Neues Rollerkennzeichen 

Am Freitag ist mein neues rollerkennzeichen gekommen.

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Ich bereue immer noch nicht dass ich einen Roller habe. Auch wenn es während den nasskalten Tagen manchmal etwas hart ist,  so macht es ansonsten an unheimlichen Spaß.

Vor allem habe ich nie Probleme in unserer Großstadt einen Parkplatz zu finden. Und letztendlich spare ich Unmengen an Geld gegenüber einem Zweitauto.

Wächst, krabbelt und brabbelt

Was mir Anfangs an Entwicklung ewig vorkam, geht jetzt mit großen Schritten voran.

Sie krabbelt, setzt sich selbstständig hin und zieht sich die letzen Tagen auch an allem hoch um zu stehen. Von alleine!

Schubladen und andere Gegenstände werden so langsam interessant.

Ich merke auch, dass ich mit ihr viel mehr „anfangen“ kann.
Nach Feierabend freut die kleine mich zu sehen, will auf meinen Arm.
Sie spielt mit mir immer so 15~30 Minuten.

Heute morgen wurde sie schon um 6 Uhr wach. Wollte spielen, meckerte im Bett rum.
Wir haben sie zu uns ins Bett geholt. Sie Griff nach meinem Daumen, hielt in fest und schlief wieder ein.

Das sind dann die Momente wo ich merke dass da Vatergefühle raus kommen 🙂

Aus Fehlern lernt man… nicht… 

Man mag ja meinen, wenn man sich am Eierkocher verbrannt hat, passt man beim nächsten Mal besser auf. 

Tja, am Sonntag war ich anderer Meinung. Dieses Mal sogar richtig groß. 

Am Montag hat sich dann beim Training auch noch die Haut gelöst. 

Ich habe 100te Salben zuhause. Welche war den noch mal für die Verbrennung…. 

Zum Glück habe ich ein Desinfektionsmittel für offene Wunden. 

Hoffentlich reicht das… 

Aus jeden Fall brauche ich so langsam einen neuen Eierkocher… 

Kohlenhydratefreies leben?

Die letzten Tage habe ich viel gelesen. Vor allem eure Kommentare auf diesen Beitrag: https://www.derheiko.com/5-vor-12-jetzt-wird-es-sehr-ernst/#comments

Für eure Tipps, Hinweise und Hilfe bin ich dankbar.

Ich habe auch angefangen das Buch „Schlank im Schlaf“ zu lesen.
Persönlich finde ich es schlecht geschrieben, langweilig durch zu viel tiefgreifende Theorie.
Vieles ist mir auch einfach bekannt. Mal schauen in wieweit es mir neue Tipps bringt.

Meinen Arzt muss ich ein wenig in Schutz nehmen. Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt, aber er hat schon recht mit seiner Aussage und er gab mir viele Tipps mit die gut gemeint waren.

Was soll er denn machen? Da sitzt ein 128 Kilo Mann der morgens zu hohen Zucker hat!
Soll er nichts sagen?
Mir – wie bei meinem letzter Arzt – sofort Appetitzügler geben? (Der Grund warum ich gewechselt bin.)

Er ist ein Arzt der mir so gut wie nie Medikamente mit gibt und auch kein Mega Freund der Pharmaindustrie ist.

Er nahm sich richtig Zeit für das Gespräch und gab mir eben nicht nur einfach „Schlank im Schlaf“ mit auf dem Weg.

Er fragte mich zum Beispiel wo ich Esse und wie.

Ich: Auf der Couch, wenn die kleine schläft, beim Serien schauen.

Er: Dann ändern sie dies einmal um. Decken Sie Ihren Küchentisch. Bereiten Sie alles vor und essen ganz bewusst und ohne Einfluss vom TV am Tisch. Essen Sie bewusst. Lassen es zu einem Ritual werden. Nehmen Sie sich Zeit zum Essen.

Das habe ich umgesetzt und es wirkt. Ich bin dankbar für den Tipp. Wir essen unser Abendessen mit der kleinen nun am Küchentisch zusammen oder eben alleine wenn sie schon schläft. Aber wir Kochen in Ruhe gemeinsam und Essen dann ohne TV am Tisch.

So blöd das klingt, es war ein verdammt guter Tipp für mich. Somit esse ich viel bewusster und wenn ich fertig bin und auf die Couch gehe – will ich nicht noch mehr essen. Weil ich eben gerade mit dem Essen bewusst abgeschlossen habe.

Er gab mir viele weitere Tipps und wie ich was umsetzen kann. Das Gespräch war für mich hilfreicher als der Besuch in der Adipositasklinik!

Ich finde mein Arzt hat richtig reagiert. Statt mich gleich zu einer Diabetes Klink zu schicken oder sonst wie zu behandeln, hat er sich Zeit für mich genommen und mit mir viel Gesprochen. Das hat viel bewirkt und mehr geholfen als jedes Medikament!

Mittags „normal“ Essen. Auch Kohlenhydrate. Aber nicht übertreiben. Wenn möglich Dinge ersetzen. Abends keine Kohlenhydrate.

Das klappt seit dem Gespräch sehr gut. Mein Gewicht steht zwar derzeit, aber ich merke es dennoch wie gut es meinem Körper geht.

Und es funktioniert auch. Ich habe keinen Hunger. Nur hin und wieder Appetit. Aber das versuche ich wie beim damaligen „Nichtrauchen“ zu handhaben. Wenn die achmacht kommt, ablenken und Alternativen schaffen. Wasser trinken, Anti Stress Würfel oder den Kaffee auf der Zunge zergehen lassen 🙂

Durch mein MI Band messe ich immer meinen Puls. Die letzten Monate lag dieser immer selbst im Ruhezustand bei über 100. Normal waren 110 bis 120. Bei und nach Aktivitäten sogar bei 140 bis 150. Ich war mir zwar bewusst dass es nicht gesund ist, aber wusste nicht woher es kommt.

Die letzte Woche war mein höchster Puls bei 95.
Ansonsten pendelte er zwischen 65 und 80.
Mein Körper scheint nicht mehr soviel Stress zu haben durch falsches Essen?

Diesen Montag war ich endlich mal wieder beim Krav Maga.
1,5 Stunden pures Vollkörper Training. Aber dennoch fühle ich mich fit.

Wenn dann das Gewicht in den nächsten Wochen langsam runter geht, dann bin ich glücklich.

Mi Band 2 – Text Nachricht / Text Message auf dem Display – OLED Display Hack

Ich bin im Dezember von meinem Mi Band 2 auf eine neuere Smartwatch umgestiegen, weil die etwas mehr kann. Zum Beispiel das Anzeigen von Nachrichten.

Nun gab es von der App „Tools & Mi Band„, welche ich hier schon mal erwähnt hatte, ein großes Update.

Damit ist es ab sofort möglich sich auch Whatsapp Nachrichten, E-Mails und Anrufnamen auf dem Display anzeigen zu lassen.

Das ist ziemlich Cool.

Dadurch wird das Mi Band 2 zu einem günstigen Allrounder.

Das Mi Band 2 zwei kostet je nach Aktion gerade mal 18 ~ 25 Euro.
Es hat eine Akkulaufzeit je nach Nutzung von bis zu 2 Monaten!
Das ist für eine „Fitness-Schrittzähler-Schlaftracker“ Smartwatch unschlagbar!

Hier zu kaufen bei Gearbest:
https://www.gearbest.com/smart-watches/pp_362705.html?vip=913296

Die gibt es auch anderweitig, aber Gearbeast ist der einzige Chinese der die immer zuverlässig geliefert hat.

Die Original Mi App aus dem Appstore ist Müll.
Ich nutze die von Usern weiterentwickelte Mi App von Multirom.me URL: https://multirom.me/read.php?tid=87&fid=22

Die Seite ist etwas unübersichtlich. Den Download der derzeit aktuellen Mi App 2.2.12 bekommt ihr hier: https://arturios.ru/arturios/MiFit.php

und dann auf diesen Button klicken:


Damit könnt ihr dann neben dem Schlaftracking

den Schrittzählern

auch Funktionen nutzen die in der Originalen App nicht vorhanden sind.

Und nun kommt eben noch Mi Band Tools ins Spiel.
Hier kann man zum Beispiel sich über eingehende Nachrichten (egal welche) via Text informieren lassen.

Mit unzählig vielen Einstellungsmöglichkeiten.

