt, die Harmony Fernbedienung nicht mehr zu produzieren.

Ich möchte aber nicht darauf verzichten. Mein komplettes Heimkino lässt sich über diese eine schlichte Fernbedienung programmieren. So, dass sogar die Kinder mit einem Klick die komplexe Anlagenstruktur darüber steuern können.

Neu kosten die Restposten 200 Euro! Bei Kleinanzeigen bin ich dann fündig geworden und habe für 50 Euro eine fast neue dann noch bekommen. Zusammen mit einem Hub. Top!

Ich habe zwar erst mal nach dem Foto die Fernbedienung auseinander geschraubt und Grundgereinigt, aber jetzt bin ich hoffentlich erst mal für die nächsten 7 Jahre versorgt.

Comments closed

Versuche, deine Suchphrase zu präzisieren, falls du nichts findest: