Bis 2005 habe ich geraucht. Nichtraucher bin ich auch geblieben, durch meine militante Nichtraucher Haltung.
Bis ich selbst Kinder bekommen habe, habe ich mir auch nie Gedanken zu Kinder Kaugummi Zigaretten gemacht.
Jetzt war ich mit meinen Kindern im Büdchen und sie durften sich etwas aussuchen. Da zeigte meine Tochter auf die Kaugummizigaretten.
Ich habe das ganze verneint. Vor allem, weil es sie wohl jetzt auch noch mit Zauber Rauch Effekt gibt. Ich weiß nicht ob ich das zu übertrieben oder ängstlich sehe, aber es gibt genügend andere Zuckerbomben, mit denen sie sich ihre Zähne kaputt machen können.
Dann muss es nicht noch die symbolische Zigarette sein.
Vorgestern erhielten wir per Post die Kündigung unsere Autoversicherung zum 01.02.2022.
Nach den letzten zwei Schäden wundert mich dies nicht, jedoch wundere ich mich dass man uns vorher noch den Preis für das neue Jahr mitgeteilt hat.
Nach einer kurzen Schockstarre habe ich uns dann eine Versicherung rausgesucht und festgestellt, dass nach dem Stichtag für die normale Kündigung am 31.11, die jetzt angebotene Versicherung sogar noch mal 200 € günstiger war.
Ich habe auch schon die Annahme Bestätigung der Versicherung und somit kann ich dem ganzen sogar noch etwas gutes abgewinnen. Sie ist nicht nur etwas günstiger als unsere vorherige, wir haben sogar noch einen Mietwagen bei Schaden mit dabei.
Die Kita hat zu, meine Frau Urlaub und irgendwo an Weihnachten holen sich die Kinder eine Erkältung……
Nun Husten und Schnupfen sie schon seit zwei Tagen mit meiner Frau die Wohnung voll. Durch das hohe Fieber bleiben sie zu Hause und meine Frau bekommt nen Wohnungskoller. So hat sie sich ihren Urlaub auch nicht vorgestellt.
Aber wir kennen es mittlerweile nicht anders.
Der Kinderarzt meint, das sei in einer Woche überstanden. Eine Corona Erkrankung ist es nicht.
Auch unsere Schnelltests sagen das gleiche.
Nun fange ich auch an meinem letzten Arbeitstag an auch zu kränkeln. Aber ist ja nicht schlimm, habe ja jetzt drei Tage Zeit mich zu kurieren…..
Das Jahr 2021 endet bald und 2022 steht vor der Türe.
Auch wenn es mich sehr viel emotionale Kraft gekostet hat, so möchte ich dennoch dankbar für 2021 sein.
Es war eigentlich für uns und mich ein schönes Jahr.
Im Februar habe ich mir einen Elektroroller angeschafft, den ich sehr lieb gewonnen habe. Er hat mir gewisse Freiheiten wieder gegeben. Vieles leichter gemacht. Das merke ich vor allen Dingen jetzt, wo er wegen des kaputten Lichtes schon seit fast 4 Wochen in der Reparatur ist. Es muss der Kabelbaum ausgetauscht werden und der kommt wohl aus China.
Das Corona Zepter ist an uns vorbeigegangen. In der direkten Familie auch. Wir sind gesund und das ist das wichtigste überhaupt. Leider hat es Anverwandte meiner Frau hart getroffen.
Auch in unserer Nachbarschaft sind liebe Menschen verstorben. Aber in solchen Zeiten rückt man zusammen und es haben sich daraus wertvolle Freundschaften entwickelt.
Auch meine Jobwahl im E-Commerce kam während der Pandemie zugute.
Zwei Autounfälle haben wir ohne schlimmen Schaden überstanden.
Wir konnten einen schönenUrlaub machen und allen sind gesund.
Die größte und aufwendigste Baustelle war das entsozialmedialisieren. Diese digitale Entgiftung tut tatsächlich gut.
Dieser radikale Schnitt, komplett aus der Social Media Blase auszutreten, war der wichtigste Schritt für mich.
Gerade in diesen Zeiten, in denen die Menschen sich digital aufführen, wie ein Haufen wütender Bauern, die mit Mistgabeln durchs Dorf ziehen, um die Hexe zu verbrennen, ist es wichtig Abstand davon zu gewinnen.
Und je ich nun davon mitbekomme, je mehr bin ich froh, dass mich dies nicht mehr belastet und steuert.
Ich genieße diese Stille und merke auch seitdem, dass ich deutlich entspannter worden bin. Ich schätze wieder viel mehr denn Moment. Nehme wieder viel mehr wahr.
Eigentlich wollte ich nach Belgien fahren, dort legales und legal Silvesterfeuerwerk kaufen und damit das Jahresende einläuten. Aber mir fehlt die Lust dazu. Dann eben nächstes Jahr. Ich war ganz überrascht, dass man in Belgien ganzjährig Feuerwerk kaufen kann. Sogar außer Orts ganzjährig auch abfeuern 😉
2022 wird für mich ein spannendes Jahr. Sehr spannend. Ich möchte das hier noch nicht niederschreiben, aber es gibt zwei große Hebel, die ich in den letzten Wochen in Bewegung gesetzt habe, die, wenn es gut läuft, einiges „an mir“ und „mit mir“ verändern werden.
Aber darüber werde ich dann sicherlich schreiben, wenn es so weit ist.
Ich wünsche euch schon einmal einen guten Rutsch ins Jahr 2022.
Das habe ich damals mit einem XDA Trion gemacht. Sowas nannte man „damals“ noch PDA. Aber letztlich, war es nichts anderes, als das, was man heute Smartphone nennt.
Das war 2006! Mir treibt es immer daher Schaum vor dem Mund, wenn Leute mir erzählen, dass die von Apple das Smartphone erfunden haben.
Da bin ich schon mit Windows Mobile durch die Gegend gelaufen und habe per WAP mobil gebloggt.
Mittlerweile habe ich ein Samsung S21 Ultra. Ich hatte mir zwar geschworen, dass ich nie wieder ein Samsung Gerät nehme, aufgrund der überfrachtet Software, aber durch Wegfall von Huawei, den unfertigen Pixel Phones und dem Chaos bei Xiaomi blieb mir als Konsum Nerd keine andere Wahl. Und ich bin noch zufrieden 😉
Wenn ich dann schaue, wie meine Handyfotos heute aussehen und welche ich so blogge, dann liegen da natürlich Welten zwischen. Einfach beim vorbeigehen am Dom im Dunkeln „geknipst“.
Auch die mobile Bildbearbeitung hat ein Level erreicht, das konnte ich selbst damals nicht am PC so einfach machen.
Hier im Blog alles etwas komprimiert, aber schon beeindruckend wie mit einem Klick die Kräne verschwunden sind.
Auch war es vor 15 Jahren noch nicht normal unterwegs zu bloggen. Heute posten die Menschen fast alles Live. Währenddessen ich mich wieder zurückziehe und etwas digital entgifte 😉
Und wie einfach das heute ist, und auch selbstverständlich. Ich weiß noch die Gespräche, die ich führen musste, was ich denn mit Internet auf dem Handy will 😉