Auch eine Herzfrequenz Dauerüberwachung ist möglich.

Ach. Und die Uhr kann sogar die Zeit anzeigen 🙂

Was mir aber am besten gefällt, die Uhr stört nicht.
Durch ihr leichtes Silikonband und der Ultraleichten und kleinen „Smartwatch“

fällt sich am Handgelenk nicht auf.
Meine Smartwatch trage ich nur noch in der Freizeit, weil am Schreibtisch stört mich so eine Dicke Uhr.

Generell werde ich meine Sony Uhr nun etwas weniger tragen.
Dennoch behalte ich sie, weil es einfacher ist schnell damit mal zu antworten.

Aber das MI Band 2 mit der Textfunktion ist der Hammer und macht es meiner Smartwatch sehr schwer 🙂

 

 

Nescafe hat Kalorien? Kohlenhydrate? 

Auf der Arbeit sind mir die Kaffeebohnen ausgegangen.

Als Notreserve habe ich immer Nescafe hier. Classic, ohne Zucker und ohne Milch.

Ich wusste gar nicht dass Nescafe kcal hat. 

Auch Zucker. 

Wenn auch gering, kommt ja nach Kaffee Konsum meine Bauchspeicheldrüse nicht zur Ruhe. 

Also habe ich ihn erst mal wieder eingemottet. 

Hallo Alexa – Willkommen in meinem Zuhause

Auch ich habe endlich meine Einladung erhalten.

Ich habe mich für die Lautsprechervariante entschieden, weil ich keine Lust hatte diesen von meiner Soundanlage abhängig zu machen.

Die verbauten Lautsprecher finde ich Super und höre sehr viel Musik darüber!

Wer nicht weiß was ein „Echo“ ist, der kann sich mal dieses Video anschauen:

Etwas überspitzt, aber auch ganz witzig.

Mittlerweile steht „es“ bei mir zwischen Küche und Wohnzimmer.
Montag habe ich ihr es „google“ beigebracht, da ansonsten „Alexa“ nur Microsoft seine Suche „Bing“ kann und die kann meiner Meinung nach bei weitem nicht so viel.

Meinen Fernseher über Logitech Harmony kann ich auch schon damit steuern.
Im laufe der nächsten 2 Wochen sollte meine Wlan Lampe eintreffen, welche mit dem Echo funktioniert und im Angebot für ~16 Euro ist.

Auch  die Musikfunktion zu Spotify und TuneIn ist super.

Einfach in der Wohnung per Sprache die Musik bedienen.
Vor allem für meine Frau ist „Alexa“ Super.
Sie muss sich nicht mehr mit meiner Anlage, Bluetooth und Spotify auseinander setzen.
Einfach „Alexa – Spiele Kinderlieder ab“ rufen und es läuft.

Wenn mir was einfällt, einfach „Alexa“ rufen und los reden.

„Packe Klopapier auf die Einkaufsliste.“
„Packe „Blogbeitrag fertigstellen mit auf die to-do liste“.

Für mich ist die einfache freihändige Bedienung das Highlight.

Ich liege spielend mit meiner Tochter auf dem Teppich und kann verschiedene Aktionen ausführen.

Mein Derzeitiges Fazit:
Braucht man sowas?
Nö, aber es ist ein cooles Gadget, welches ich derzeit nicht mehr missen möchte.

Wenn ich die Tage mal Ruhe habe, werde ich auch ein Video zusammen bauen.

 

5 vor 12! Jetzt wird es sehr ernst

Wie schon mal erwähnt, ich mache alle zwei Jahre eine Vorsorgeuntersuchung.
Zwei Tage vor der Reise nach Israel hatte ich mein Gespräch mit dem Arzt.

Soweit alles gut, nur mein Zucker nicht.
Mein Blutzucker am morgen lag nüchtern bei 110.

Das ist viel zu hoch meinte er und kurz vor Diabetes.
Er meinte ich müsse abnehmen ………

Ich holte aus und klagte ihm mein Leid.
Erzählte im meine Geschichte in Kurzform von 2006 bis heute.

