Keine echten sozialen Kontakte

Vor zwei Wochen unterhielt ich mich nach dem Sport mit jemanden übers Computerspielen.
Mit dabei war eine Person, die es überhaupt nicht verstehen konnte damit die Zeit zu verbringen.

Mir eigentlich egal. Allerdings fühlte ich mich angegriffen, als es dann darum ging, ob man als „Zocker“ auch im Internet soziale Kontakte hat.
Laut ihr nicht. Das würde gar nicht gehen und würde sich komplett widersprechen.

Da stand ich nun und fühlte den Stempel „Sozial unfähig“ auf meiner Stirn. Ich war selbst überrascht, dass mich das so aus der Fassung gebracht hat. Da ich niemanden etwas beweisen und habe es dabei belassen auf die Diskussion einzusteigen. Aber getroffen hat es mich dennoch.

Ich erlebe jeden Tag anderes. Einer meiner besten Freunde ist ein „Online Kontakt“.
Ich treffe mich regelmäßig mit meinen Kontakten, telefoniere sehr viel mit ihnen oder quatsche mit ihnen beim zocken. Bin bei Ereignissen wie Hochzeit dabei und fahre mit ihnen gemeinsam in den Urlaub.

Der Kontakt zu meinen „Onlinefreunden“ findet viel häufiger statt, als zu manchen meiner Reallife Kontakten. Wir sehen uns zwar nicht so oft, haben aber viel Kontakt.

Vor allem kann ich auf sie zählen, wenn ich sie brauche und umgekehrt!
Mein bester Online-Freund ist Netzwerkspezialist. Mein weitester Online Kontakt lebt mittlerweile in Thailand. Ohne diese  wäre ich beruflich oft an meine grenzen gestoßen, weil ich nicht alles kann und die mir aber helfen konnten. Umgekehrt Selbstverständlich auch!

So war ich auch am Samstag wieder bei meinem Freund im Ruhrpot, den ich schon seit fast 17 Jahren Online kenne. Dieser hatte noch „alte“ Hardware übrig. Also habe ich mir einen neuen CPU gekauft

bin mit meinem PC vorbeigefahren und wir haben zusammen ein Upgrade gebaut.

So wie schon 2014 😉

Wir haben den ganzen Tag quatscht und hatten einen tollen „sozialen“ Tag 😉
Im Nachhinein ärgere ich mich, es bei der Diskussion darauf belassen zu haben.
Aber zu meinem Recht wäre ich wahrscheinlich bei soviel Engstirnigkeit eh nicht gekommen 😉

 

Nur ein Teppich

Am Freitagvormittag fragte mich mein Schwager, ob ich kurz mit ihm zu seiner Mutter fahren könnte.

Sie bekommt einen neuen Teppich im Flur verlegt und der alte muss dafür raus.
Nur 5qm. Eher problematisch wird die schwere Türe sein, weil diese auch noch verkürzt werden muss.

Womit wir nicht gerechnet haben war, dass wir die Türe ruckzuck erledigt haben, hingegen der Teppich von Vorwerk voll verklebt war.

Nach den ersten Zentimetern sind wir dann zum Entschluss gekommen, zu einem Verleih für Profi Werkzeug zu fahren, um uns dort eine Kralle und eine Cutter-Maschine zu leihen.

Der Teppich war ohne brachiale Kraft keinen Millimeter vom Boden zu trennen.

Rund vier bis fünf Stunden haben wir dann an der Rüttelmaschine gestanden und Millimeter für Millimeter vom Fußboden den Teppich getrennt.

Was bin ich froh, dass wir so einen Werkzeugverleih haben! Mit einem Teppichmesser oder ein Spachtel hätten wir das wahrscheinlich nächste Woche noch nicht fertig gehabt.

Mir doch egal

Den Adventskalender, welchen meine Frau dieses Jahr für mich und meinen Arbeitsplatz zufällig gefunden hat, trägt genau den Namen, den er verdient.

So so und nicht anders.

Traurig

Bei einem Sonntagsspaziergang mit meinem Sohn wurde mir bewusst, wie lange ich eigentlich hier schon lebe.Auf dem Bild seht ihr mindestens 30 Jahre Wohnraum und Lebenszeit, die ich hier verbracht habe.

Bei 1: Dort hat meine Oma gelebt. Hier habe ich als Kind viel Zeit verbracht. War als Kind jedes Wochenende dort zu Besuch. Karneval, Sommerferien und auch oft zwischen durch.

Bei 2: Hier hat meine Schwester gewohnt. Als ich 18 Jahre alt geworden bin, ist sie 1995/96 zu Ihrem Freund bei Nummer drei zugezogen. Ich bin dann bei Nummer 2 mit einem WG Kollegen eingezogen. Hier habe ich dann, bis ich geheiratet habe, meine WG und Junggesellenzeit gelebt.
Was für eine Zeit 🙂 Ca. 14 Jahre …..

3: 2009 – wie der Zufall es wollte – ist meine Schwester mit Ihrem Freund umgezogen und wir sind kurz nach unserer Hochzeit in die drei eingezogen. Dies ist nun zehn Jahre her.

Ich bin hier in der Straße aufgewachsen, kenne jeden Nachbarn und habe echt viel erlebt. Auch wenn wir in ca. 6 Monaten nur zwei Straßen weiter ziehen, so werde ich meine Straße sehr vermissen.

Wie die Zeit vergeht

Wie die Zeit vergeht.

Jetzt kann ich schon Weihnachten und das neue Jahr sehen. Gefühlt ist es noch gar nicht so lange her als ich den „neuen Kalender“ für 2019 aufgegangen habe.

Was stimmt nur nicht?

Das vorletzte letzte Kind, was meine Tochter besucht hat, wurde einfach nicht abgeholt.
Der Vater war nicht mehr erreichbar (fand angeblich die Adresse nicht), die Mutter befand sich in einer anderen Stadt.
Das Kind hat dann bei uns übernachtet und ist durch uns am nächsten Tag in den Kindergarten gebracht worden.

Der Mutter, die uns vor zwei Wochen mit Kind besucht hat, haben wir Essen in einer Tupperware mitgegeben.
Die haben wir nun zurück, zu teilen ungespült. Sehr lecker.

Gestern war meine Tochter mit einer Kindergartenfreundin verabredet, hat sich den ganzen Tag darauf gefreut.

Gewartet und gewartet, bis die Mutter sich dann um 17:30 Uhr gemeldet hat, dass es heute wohl nichts mehr wird.

Wir hatten dann eine weinende und zu tiefst enttäusche Tochter zu Hause.

Da fragt man sich echt, ob es an uns liegt oder der anderen .

Papazeit

Meine Frau lag von Freitag bis Montag für eine Routine Sache im Krankenhaus.
Meine Schwägerin hat mir Ben bis Sonntag abgenommen, somit hatten Lea Christin und ich Zeit für einander. 

Sonntagmorgen habe ich dann Ben abgeholt und bin mit beiden ins Hop Lop gefahren.
Zusammen mit einem weiteren Kind aus der Familie, meiner Tochter und meiner Schwester sind wir dort dann bis zum Nachmittag geblieben.

Es war, bedingt durch das schlechte Wetter, sehr voll. Wartezeit für warmes Essen rund eine Stunde.
Da habe ich mich dann entschieden, dass wir den Junkfood auch draußen bekommen können.

Komisch, dafür das keiner zu den großen Fastfood-Tempeln fährt, war dort viel los.
Der KFC die Ecke rum war so voll, dass wir wieder raus sind und den nächsten MC Donalds angesteuert haben.

Ich war länger nicht mehr dort und total überrascht. Man kann per App vorbestellen und abholen.
Die Terminals habe ich zwar schon mal gesehen, allerdings merkte ich, dass es mich etwas überforderte und so war ich froh, dass es noch eine „normale“ Bedienung gab.
Aber so ging es mir nicht alleine. Ich stand dort in der Schlange 😉

Apropo Bedienung. Die bringen das Essen sogar an den Tisch. Da habe ich nicht schlecht gestaunt.
Gut, an der „Qualität“ hat sich nichts geändert. Da bevorzuge ich lieber einen richtigen Burgerbrater.

Aber die Kinder hatten Ihren Spaß und das war die Hauptsache.
Im Happymeal gab es dann auch ein Laura Stern gute Nacht Buch und somit war der Abend gerettet 😉

Danach ging es noch ins Krankenhaus, Mama besuchen und schon war der Tag rum.
Beide sind auch gleich eingeschlafen.

Ausflug zur Feuerwehr

Heute war ich mit meiner Tochter in einer der ältesten Feuerwachen Kölns zu Besuch.

Eine Mutter aus der Nachbarschaft hat dies organisiert und so waren wir mit 6 Familien zu Gast in der Wache.

Nicht nur die Kinder hatten Spaß, auch wir Erwachsenen kamen mal in den Genuss „hinter die Kulissen“ zu schauen.

Für unseren Sohnemann war dieser Besuch noch nichts, daher blieb er zu Hause.
Aber für Lea Christin war es interessant.

Kein Handy

Bitte kein Handy als Taschenrechner mitbringen, oder wie unsere Innung es in der Prüfungsanmeldung unserer Azubis beschreibt:

„nicht programmierter, netzunabhängiger Taschenrechner ohne Kommunikationsmöglichkeit mit Dritten

Köstlich.

Neuer Drucker

Mein alter HP C5180 pfeift aus allen löschern.

Erst ist jetzt 13 Jahre alt und hat echt viel gedruckt.

So überrascht, dass er überhaupt noch druckt, so überrascht bin ich, dass es bis heute noch Kartuschen gibt.

Nun wollte ich Fotos drucken und musste feststellen, dass er keine saubere Qualität mehr drucken kann.

Und so wartete ich auf ein Schnäppchen und griff die Tage bei einem HP Office Jet Pro 6960 zu.

Für 74 Euro ein tolles Teil. Meiner Frau kommt das Drucken direkt von Handy entgegen. Ich mag das Scannen direkt in die Google Cloud und den tollen Fotodruck.

Ich habe nur meine Zweifel, dass dieser auch 13 Jahre hält 😉

Grippe Impfung

Jetzt, wo wir zwei biologische Keimträger zu Hause habe,
die beide täglich die Seuche von Ihrer Brutstätte ihrem Kindergarten mitbringen,
habe ich mich auch gleich mal wieder von der „Big Pharma“ Impfen lassen.

Dann hoffe ich mal, dass auch dieses Jahr mir die Grippe erspart bleibt.

Und sonst so? Teil 4 – Ernährung und der Sport

Thema Ernährung ist auch so eine Qual.


Ich nehme schon so lange ab, wie mein Blog existiert 😉
Seit 13 Jahren beschäftige ich mich nun mit abnehmen.
Eigentlich dürfte von mir nichts mehr übrig sein.

Kleiner Rückblick, 2006 hatte ich mit Weight Watchers angefangen.
Da gab es noch keine Apps zum Eintragen, alles mit Papier und Buch 🙂

Danach hatte ich vieles anderes probiert. Sport, Joggen, Inline skaten,
Bis ich 2011 dann mit Sport und Llid es auf 95 Kilo geschafft habe.

Aber da ging ich auch dreimal die Woche zum Kungfu und zweimal die Woche zu McFit.
Dauerhaft keine Lösung.

Also ging es immer wieder rauf und runter.
Shakes, erneutes Weight Watchers und vieles andere.

Wissen tue ich heute viel, nur an der Umsetzung fehlt es mir 🙂

Doch was ich heute am meisten weiß, schlank werden ist kein Problem!
Einfach wie Nichtraucher werden.
Es zu bleiben ist die Herausforderung!

Und noch etwas habe ich durch meine vielen Selbstversuche dazu gelernt.
Punkte/Kalorien zählen, Shakes trinken, Mega viel Sport oder auf alles verzichten bringen mich zwar ans Ziel, lösen aber nicht das Problem.

Ich esse zu gerne und zu viel.

Es muss eine alltägliche Veränderung her. Die Gewohnheiten ändern und das so, dass es in meinen Alltag passt.

Auf meine derzeitigen 125 Kilo bin ich nicht stolz, aber ich habe es auch geschafft nicht mehr zu wiegen.
Dennoch muss es runter. Ich wollte nie ein dicker Vater sein.
Nun bin ich es.
Neben dem für mich schlechten Vorbild, merke ich es auch bei jeder Aktivität mit den Kindern.

Nun mache ich mich aber auch nicht mehr verrückt und bin auf dem richtigen Weg.
Ich gebe nicht auf 😉

Huami Amazfit GTS – Erster Eindruck

Heute ist endlich meine Amazfit GTS gekommen.

Ein wirklich tolles Teil!

Ich weiß, sieht aus wie eine Applewatch. Aber das stört mich nicht.

Kurze Zusammenfassung:
Positiv

+ Anrufen werden angezeigt. Ich kann sie auch wegdrücken.
+ Benachrichtigungen wie Whatsapp und Co. werden angezeigt.
+ Display ist hell und lässt sich toll ablesen.
+ Reagiert in der Bedingung schnell
+ Display geht bei Armdrehung schnell an.
+ Hat ein AOD Display, zeigt also immer die Uhrzeit an.
+ Ist leicht, stört kaum am Handgelenk
+ Handy Finder und Taschenlampe vorhanden
+ Nicht zu groß und nicht zu klein.
+ Akkulaufzeit von 2~4 Wochen ist sehr gut.

Nachteil:
– Anrufe kann man nicht annehmen bzw. mit telefonieren (wenn man Wert drauf legt)
– Derzeit keine fremden Apps die man installieren kann.
– Whatsapp kann man nicht beantworten.
– Benachrichtigung Management leider schlecht umgesetzt.

 

Wer hier was länger mitliest, weiß das ich ein Faible für Smartwatches habe. 

Allerdings war ich in der Vergangenheit nie so richtig zufrieden.
Vor allem, weil die Dinger nie Smart waren.
Ich habe den Anspruch, das sie der verlängerte Arm meines Handys ist.

Und je mehr ich wollte, je langsamer wurde sie oder konnten es nicht.
Google sein WearOs ist bis heute der pure grauen. Samsung hat es auch nicht drauf.

Daher bin ich auf die Xiaomi und Huami Amazfit Gerät umgestiegen.
Die sind sehr rudimentär aber funktionieren.

Meine Ansprüche habe ich heruntergeschraubt.
Eine Smartwatch soll mir, neben den Schritte und Puls auch anzeigen, wenn mich jemand anruft und ich Nachrichten bekomme.
Am besten noch von wem bzw. wer mich anruft.

Display und Akkulaufzeit sind auch wichtig.

Und so war ich lange Zeit zufrieden mit der Amazfit Bip, weil sie eben dies konnte und durch ihr transreflexives Display immer an war.
Es gibt für mich nichts Nervigeres, als die auf die Uhr zu schauen und das Display bleibt aus oder braucht ewig.

Die Amazfit ist mir nur zu klein, meine Frau hingegen, die nie eine Smartwatch haben wollte, mag sie nicht mehr missen.
Auch ihre Schwester konnte ich damit überzeugen.
Klein, leicht und vor allem dem Akku hält eben mal nen Monat auf zwei.

Ich bin dann auf die Amazfit Pace 2, die ist größer und schöner. Sieht einer schönen Uhr aus.
Hat auch ein Transreflexives Display und eine Woche Akkulaufzeit.

Jetzt habe ich die GTS und der Weg ist der richtige.