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Schlagwort: jahresrückblick

Jahresrückblick 2025

2025 war für mich ein Jahr, welches ich als ein sehr positives in Erinnerung halten werde. Eines, was mein Leben und mich nachhaltig verändert hat.

Januar:

Dieser war recht unspektakulär.

Ich ging weiterhin zur Physiotherapie, weil mir mein Knie mehr denn je wehtat.

Unser Sohn hat seine ersten Zähne „verloren“.

Auch hatte ich ab da keinen Kaffee mehr getrunken. Weil ich merkte, dass ich dies nicht vertrug, entschied ich mich, auf der Arbeit nur noch Tee zu trinken.

Das habe ich tatsächlich bis zur Reha auch durchgezogen.

Auf einem Foto aus Januar in meiner Galerie sah ich den krassen Unterschied zu heute, was mein Gesicht angeht.

Ich war auf einer Karnevalssitzung geladen. Da war ich schon die Jahre zuvor geladen, aber ich kann damit nichts anfangen. Habe immer abgesagt. Nun hatte ich mich zum ersten Mal dahin gewagt und festgestellt, warum ich die Jahre davor nicht dahin wollte. Ich habe mich dort auch nicht wohlgefühlt.

Das war dann auch die letzte Sitzung für mich. Ich mag die Musik nicht. Mit der Karnevalskultur kann ich nichts anfangen. Selbst betrunken nicht. Ich bin kein Jeck und werde auch keiner mehr 😉

Der große Spielplatz vor meiner Haustüre wurde zwei Monate zuvor zur Hälfte geschlossen, weil man vermutet, dass da Giftstoffe drin sein könnten. Auch ein Jahr später ist dem so.

Meiner Erfahrung nach wird das wahrscheinlich auch erst erledigt sein, wenn meine Kinder zu alt für den Spielplatz geworden sind 😉

Februar

Wir waren mit dem Väterverein essen. Alter – was für ein Foto!

Aber ja – 30 Kilo Abnahme mussten natürlich davor irgendwo gewesen sein.

An dem Abend habe ich jemanden kennengelernt, der als Erwachsener ADHS diagnostiziert bekommen hat und jetzt mit Medikamenten für sich deutlich ruhiger durchs Leben geht. Ich hatte das für mich auch in Betracht gezogen, weil ich immer schon stark hyperaktiv war.

Jetzt, ein halbes Jahr nach meiner Lebensumstellung, bin ich froh, es nicht getan zu haben. Mich mit Tabletten ruhig gestellt zu haben. Das Spazierengehen ist jetzt mein ADHS-Medikament.

Karneval stand vor der Türe und für den Veedelszug haben wir fleißig eingekauft.


Ich bekam nach 5 Jahren ein neues Apnoegerät.

Stimmt, da muss ich auch noch mal schauen! Mittlerweile baut es kaum noch Druck in der Nacht auf. Vermutlich habe ich deutlich weniger Apnoen nach der Abnahme.

März

Gleich zu Anfang gingen wir mit beim Zug und schauten uns einen an. Der Bruder meiner Frau und mein bester Freund waren bei uns zu Besuch.

Kurz darauf habe ich mir meinen ersten 3D Drucker gekauft.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel Freude damit bekomme und dass es in so kurzer Zeit so ausartet.

Kurz darauf kam Ostern und Ende März stand schon der zweite Drucker bei mir.

Und lief für Ostersachen auf Hochtouren.

Ende März habe ich mich dann auch entschieden, meine VR‑Brille zu verkaufen.
Schade eigentlich, weil ich es echt gerne genutzt habe. Aber mir fehlte einfach die Zeit. Jeden Tag einfach Stunden in der virtuellen Realität zu verschwinden, ist einfach mit Familie nicht vereinbar. Da war das 3-D-Druck-Hobby doch deutlich kompatibler.

Mein Hausarzt ist spontan in Rente gegangen und ich hatte meinen letzten Termin.

April

Gleich am Anfang April stand schon der dritte 3D Drucker bei mir.

Aber mir war klar, dass zwei reichen. Und so verkaufte ich auch zeitnah den allerersten (kleinen) Drucker.

Wir schauten Minecraft – der Film.

Wir waren über Ostern dann in der Jugendherberge Borkum

Es war echt schön, aber zu der Jahreszeit für mich viel zu kalt.

Ende April waren wir noch im LVR Kommern

Mai

Der Sohn einer Nichte hatte seine Taufe, und da ist ein letztes „dickes“ Foto von mir entstanden.

Ich erhielt Post vom Finanzamt: Neben der fetten Rückzahlung, die ich ans Finanzamt tätigen musste, kam auch die Aufforderung zur Vorauszahlung.

Aber das hatte sich dann erledigt. Nach einem freundlichen Brief erhielt ich einen Erlass für die Vorauszahlung.

Mit Töchterchen war ich in Lilo und Stitch.

Juni

Ich bin mit den Druckern in eine andere Ecke der Wohnung umgezogen, nachdem ich von meinem Neffen ein Sideboard geschenkt bekommen hatte.

Irgendein Penner hat das Vorderrad meines Sohnes gestohlen.

Der Nachfolger meines Hausarztes hat seine Praxis eröffnet.

Das Drama um die Zündkerzen in unserem Auto.

Unser Auto hat neue Ganzjahresreifen bekommen.

Henkersmahlzeit. Pizza mit Sucuc, viel Käse und Knoblauchöl.

Dann war ich noch mit meinem Neffen und unseren Kindern 3 Tage im Legoland.

Da musste ich meine Tochter alleine mit der Achterbahn fahren lassen, weil ich nicht hereingepasst habe. Da hatte ich ihr versprochen, wenn ich aus der Reha zurück bin, werde ich in eine Achterbahn hereinpassen.

Ich habe ein MacBook von einem Freund günstig erhalten.

Ende Juni hat dann eine große Heißlufttüte bei uns Einzug gehalten.

Sie ist jeden Tag im Einsatz. Morgens die Brötchen und oft abends das Essen.

Juni

Ich bin es leid mit der kaputten, teuren Markenarmatur und kaufe mir eine günstige bei Amazon.

Meine abenteuerliche Reise nach Bayern beginnt und damit ein neuer Lebensabschnitt.

7 Wochen Reha.

Tolles Wetter, tolle Menschen, toller Erfolg. Ich denke, hier habe ich das Jahr über ausreichend geschrieben.

August

Ich bin immer noch in Reha, habe schon gut Gewicht verloren und bin deutlich sportlicher geworden.

Mein Gesicht da noch nicht. Die letzten Wochen waren die tollsten. Ich habe wieder zu mir gefunden. Bin viel alleine gewandert und habe die Zeit mit mir sehr genossen.

Ich habe tolle Orte und Momente voll genossen und konnte mir gar nicht vorstellen, wieder nach Hause zu fahren.

Währenddessen hatte unsere Tochter ihre erste Sommerfahrt. Mit der Kirchengemeinde zwei Wochen in Dänemark. Ohne Kontakt zu uns. Als Jüngste in der Gruppe.

Ich bin echt stolz auf sie und darauf, wie sie das gemeistert hat.

Aber alles hat ein Ende, auch die Reha.

Und so bin ich mit Sack und Pack wieder nach Köln gereist.

Unser Sohn hat sein Zimmer neu gestaltet bekommen.

Es jetzt nicht schleifen zu lassen, hatte sich wohl einer besten Freunde auf die Stirn geschrieben und ist mit mir gleich an die tollsten Orte gewandert.

Mit meiner Tochter habe ich einen ganz besonderen Papatag mit meinem Ausflug zum Dom und in die Stadt gehabt. Wir hatten es sehr genossen, dass ich wieder so viel unternehmen kann.

September

Das Hamsterrad hatte mich wieder. Dennoch fand ich weiterhin die Zeit, mich viel zu bewegen.

Unser Auto rüstete ich mit Carplay nach und fuhr meinen besten Freund in Hamburg besuchen.

Ich nahm am Vater Kind Wochenende unserer Gemeinde teil.

Und in dieser Zeit fing meine Hassliebe zur KVB (öffentlicher Bahn- und Busverein in Köln) an.

Unsere Tochter war auf ihrem ersten „Erwachsenen Konzert“.

Ich genieße immer noch die Momente mit mir und das gute Wetter.

Oktober

Mein Drehstuhlfuß geht kaputt.

Ich komme endlich mit meinem Knie in die MRT Röhre.

Endlich wurde etwas gefunden, neuer Termin Januar 2026.

Ich habe mir einen Filamenttrockner zugelegt.

Und ich habe angefangen, auf Kontaktlinsen umzustellen.

Der Monat endete mit Halloween

November

Im November ist auch nicht viel passiert. Viel Hamsterrad.

Zwischendrin das wirklich tolle Pappquiz.

Ich hatte noch mal das Väterfrühstück geleitet. Es war „das Fernseh“ dabei und ich später auch zu sehen:

Erste Erkenntnis: Das TV macht wirklich dicker. Zweitens: Ich scheine ein Karl Dall Auge zu bekommen.

Mein Druckplatz ist mittlerweile voll eingerichtet. Überall Filament, Werkzeug und jetzt auch ein Schild.

Ich bekomme Besuch von meinen Rehaleuten und wir besuchen den frisch eröffneten Weihnachtsmarkt.

Der Wichtel zieht ein.

Dezember

Ich habe meinen eigenen Adventskalender gebaut.

Der Wichtel ist eingezogen.

Unsere Tochter ging auf ihre erste Klassenfahrt.

Der Bruder meiner Frau war im TV.

Wir waren im Kino.

Und zack stand der Heiligabend vor der Türe.

Erst war das erste Kind krank, dann meine Frau, dann das andere Kind.

Ich habe mir einen Filamentschrank geholt und den reichlich gefüllt.

Wie die letzten Jahre ging es zu Weco

Jetzt sitze ich am Laptop, schreibe diese letzten Zeilen für dieses Jahr. Heute Abend gibt es Raclette mit der Familie meiner Frau und wir werden das Jahr in Ruhe ausklingen lassen.

Es war ein tolles Jahr für mich und für das neue Jahr kündigen sich gerade auch ein paar Neuerungen an. Ich bin gespannt und freue mich, euch weiterhin zu berichten. 😉

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein tolles neues Jahr 2026.

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Rückblick 2023

Diese Jahr bin ich nicht dazu gekommen, alles zu bloggen. Gerade die zweite Jahreshälfte. Das hole ich mit meinem Jahresrückblick nach.

Januar

Es fing nicht so gut an. Am 1.1 kehrte ich vormittags die Straße, das ganze Böllerzeugs weg, da stand ein Nachbar von gegenüber vor mir und beschwerte sich, dass bei ihm mehrere Raketen im Innenhof gelandet sind. Und eine durch das Oberlicht geflogen ist.

Ich schaute mir das an und musste feststellen,

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2021 – 2022

Das Jahr 2021 endet bald und 2022 steht vor der Türe.

Auch wenn es mich sehr viel emotionale Kraft gekostet hat, so möchte ich dennoch dankbar für 2021 sein.

Es war eigentlich für uns und mich ein schönes Jahr.

Im Februar habe ich mir einen Elektroroller angeschafft, den ich sehr lieb gewonnen habe. Er hat mir gewisse Freiheiten wieder gegeben. Vieles leichter gemacht. Das merke ich vor allen Dingen jetzt, wo er wegen des kaputten Lichtes schon seit fast 4 Wochen in der Reparatur ist. Es muss der Kabelbaum ausgetauscht werden und der kommt wohl aus China.

Das Corona Zepter ist an uns vorbeigegangen. In der direkten Familie auch. Wir sind gesund und das ist das wichtigste überhaupt. Leider hat es Anverwandte meiner Frau hart getroffen.

Auch in unserer Nachbarschaft sind liebe Menschen verstorben. Aber in solchen Zeiten rückt man zusammen und es haben sich daraus wertvolle Freundschaften entwickelt.

Auch meine Jobwahl im E-Commerce kam während der Pandemie zugute.

Zwei Autounfälle haben wir ohne schlimmen Schaden überstanden.

Wir konnten einen schönen Urlaub machen und allen sind gesund.

Ich habe viel Zeit mit den Kindern gehabt, habe viel im begleiteten Großwerden und Bindung gelernt.

Ich habe mir viel Zeit geschaffen und setze sie gerne sinnvoll in meinem Ehrenamt um.

Die größte und aufwendigste Baustelle war das entsozialmedialisieren. Diese digitale Entgiftung tut tatsächlich gut.

Dieser radikale Schnitt, komplett aus der Social Media Blase auszutreten, war der wichtigste Schritt für mich.

Gerade in diesen Zeiten, in denen die Menschen sich digital aufführen, wie ein Haufen wütender Bauern, die mit Mistgabeln durchs Dorf ziehen, um die Hexe zu verbrennen, ist es wichtig Abstand davon zu gewinnen.

Und je ich nun davon mitbekomme, je mehr bin ich froh, dass mich dies nicht mehr belastet und steuert.

Ich genieße diese Stille und merke auch seitdem, dass ich deutlich entspannter worden bin. Ich schätze wieder viel mehr denn Moment. Nehme wieder viel mehr wahr.

Es gab aber auch immer wieder Zeiten, in denen ich sehr überfordert war in meiner Rolle. Das ist auch immer noch so, aber ich arbeite jeden Tag dran. Daran wachse ich!

Eigentlich wollte ich nach Belgien fahren, dort legales und legal Silvesterfeuerwerk kaufen und damit das Jahresende einläuten. Aber mir fehlt die Lust dazu. Dann eben nächstes Jahr. Ich war ganz überrascht, dass man in Belgien ganzjährig Feuerwerk kaufen kann. Sogar außer Orts ganzjährig auch abfeuern 😉

2022 wird für mich ein spannendes Jahr. Sehr spannend.
Ich möchte das hier noch nicht niederschreiben, aber es gibt zwei große Hebel, die ich in den letzten Wochen in Bewegung gesetzt habe, die, wenn es gut läuft, einiges „an mir“ und „mit mir“ verändern werden.

Aber darüber werde ich dann sicherlich schreiben, wenn es so weit ist.

Ich wünsche euch schon einmal einen guten Rutsch ins Jahr 2022.

Es wird ein tolles, aufregendes und schönes Jahr!

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2020 – Ein auf auf und ab Jahr

Wir Menschen neigen dazu, viel zu jammern und uns zu beschweren.
Vielleicht ist es das, was uns auch so vorantreibt.
Aber ich bin fertig mit unzufrieden.
Ich möchte mich auch mal meines Lebens erfreuen.

Aus Corona was Gutes sehen werde ich nicht!
Aus der Not sind bestimmt tolle Ideen und Möglichkeiten entstanden,
aber das rechtfertigt nicht das entstandene Leid!

Aber darf man das den überhaupt?
Und das zu dieser Zeit?
Sich seines Lebens freuen.
Ich, für mich,  ja 😉

Ich habe genug vom Schlechten. Negativität ändert nichts am schlechten.
Es schädigt nur dem eigenen Wohlbefinden. Daher schaue ich weiter nach vorne.

In einem Gespräch mit meiner Schwester stellte ich fest, das mein Jahr 2020 ganz gut verlief.
Wenn auch auf und ab.

Ein kleiner Jahresrückblick aus 2020.

Januar
Mit einem Hautausschlag über Silvester fing das Jahr an.
Am ganzen Körper.

Ich ging gleich am Neujahrsmorgen zum Notarzt.

Klar hätte ich das negative sehen können.
Jahr fängt ja schlecht an. Bla bla bla….

Aber in der Notfallambulanz war nichts los, kam direkt dran.
Die Spritze half sofort und es kam auch nicht mehr wieder.

Es hätte hier deutlich schlimmer kommen können.

Wie jedes Jahr mit Sauerkraut und Kassler haben wir dann mit der Familie zusammengesessen.
Die bevorstehende Pandemie war noch ganz weit weg.

Dafür rückte der Umzug an.

Seit Langem hatte ich ein Problem mit der kalten Schulter.
Die letzten Physiotherapie-Termine standen an und es verschwand tatsächlich.
Das erfreute mich sehr.

Meine Frau plante die neue Küche, welche wir auch gleich bestellen.

Die alte Küche stellten wir bei Ebay Kleinanzeigen rein.
Ich könnte jammern, das wir die doch recht gut erhaltene Küche verkaufen mussten.

Eine 7 Meter Küche, 10 Jahre ohne Markengeräte mit Ceranfeld.

Aber es hätte schlimmer kommen können.
Es hätte sich niemand melden können. Wohin dann damit?
Es hätte jemand sie evtl. sofort haben wollen, was bis zum Umzug ohne Küche machen?

Aber es meldete sich jemand. Der genau so eine Küche wie unsere brauchte.
Er brauchte sie auch erst genau dann, als wir ausziehen mussten.

Er zahlte sie an und wir verkauften die Küche zu 1/4 des Neupreises unserer neuen Küche.
Wir waren richtig glücklich und kann einfach das gute daraus sehen.

Februar
Ein sehr stressiger Monat. Ich musste zwei Shops updaten.
Und das richtig groß. Aber es lief und das sogar sehr gut und erfolgreich!


Wir besuchten die neue Wohnung, auf welche wir uns schon zwei Jahre freuten.
Die Enttäuschung war groß. Sie war ganz anders als geplant.

Da war eine Ecke in der Küche.

Auch meine geplante Arbeitsplatzecke war viel kleiner.

Für uns ein Mega Dilema.
Aber wo sich eine Türe schließt, öffnet sich eine neue.

Dadurch tat sich wieder was Positives auf.

Es waren genau 14 Tage her, das wir den Vertrag für die Küche abgeschlossen hatten.
Kein Tag später. Und so könnten wir den Vertrag noch widerrufen.

Wir erhielten dadurch die Wohnung gegenüber.
Das war richtig gut. Klar war das gerade alles in dem Moment schlecht.
Aber im Nachhinein bin ich so froh, das dies genau so passiert ist.

Dadurch erhielten wir eine andere Wohnung.

Die war nicht nur etwas größer und hatte keine Ecken in den Zimmern.

Unser jetziger Balkon zeigt nun auf die ruhige Seite.

Ohne den Wechsel hätte ich auf die Hauptstraße inkl. Bahnhaltestelle geschaut und diese auf mich 😉

Auch hätte ich dann Nachbarn unter mir gehabt.
Durch den Wechsel ist meine Wohnung nun über einem Gemeinschaftsraum.

Wir müssen auf keinen Acht geben, dass man das Trampeln am Abend von den Kindern hört.
Wir haben als einziges ein Fenster im Flur, aufgrund des Gemeinschaftsraumes.
Und ich bin dadurch Hauswart des Gemeinschaftsraumes geworden.

Dazu aber später mehr.

Nun könnten wir jammern, dass wir die Küche neu planen mussten.

Nein, es tat sich wieder was Positives auf.
Wir konnten so dem Rat meines Schwagers folgen, ein anderes Küchenstudio noch zu besuchen.

Dadurch haben wir nicht nur am Ende weniger bezahlt, wir haben sogar noch mehr Küche erhalten, Markengeräte und eine Top-Ausstattung.
Ohne den Wechsel wäre dies nicht mehr möglich gewesen.

Mitte Februar wurde der Garten platt gemacht, da wurde es langsam ernst.

Wir konnten noch den 2. Geburtstag unseres Sohnemannes feiern.

Ich arbeitete an Karneval und auch hier verlief alles ruhig und mir ist nichts passiert.

So langsam wurde das Wort „Corona“ Gesprächsthema.
Aber in Köln hat man an Karneval davon nichts mitbekommen.
Auch bin ich in der Zeit verschont geblieben.

März war da und auch Corona.
Aber nicht gleich zu Anfang. Es kam aber näher.
Wir schauten nach Möbel.
Entdeckten eine Couch, wollten die aber noch nicht kaufen, weil wir nicht wussten, ob sie reinpasst.

Die haben wir dann noch mal 50 Euro günstiger bekommen. Zwar erst im Dezember.
Aber das war nicht schlimm.

Wir bekamen einen Mega geilen Küchentisch mit Stühlen zum Schnäppchenpreis.

Es kam der letzte Flohmarkt Besuch vor dem ersten Lockdown.

Im Nachhinein komisch, wie sich die Welt in so kurzer Zeit verändert hat.
So viele Menschen auf einem Fleck.
Man konnte Corona noch gar nicht fassen.
Menschen mit Mund-Nasen-Maske wurden komisch angeschaut.

Die ersten Sonnenstrahlen kamen mit dem Lockdown und weil der Garten schon platt war,
verbrachten wir die letzten Tage im Vorgarten.

Unser Wohnblock wurde fertig und es wurde ernst mit Umzug.

Der Lockdown kam.

Da war ein Chaos, aber auch hier – wo türen sich verschlossen, öffneten sich neue.
Unsere Genossenschaft hat wenige Tage vor der Schlüsselübergabe und Umzug einen Covid-19 Fall.

Die armen mussten 150 Wohnungsübergaben mit einem Azubi und einem Hauswart abfertigen.
Aber es hätte schlimmer kommen können. Kein Umzug, keine Schlüssel, etc.

Plötzlich waren die Geschäfte zu!

Aber auch hier hätte uns alles viel schlimmer treffen können.

Zum Beispiel schloss der Ikea. Wir konnten unsere Möbel nicht kaufen.
Dadurch erhielten wir die Möglichkeit tolle Möbel über Ebay Kleinanzeigen zu erhalten.