Letzte Änderungen:
Seit rund 6 Monaten trinke ich keine Cola Light mehr.
3 Mahlzeiten und nichts dazwischen mache ich schon seit 2014.
Alkohol trinke ich maximal zwei mal im Jahr. Sonst nicht!
Ich rauche seit 2005 nicht mehr.
Seit 4 Monaten Esse ich keinen Weizen mehr!

Worauf soll ich noch verzichten?

Gut, die letzten Weihnachtswochen waren vielleicht für meine Bauchspeicheldrüse etwas anstrengender, aber sonst halte ich mich voll am Riemen!

Er meinte, ich solle froh sein – ohne diese Maßnahmen hätte ich vielleicht schon Diabetes.
Mein Körper scheint eine Insulinresistenz zu bekommen, wodurch er es abends nicht mehr schafft den Zucker runter zu holen.

Ich hätte laut ihm nur eine Radikale Wahl, abends keine Kohlenhydrate mehr.
Kein Weizen ok, aber auch keine Kartoffeln, kein Reis, etc.

Er meinte – „Schlank im Schlaf“ ist kein Geheimnis.
Morgens und Mittags „normal“ essen und abends keine Kohlenhydrate.

Bei allem was ich die letzten 10 Jahre ausprobiert habe, war ich immer ein riesen Feind von Schlank im Schlaf.

Aber gut, mein Arzt meinte zu mir dass ich nicht mehr viel Auswahl habe.
Und mir auch nicht mehr übrig bleibt.

Also habe ich wieder komplett meine Ernährung umgestellt.

Seit ich aus Israel zurück bin (seit letzter Woche Montag) Esse ich wieder unter der Woche Mittags bei uns in der benachbarten Kantine.

Wie „Schlank im Schlaf“ und mein Arzt empfiehlt, gerne Kohlenhydrathaltiges Essen.
Unsere Kantine habe ich daher für mich neu entdeckt.

Hier mal die Essen der letzten drei Tage:

Entenkeule oder Brust an ApfelHibiskussauce, Gemüsebeilage nach Wahl und Klöße
Rinderleber mit Apfelstücken und Zwiebel, Sauce dazu Kartoffelstamp
Live aus dem Wok Rindfleischstreifen mit Wokgemüse und Sojasauce, Beilage nach Wahl

Lecker, Preislich ok, macht mich Satt und mal was anderes als nur Currywurst mit Pommes.

Abends esse ich nur noch einen Quark mit frischen Obst oder einen Salat.
Dazu hin und wieder Fisch oder Fleisch.

Ich muss mal schauen, dass ich dazu weniger aufwendige alternativen finde.
Weil immer nur Quark oder Salat deprimiert auf dauer!

Am Wochenende Frühstücke ich gegen 10~12 Uhr und Abends auch wieder nur Salat und co.

Keine Ahnung wie lange das klappt, aber eine Wahl habe ich wohl nicht.

Sobald diese Woche mein Husten verschwindet, werde ich versuchen auch wieder zwei mal die Woche zum Krav Maga zu kommen.

Mal schauen wo die Reise hin geht……

Zähnchen putzen

So langsam kommt auch der zweite Zahn und so heißt es jetzt jeden Abend auch für unsere kleine – Zähne putzen.

Klappt super, sie hat Spaß daran und macht es schon fast selber 🙂

Vom „zahnen“ merken wir kaum war. Sie fiebert auch nicht.
Hier und da mal eine unruhige Nacht, aber das kann auch an vielem anderen liegen.

Und sonst so? 

Seit Anfang der Woche gehe ich wieder arbeiten.
Die letzte Woche lag ich tatsächlich komplett flach im Bett.
Soviel geschlafen habe ich schon lange nicht mehr am Stück.

Mich hat die Erkältung nach der Israel Reise komplett lahmgelegt.

Übrig geblieben ist ein kleiner Husten. Ansonsten ist alles gut.

Eigentlich habe ich noch viel zu erzählen. Über die Israel Reise, über meine Tochter, über meinen Arzttermin bezüglich der Vorsorge, etc…..

Aber ich hatte nicht mal Lust auf den Computer.

Zur Zeit komme ich nach der Arbeit kaum zum bloggen, da ich doch nach Feierabend viel Zeit mit meiner Tochter verbringen bist sie schlafen geht.

Danach heißt es Zeit mit Frau bis es zum Schlafen geht oder am PC was zocken.
Heute Abend habe ich mal wieder was mehr Zeit. Mal schauen was ich noch schaffe zu schreiben 🙂

Krank

Wow, da hat es mich dahin gerissen.

Am Montag war noch alles gut.
Dienstag auf der Arbeit wurde mir Mittags extrem kalt und mein Kopf fing an zu glühen.
Nachmittags zuhause habe ich mich dann schlafen gelegt.
Durch gepennt bis zum nächsten morgen.
Den Wecker für die Arbeit hatte ich mir noch gestellt, aber mit 38,7 machte das keinen Sinn.

Der Arzt hat mich dann bis Freitag krank geschrieben.
Überhaupt nicht mein Ding, weil mich sowas normalerweise nicht aus der Bahn wirft.

Aber von gestern nach dem Arzt besuch habe ich dann bis heute morgen – bis auf ein paar kleine Unterbrechungen – durch geschlafen.

Das hat echt gut getan, aber die Nacht war besonders schlimm, zwei mal musste ich mein T-Shirt wechseln weil es nass war.

Bei der Israel Reise waren 2~3 Mitreisende, die Ihr Training aussetzen, weil sie wohl schon vorher Krank waren. Vielleicht war es auch der Temperatursturz. Vielleicht auch beides zusammen.

Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, so flach gelegt zu haben wie die letzten zwei Tage. Außer 2009 – wo wir alle wegen der Schweinegrippe flach lagen und beide Firmen fast eine Woche schließen mussten.

Um bloß nicht meine Tochter oder meine Frau anzustecken, bleibe ich mit viel Abstand beiden fern und Sterillium ist mein stätiger Begleiter.

 

Krav Maga Reise nach Israel – Tag 4 – Ein unvergessliches Training

Der nächste morgen brach an auf unserer Israel Reise.
Um 7 Uhr checkten wir schon aus und es ging zu einem Trainingsort den ich so schnell nicht mehr vergessen werde!

Training am Strand von Israel!

Und im Meer!

 

Das Wasser hatte an dem Morgen eine Temperatur von rund 15 Grad.
Die Sonne schien und wir hatten viel zu tun.

Im Wasser zu „kämpfen“ ist so anstregend!
Der Sand hindert einem am gehen und am treten.
Der Gegner steckte auch fest und ließ sich einfach nicht weg stoßen oder abwähren.
Nach wenigen Minuten ist man sowas von ausgepowert, weil man viel mehr Kraft in dass ganze Verteidigen stecken muss.

Man fällt ins Wasser, wird vom Gegner untergetaucht.
Einfach Krass.

Aber es hat auch Spaß gemacht. Richtig viel!
Ich kann mich nicht daran erinnern soviel Spaß am Meer schon mal gehabt zu haben.

Es war ein toller Trip mit vielen coolen Trainingseinheiten.
Ich würde es sofort wieder machen, obwohl ich fast aus bedenken nicht angetreten wäre 🙂

Ich selber sehe mein Übergewicht auf den vielen Fotos.
Aber ich sehe noch was anderes.

Ich sehe 128 Kilo, die Ihren faulen Arsch von der Couch nach Israel bewegt haben um dort zu trainieren! Und da bin ich verdammt stolz drauf!

Aus einst Angst vor dem Leben wurde Lebensfreude!
Aus Faulheit Motivation!

Manchmal muss man einfach nur über seinen Schatten springen und vor die Türe gehen!
Dann erlebt man die Welt in mit anderen Augen!

Danke an Carsten, der diese Reise organisiert hat und mich zu diesem Trip motivierte!

Danach ging es wieder zurück zum Flughafen.
Aus fast 20 Grad wurden wenige Stunden später nur noch -2 Grad.

Diese Woche werde ich wieder zum Training gehen. Ich freue mich schon die Truppe wieder zusehen.

Überfall auf unseren Bus in Israel

Es gibt Menschen in meinem Alltag, die meinen das Selbstverteidigung nichts bringt.
Wenn es ernst wird, hilft das alles nicht.

Auf meiner Israel Reise bin ich einmal mehr des besseren belehrt worden!

Nach dem langen Tag in Jerusalem und dem ausgiebigen Essen im Restaurant ging es zurück zum Bus.