Statt knapp 1500 Euro für 4 Meter Kleiderschrank haben wir nur 350 Euro für 4,5 Meter gebrauchten Kleiderschrank bezahlt!

Der Umzug war stressig.
Plötzlich alleine die alte Wohnung entrümpeln, entsorgen und umziehen.
Anstatt mit 20 Freunden alleine …..

Aber auch hier sehe ich zwei gute Dinge draus.
Ich habe gesehen, wer für einen da ist! Wer Freund ist!

Die Freundin meiner Frau, die durch den Lockdown zu Hause war und 4 Wochen jeden Tag bei uns war und auf die Kinder aufgepasst hat.

Mein Freund und Kollege, der mir half, als ich nicht mehr konnte.
Die schweren Dinger umzog und mich noch motivierte, wo ich nicht mehr wollte.

Auch die Küchenstudios hatten zu. Dennoch erhielten wir unsere Küche.

Zwar hatten wir keinen Kühlschrank, der fehlte durch den Lockdown.
Aber auch hier hatten wir freunde, die uns mit einem aushalfen.

Wir zocken aus und ein.

Ach ja, war eine schöne Zeit dort. Aber auch hier es jetzt sehr schön.

Nun mussten wir den Umzug „alleine“ jeden Tag Stück für Stück meistern.

Zu Fuß und mit dem Firmen Sprinter.
Im Nachhinein war das sogar top. Kein Chaos.

Die alte Küche wurde abgeholt und alles war gut.

Leider mussten auch die Sportstätten schließen.
Ich konnte das nicht mit anschauen und so half ich meinem Kung-Fu Studio ehrenamtlich aus der Patsche.
In den nächsten zwischen dem Umzug habe ich denen ein Online Mitglieder System auf die Beine gestellt.
Mit Video Online Lessons, Ticket System und allem was dazu gehört.

April stand vor der Türe.
Wir haben uns angefangen, in der neuen Wohnung jeden Tag ein Stück mehr einzuleben.
Es wurde wärmer und wir genossen einfach alles das, was wir nun hinter uns hatten.

Unsere Tochter

und meine Frau

hatten Geburtstag und Ostern war auch da.
Alles fand im Lockdown zu Hause statt.
Nicht toll, aber wir haben das beste daraus gemacht.

Eier Suchen in der Wohnung hat auch was. Diese war ja nun Groß genug dafür.

Der Esstisch kam auch endlich und passte super in unsere Wohnung.

Es kam die Masken Pflicht.

Mai war relativ unspektakulär.
Der Umzug war vorbei, wir lebten uns weiter ein.
Unser Ehebett kam endlich und wir mussten nicht mehr auf dem Boden schlafen.

Unser Tochter wurde Schnuller frei. Das war ein toller Moment.
Sie selber entschied sich, sich davon zu trennen.

Das war auch der Monat, in dem ich Bluthochdruck bekam.

Eigentlich was Schlechtes, aber es zwang mich zu etwas, was später sich als gutes entwickelte.
Die Abnahme und die Bindung zu meinen Kindern.

Ende Mai kam ich zu unserem Gartenprojekt.

Und meine alte Wohnung wurde abgerissen.

Juni stand im Zeichen meines Gartens.
Viel Arbeit, aber auch viel Spaß.
Hier habe ich nun auch viele meine tollen neuen Nachbarn kennengelernt.

Der Lockdown ist vorbei und Corona wieder entfernt.
Wir konnten den Geburtstag unserer Tochter im Gemeinschaftsraum nachfeiern.

Hätten wir nicht mehr gemusst, aber die Kinder brauchten das.
Soziale Kontakte und wieder ein gewohntes miteinander.

Juli war auch ein reiner Garten Monat.

Wir waren viel auf unserem Innenhof und der Alltag hatte uns wieder.

Man konnte wieder in Restaurants und Elternkaffee.
Wir genossen die Zeit sehr und haben wir unternommen.

In diesem Monat haben wir dann einen Stellplatz vor der Türe bekommen.
Das hat die Lebensqualität noch mal ordentlich angehoben.

Auf der Arbeit erhielten wir einen neuen Server und teile des Netzwerkes wurden erneuert.

Ich kann viel, aber nicht alles. Und so haben wir uns einen Fachpartner ins Boot geholt.
Dieser kann neben Servern und Netzwerk auch unsere Warenwirtschaft.
Ist sogar Premium Partner der WaWi Firma.

Am Ende war es dann so wie bei der EDV Firma vor 10 Jahren.
Neue Probleme entstanden und wir mussten sie lösen, weil sich keiner mehr meldet.

Manche Probleme konnte ich teil selbst erst im November lösen.
Andere bestehen immer noch.

Wir werden wohl dann auch in Zukunft wieder alles Neue selber machen.
Sind es echt leid keinen ordentlich EDV Partner zu finden.

Der Alltag war so präsent, dass nichts viel passierte und der nächste Monat schon da war.

August war da und wir haben mit Weight Watchers angefangen.
Das war die tollste Entscheidung. Zwar habe ich eingangs nicht daran geglaubt es so lange durchzuhalten und Erfolg zu haben.
Aber ich wollte irgendwas machen, um Gewicht zu verlieren.

Seit Wochen was es Sommerlich warm und ich erhielt über meinen Arbeitskollegen einen Kaffeevollautomaten den ich bis heute nicht mehr missen möchte.

Mittlerweile hatten wir uns richtig gut eingelebt.
Meine Frau hat meiner Tochter beigebracht Fahrrad zu fahren.

Wir hatten im Centerparks einen tollen Urlaub.

September war noch ein schöner warmer Monat
und meine Tochter hatte ihre ersten Kampfsporteinheiten.
Es war echt toll mit anzusehen wie sie darin aufging und es ihr ein
tolles Selbstvertrauen aufbaute.

Auf der Arbeit erhielten wir eine neue Telefonanlage. Voice over IP.
Sehr skeptisch zum Anfang entpuppte es sich zu einer tollen Lösung für die vielen Veränderungen.

Als dann das Home-Office kommen musste, weil Kollegen in Quarantäne gingen, war das die perfekte Lösung.

Ende September bin ich mit meinen beiden kleinen alleine in Urlaub gefahren.

Oktober verlief recht unspektakulär.
Viel Arbeit. Ein Umzug und viel Corona um einen.
Der Garten ging zu Ende.
Ein Erfolgreiches Garten Jahr.

Nach zwei Jahren habe ich mir ein neues Handy gegönnt und bin bis jetzt sehr zufrieden.

Lea Christin hatte ihr letzten Kung Fu Stunden vor dem Lockdown Light.
Es war deutlich kälter geworden, aber immer noch schönes Wetter.

Da war er dann auch schon.

November hieß auch wieder viel Alltag.
Ich habe den A1 Führerschein gemacht,
die Kinder am TV Kung-Fu und Ballett.

Die letzte Ernte war erfolgreich

Corona kam näher. Wurde präsenter.
St. Martin viel quasi aus. Aber man machte, was man konnte und durfte in den Kindergärten.

Durch die Regelmäßig stattfindenden Online Väter Cafés verbesserte sich das Verhältnis zu meinen Kindern.

Wir machten viel mehr zusammen und hatten sogar Spaß dabei.

Der Karneval in Köln am 11.11.2020 begann mit einem Alkohol verbot!

Weight Watchers funktioniert weiterhin super und die Kilo purzelten.

Dezember hat mit der Vorbereitung und
Umbau unserer oberen Etage angefangen.
Die Schränke kamen an und musste aufgebaut werden.

Ich habe mir einen 3D Drucker zugelegt

Wir haben noch den Schrankumbau zu 90% fertig stellen können

und Corona stand vor der Türe.

Quarantäne mit zwei Kleinkindern. Nicht schön, aber in einer schönen großen Wohnung.
Wichtiger, wir haben es gut überstanden und sind wieder gesund.

Und meine Frau nutze die Zeit, um ihn Windel frei zu bekommen.

Ich machte zum ersten mal Home Office

und als wir wieder aus der Quarantäne kamen stand Weihnachten vor Türe.

Dieses Jahr alleine mit Frau und Kindern.

Eine harte Arbeitswoche kam und dann war da schon Silvester.
Mit den Kindern früh geknallt

mit der Familie lecker gegessen.

Und das Jahr ist vorbei.

Was nehme ich mit?
Ein turbulentes Jahr, für mich aber mehr positiv als negativ.

Es hätte vieles viel mehr schieflaufen können uns so bin ich froh wie alles für mich gekommen ist.

Gute Vorsätze habe ich schon lange keine mehr.
Ich verusche einfach das ganze Jahr gut zu sein 😉

Ich wünsche euch lieben und treuen Lesern ein frohes neues Jahr 🙂

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