Ich freute mich schon auf mein Bett. Vor unserem Bus standen die Raucher und quatschten. Der Bus war auf und der Fahrer war auch drin.

Ich ging rein und war vermeintlich der erste.
Hinten saßen zwei weitere Typen die ich aber nicht kannte.

Leicht irritiert schaute ich noch mal zum Busfahrer, ob ich überhaupt im richtigen Bus sitze.
Jo, das war ich. Aber wer waren die zwei Typen?

Vorsichtig ging ich hin und fragte ob sie im falschen Bus sitzen oder was sie hier wollen.
Kurz und knapp bekam ich die Antwort, sie seien aus Israel und bleiben jetzt hier sitzen.

Hmmm… Ok. Alleine war mir die Nummer zu heikel.
Also ging ich zur Bustüre und sprach unsere Gruppe an, das da zwei Typen in unserem Bus sitzen die nicht dazu gehören.

 

Sofort stürmten die ersten von der hinteren Türe in den Bus und die anderen von vorne.
Ich selbst kam gar nicht mehr an die Typen ran.

Also bin ich raus und holte die Instruktoren dazu.

Wie es ausgeht und wie es zu diesem Bild kommt:

 

erfahrt ihr auf dem Blog meines Vereins:

https://www.krav-maga-institut.de/blog/aus-spass-wird-ernst-oder-warum-krav-maga-funktioniert/

 

Krav Maga Reise nach Israel – Tag 3 – Nächstes Training und die Reise nach Jerusalem

Gut geschlafen ging es gleich in der Früh zum nächsten Training.
Es regnete leicht und so wurde drinnen trainiert.

Zu meiner Freude wieder mit Amnon Darsa.

Das Training war echt hervorragend. Besonders hat mir seine Einstellung gefallen.
Jemand der soviel Erfahrung hat und schon ewig trainiert – nicht versucht das Rad neu zu erfinden oder gar zu „verschönern“.

Diese ganzen tausenden Techniken und vor allem das „schöne“ aussehen dabei.
Oft hörte ich dabei das Wort „Bullshit“ bei ihm.

Krav Maga ist nicht schön und auch kein Zauberwerk.
Es werden einfach nur unsere Reflexe geschult.

In einer Stresssituation sollst du nicht überlegen welchen Handgriff du machst, sondern einfach machen. Wenn du dann den angeborenen Reflex durch Krav Maga festigst, dann funktioniert auch die Selbstverteidigung.


„Back to Basics“ nannte er es! Und die wurden immer und immer wieder trainiert!
Tolles Training, wenn auch sehr anstrengend!

Danach ging es nach Jerusalem.

Wow. Was für ein Erlebnis.
Wir hatten eine hervorragende Deutsche Reiseleitung, tolles Wetter und viel zu sehen.
Die ist mit uns zu erst auf den Öl Berg rauf.

Von dort hatte man eine hervorragende Aussicht auf den alten Teil von Jerusalem und die Gräber.

Vor dort ging es dann nach Jerusalem rein.
Es war Samstag Mittag. Bei den Juden durch den Sabbat ein Feiertag.
An diesem Tag dürfen die Juden unter anderem keine elektronischen Geräte bedienen.

Daher konnten wir nur von der Christlichen Seite aus her ein Fotos zur Klagemauer machen.

Aber es hatte den Vorteil, dass wir in Ruhe zur Klagemauer kamen.
Es war wenig los und so konnte ich davor auch selber einmal stehen.
Auch wenn ich kein gläubiger Mensch bin, so war es dennoch sehr beeindruckend.

So viele Glaubensrichtungen auf einem Fleck.
Das Judentum, das Christentum und der Islam.

Und wehe der Muslime geht von seinem Glaubensbereich in den Glaubensbreich des Juden.
Oder umgekehrt. Oder er schmeißt Steine von der Klagemauer …..

Aber außerhalb des „Glaubensbereiches“ sind sie wieder friedlich. Da läuft der Jude durch den Muslimischen Bereich und der Christ durch den Jüdischen.

Aber im Glaubensbereich gibt es immer wieder Konflikte und Provokationen. Hier und da sah man dann auch schwer bewaffnetes Militär der eigenen Glaubensrichtung.

Man zeigte uns unterwegs die verschiedenen Krankenwagen. Der mit Stern drauf für die Juden, den mit Halbmond drauf für die Muslimen und den Rest für die Christen.
Jeder hatte sein eigenes Distrikt.

Der Reiseführer erzählte uns, dass sogar eine Muslimische Familie den Schlüssel für die Grabeskirche hat und diese Abends abschließt, weil die verschiedenen Christlichen Glaubensgemeinschaften sonst wieder untereinander Krieg führen würden wem die Kirche gehört.

Alles schon sehr Absurd wo glaube hinführt. Aber auch sehr beeindruckend.
Nach der Klagemauer ging es ein Stück entlang der der Via Dolorosa.

Dem Leidensweg Jesus.
Bis wir dann an der Grabeskirche ankamen.

Hier ist Jesus gekreuzigt worden,

hier starb er, wurde beerdigt und ist auch wieder auferstanden.

Wenn man dort in Ruhe steht und alles auf sich einwirken lässt, die Menschen beobachtet und auch die Gebäude genauer betrachtet – ist dies schon alles sehr beeindruckend.

Nach dem sehr tollen und langen Tag ging es zurück ins Restaurant in Haifa.

Danach sollte es in Ruhe zum Bus gehen, aber kam anders als wir uns dachten.
Dazu später mehr!

 

 

Krav Maga Reise nach Israel – Tag 2 – erstes Training und Haifa

Das war eine kurze Nacht.

Auf dem Weg zum Frühstück sah ich nun die Stadt mal im hellen.
Ich war schon verwundert. Israel habe ich mir immer zerstört vorgestellt.
Alles zerbommt. Über all bewaffnetes Militär und Polizei.
Pustekuchen.

Egal in Tel Aviv, Haifa oder in Jerusalem. Es war friedlich, ruhig und sicher.
Nichts zerbommt!

Ok, die Häuser und Infrastruktur war nicht immer die schönste 🙂

Aber das habe ich in Istanbul und Bangkok und den Rest der West genau so gesehen.
Immer dieser krassen Kontraste zwischen zerrissener Lehmhütte und neuen Wohnparks.

Das Frühstück war echt sehr köstlich und vielseitig.

Von dort ging es in den „Hakishon Park“ in Haifa.

Dort fand unser erster Training statt. Mit Amnon Darsa.
Er ist einer der führendsten Krav Maga Lehrer der Welt.
Er begann seine Krav Maga Ausbildung mit dem 13ten Lebensjahr. Er war ab 1988 der Schützling von Eyal Yanilov, der engste und zuverlässigste Schüler von Imi Lichtenfeld.
Imi Lichtenfeld ist der Gründer des Krav Maga System.

Bei schönstem Wetter unter Palmen war es echt ein wundervolles Training.

Inklusive Szenario Training!

Wir haben echt lange Trainiert. Ich selber war völlig untrainierte und glaubte nicht, dass ich das nächste Training noch überlebe 🙂

Das Training lief bis zum Nachmittag. Im Anschuss ging es in die Historische Altstadt von Akkon.

Es war schon spät und nicht mehr von Touristen überfüllt. Dadurch konnten wir die Umgebung voll und ganz auf uns wirken lassen.

Am ende der Altstadt gelangten wir zu einem tollen Restaurant mit einem noch tollen Ausblick.

Hier genoss ich dann mein erstes Bier nach sehr langer Zeit.
Das war lecker 🙂

Das WC dort war dann nicht so toll. Nicht nur die Mangelnde Hygiene. Am Waschbecken stimmte was nicht 🙂

Danach ging es wieder zurück nach Haifa, zum Abendessen ins Restaurant.

Von dort ging es dann ins Hotel zum schlafen.
Der nächste Tag stand noch früher vor der Tür als der letzte.

 

 

Krav Maga Reise nach Israel – Tag 1 – der Flug

Wow. Da bin ich wieder. Heile zurück in Deutschland.
Was war dass für ein geiler Trip!

Donnerstags sah das noch ganz anders für mich aus.
Ich habe mir schon sorgen gemacht ob das alles gut geht.
Aber ich bin auch über meinen Schatten gesprungen und bin die Reise angetreten.

Getroffen haben wir uns in Frankfurt am Flughafen.

Dort gab es dann auch unser Moto T-Shirt!

Der Check-In hatte es in sich.
Die drei Jüdischen Fluggesellschaften hatten ganz links außen Ihren festen Bereich.
Dort standen überall Polizisten mit Maschinen Pistolen rum.
Über uns an Balkonen standen weitere Polizisten mit Maschinenpistolen.

Das ist wohl erst auch nicht seit kurzem so und auch der Rest des Flughafens war nicht so bewacht!

Einfach zum Checkinschalter ging es auch nicht.
Davor standen Israelische Sicherheitsbeamte, die mir erst einmal ein paar Fragen auf English stellten.

Wer ich bin, mit wem ich reise, wer mein Gruppenleiter ist, wer unsere Gruppe ist, warum wir gemeinsam reisen, warum ich reise, wie lange ich bleiben will, weshalb ich ausgerechnet Israel dafür bereise, wer meinen Koffer gepackt hat, ob ich ihn unbeobachtet gelassen habe, ob ich etwas geschenkt bekommen habe von jemanden, was ich mit auf die Reise nehme, ob ich in Israel jemanden kenne, ob ich verwandte in Israel habe, ……..

Je nach Teilnehmer dauerte es 2~5 Minuten. Erst dann bekamen wir einen Sicherheitsfreigabeaufkleber in den Pass und auf den Koffer mit dem wir dann zum Check-In durften.

Dort das Gepäck aufgegeben ging es weiter zur Passkontrolle.
Die wird fast nicht mehr durch Menschen durchgeführt.

Einfach Pass auf den Scanner legen. Dann öffnet sich eine Türe.
Dann steht man in einem Gang, vor einem fährt eine Transparente Scheibe auf und ab und macht Fotos die man auf der Scheibe sieht.

Erkennt der Scanner einen, so geht die Scheibe weg und die Türe dahinter auf.
Coole Sache! Hier gibt es mehr Informationen dazu:

https://www.travelbook.de/service/EasyPass-ist-seit-Mitte-April-im-Einsatz-Wie-effektiv-ist-die-automatische-Passkontrolle-am-Airport-298032.html

Von dort ging es in den nächsten Sicherheitsbereich.
Im Gegensatz zum Urlaubscheck wurde hier richtig langsam und sorgfältig mein Rucksack durchleuchtet.

Ich selber musste durch einen Körperscanner. Auch hier standen überall – mit Maschinenpistolen bewaffnete – Polizisten.
Weiter zum Warte Bereich.

Auch hier war der Bereich komplett beschützt durch die Polizei.
Der Bereich selbst war auch komplett von anderen Wartebereichen osoliert.

Es ging ins Flugzeug.

 

Und auch dort sah man draußen um unser Flugzeug bewaffnete Polizisten stehen.
Als es die Maschine auf das Rollfeld rollte, wurden wir von Polizei Panzern begleitet.

Spätestens dort hatten meine Baldriantabletten nicht mehr geholfen.
Herrgott, wo bin ich hier rein geraten?
Wo fliege ich bloß hin, dass man uns so massiv beschützen muss?

An Board gab es Pasta Bolognese, Hummus, Salat und Brot.

Kleiner Tipp, der Hummus sollte auf Brot gegessen werden und nicht als Nachtisch löffeln.
Bahhhh… war das ein komischer Geschmack, als der Löffel voll Hummus in meinem Mund landete 🙂

In der Nacht sind wir dann sicher in Israel gelandet.
Im Land der komischen Zeichen 😉

Auch hier im Check-in wurden wir befragt. Nur den Beamten konnte ich nicht verstehen.
Das Englisch war echt schlecht. Nach dem ich zum dritten mal nachgefragt habe wie die Frage war, bekam ich nur ein wütendes „You don´t understand me – GO“ entgegen und er klatschte den Ausweiß auf den Tisch. Ich durfte weiter 🙂

Andere von uns, die keinen Deutschen sondern einen Ausländischen Nachnamen hatten, wurden sogar noch mal separat befragt.

Nach der Gepäckausgabe ging es gleich zum Reisebus.

Gegen kurz vor 4 Uhr waren wir dann endlich im Hotel in Haifa angekommen.

Es ging gleich ins Bett.

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